25.03.13 14:16 Uhr
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Zypern-Rettung kann für Euro-Zone noch gefährliche Folgen haben

Zypern wurde am heutigen Montag sozusagen in letzter Minute vor dem Schlimmsten bewahrt, dem Staatsbankrott. Doch die Querelen der vergangenen Wochen haben viele Grundsatzfragen aufgeworfen und gezeigt, dass es in diesem Desaster keine Gewinner geben kann.

Zum einen ist es äußerst brisant, dass ein Land mit unter einer Million Einwohnern und 0,2 Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts so gefährlich werden kann. Vermögende mit einem Betrag von über 100.000 Euro werden allerdings nun erheblich an Geld verlieren.

Sparer könnten nun europaweit der Einlagensicherung misstrauen. Bei Zypern wurde erstmals in der Eurozone der freie Kapitalverkehr eingeschränkt. Die Wut auf Deutschland ist in Südeuropa gewachsen. Die Inselrepublik wird wohl bald in die Rezession fallen und muss dann wieder gerettet werden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rettung, Zypern, Konsequenz, Euro-Zone
Quelle: www.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 14:56 Uhr von reala
 
+10 | -0
 
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Da ist keine Bank gerettet. Eine Stunde nach dem die wieder aufmachen, werden die "Sold out" an die Tür schreiben.
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25.03.2013 15:03 Uhr von DigitalKeeper
 
+6 | -4
 
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Tscha, was soll ich sagen:

Wie vorher prophezeit -> Enteigung und wenns sein muss mit Staatlicher Gewalt! Hier wird die Demokratie mit Füssen getreten.

Leute holt Euer Geld ab - sonst ist es weg!!!!!! Und das gilt für ALLE EUROPÄISCHEN STAATEN !!!!

Nichts ist mehr sicher! Diese AASgeier holen sich, was Sie wollen. Also wird es Zeit, dem Ganzen Einhalt zu gebieten!!!
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25.03.2013 15:29 Uhr von Katerle
 
+5 | -4
 
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die gefährlichen folgen sind doch schon längst da
und es wird von tag zu tag schlimmer, solange diese wahnsinnigen an der macht sitzen und deren marionetten das sagen haben

deutschland sollte sich so schnell wie möglich von diesem geschwür eu und euro lossagen
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25.03.2013 15:31 Uhr von Ich_denke_erst
 
+6 | -0
 
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Vielleicht sollte man erst mal hinterfragenwessen Geld weg ist?
Wenn ich das in den Medien richtig mitbekommen habe war das schwarzgeld aus Rußland und Großbritannien. Das Geschrei hätte ich hören wollen wenn die EU Russen und Engländer das Geld gerettet hätten. Hier trifft es meiner Meinung nach mal die richtigen.
Warum werden eigentlich immer südeuropäische Bananenrebuplikverhältnisse auf Deutschland umgerechnet? Deutschland hat eine solide Industrie, solide Steuereinnahmen und eine gute Kreditwürdigkeit. Wir sind die letzten die enteignet werden. Und Sachwerte kann man übrigens auch prima besteuern.
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25.03.2013 15:33 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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@ reala
Das Bankensystem Zyperns und damit auch ihr Geschäftsmodell ist am Ende.
Zumindest der Part ist ganz gut gelaufen...
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25.03.2013 15:51 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -1
 
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Gut finde ist, das es definitiv klar ist das Zypern nicht mehr so weiter machen kann. Es kann nicht sein als Steueroase auf kosten anderer zu leben und dann die Hand auf halten und so weiter machen wollen.
So richtig schön verzockt!
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25.03.2013 17:08 Uhr von Selle
 
+3 | -0
 
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Problematisch wird es doch hier, wo Banken mit dem Geld ihrer Kunden und Sparer zocken, aber der Staat die Einlagensicherung gewährleisten muss.

Das ist der größte Humbug, den die EU machen kann. Im Prinzip ist es ja richtig, wenn man den Staat helfen will, damit die kleinen Sparer nicht Ihr Geld verlieren. Aber wie so oft ist es ein Zeichen an die Banken :"macht was ihr woll, die EU deckt euer Risiko, wenns schief geht"...
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25.03.2013 20:03 Uhr von maki
 
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Alle Konten über 100.000 Euro mit 30 + x Prozent belasten - das würde sich in D so richtig lohnen. :-D

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