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Alzheimer-Studie: Lernen schädigt das Gehirn

Laut einer aktuellen Studie des Gladstone Institute in San Francisco ist Lernen schlecht für das Gehirn und sorgt sogar für neuronale Schäden.

In einem Experiment konnte dies an Mäusen festgestellt werden, die mit neuen Eindrücken konfrontiert wurden und die Schäden traten auf. Doch diese konnten nach 24 Stunden vom Gehirn wieder repariert werden.

Diesen Test wiederholten die Forscher dann mit einer Gruppe, die speziell für die Alzheimer-Krankheit gezüchtet wurde und diese schnitten schlechter ab: Die geschädigten Gehirne konnten die Reparaturleistungen nicht so schnell abwickeln.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft / Medizin
Schlagworte: Studie, Gehirn, Alzheimer, Lernen
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 12:38 Uhr von Val_Entreri
 
+8 | -0
 
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@trara
Jo, das hält man ja im Kopf nicht aus !
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25.03.2013 13:39 Uhr von White-Tiger
 
+13 | -0
 
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Totaler Qutasch diese Studie...! Genau weil lernen schlecht ist haben Alzheimer Patienten auch Regelmäßig Übungen wo Sie sachen neu lernen usw..
Will das nich ausführen aber kenne einige Professoren die auf dem Gebiet ernsthafte Forschung betreiben und die sehen das anders.
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25.03.2013 15:00 Uhr von Flaming
 
+1 | -1
 
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die stressen die armen Mäuse und wunder sich dann das sie krank werden....
Der Mensch lernt 365 Tage im Jahr, die meisten jedenfalls, wo sind die 8 Mrd. betroffenen?
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25.03.2013 15:29 Uhr von Flow86
 
+0 | -0
 
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hirn"verbrannt" *haha*
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25.03.2013 16:35 Uhr von fraro
 
+5 | -0
 
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Achtung, Achtung!
Das Bildungsministerium warnt:
"Lernen schädigt das Gehirn!
Leute, bleibt dumm, damit ihr nicht später dumm werdet!"

Schlussfolgerung: wo noch nie was war, kann auch nichts geschädigt werden.
Vielleicht hilft ja beten ;-)
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25.03.2013 16:43 Uhr von diealte
 
+2 | -0
 
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Ach Leute. Ist doch nicht so schwer, wenn man sich auch mal ein paar andere Quellen ansieht.
Die Forscher haben herausgefunden, dass es bei den normalen Mäusen in einer neuer Umgebung durch das Orientieren (lernen) in dieser neuen Umgebung zu Strangbrüchen in der DNA-Doppel-Helix kommt. Die aber relativ schnell wieder repariert werden. Und möglicherweise fördert genau die Balance zwischen dem Bruch auf der einen Seite und dem Wiederaufbau/Reparatur auf der anderen Seite die Proteine, die Gedächtnisinhalte erzeugen.
Es tritt keine Schädigung auf Dauer ein. Anders bei den Alzheimer-Mäusen. Die haben von vorn herein schon Brüche in den DNA-Strängen. Und wenn sie Neues dazu lernen, gibt es noch mehr Brüche und die werden nicht mehr oder nicht mehr so gut und so schnell repariert. Ursache dafür könnten die Beta-Amyloid-Eiweißstoffe im Gehirn der Alzheimer-Mäuse sein. Die verursachen möglicherweise Stressreaktionen und verhindern so die Reparatur der beschädigten Stränge.
Und wenn man hier jetzt einen Wirkstoff findet, der die Reparatur dieser Brüche in den DNA-Strängen fördert, wäre das ein weiterer Schritt zur Bekämpfung von Alzheimer. Kein riesengroßes Ding, aber Tröpfen für Tröpfen wird die Tasse auch voll.
Gute News, deshalb ein Plus. Vielleicht das nächste Mal eine andere Quelle. Allerdings soll SN den Leuten ja hier nicht das Denken abnehmen :)
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25.03.2013 17:51 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -0
 
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*** faketicker ***

Eine Studie fand heraus dass Studien schädlich sind für das Allgemeinwohl, den Geldbeutel und das Ergebnis anderer Studien.
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25.03.2013 18:15 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Ja was jetzt nun.

Wenn man sein Hirn nicht belastet bekommt man Alzheimer.

Und wenn man Lernt wird das Gehirn auch beschädigt ?

Was soll man dann bitte tun.
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25.03.2013 18:41 Uhr von Wil
 
+1 | -0
 
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Stimmt schon. Wenn das Gehirn zu voll ist oder überlastet, dann setzts aus.

Ich sach immer; Lieber dumm in Deutschland sterben, als mit Alzheimer woanders leben. ;-)
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25.03.2013 19:13 Uhr von Morf
 
+2 | -0
 
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Das sind aber arg irreführende Aussagen...

So wie ich das sehe, ist das Hirn relativ fest verdrahtet, wenn also neue Informationen gespeichert werden sollen müssen neue Verbindungen entstehen und alte geändert werden.

Das ist ohnehin bei den meisten Prozessen im Körper so, es wird evtl. leicht verbessert wenn es notwendig ist, aber wirkliche Steigerung der Leistung ist nur durch Ersatz bzw. Neuproduktion möglich (siehe Muskeln und der allseits bekannte Muskelkater, der auch nur auf Beschädigungen zurück geht).

Die eigentliche Aussage ist doch aber, dass bei Alzheimer die Reparatur nicht ordentlich funktioniert, also auch nicht die Erneuerung von alten Zellen, die auch ohne Neulernen notwendig wird.

Die aufgezwungene Lesart der Überschrift ist aber grundsätzlich falsch, da impliziert wird, das lernen Alzheimer verursacht. Tatsächlich ist es so, dass mehr Wissen, insbesondere verschiedene Fassetten ähnlicher Informationen, durch die Redundanz sogar vor Alzheimer schützt (also die Krankheit verzögert). Diese Informationen muss man natürlich auch irgendwann mal erlernt haben. Grad bezogen auf Sprachkenntnisse gibt es eindeutige Ergebnisse, der Vorteile in Bezug aufs Alzheimerrisiko => http://www.focus.de/...

[ nachträglich editiert von Morf ]
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25.03.2013 19:56 Uhr von Gothminister
 
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Jetzt haben wir die schriftliche Bestätigung des Sprichworts:
"Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander." ;-)
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26.03.2013 08:56 Uhr von bloody-venom
 
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Also müssen wir jetzt alle Dumm werden ^_^

Aber irgendwie macht es ja Sinn, dass lernen das Gehirn schädigt. Verschleiß Erscheinungen können nur auftreten, wenn etwas benutzt wird :-D

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