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"Freiheit statt Sozialismus": Rechte Gruppierungen nutzen Anti-GEZ-Proteste aus

In vielen deutschen Städten fanden am Samstag Demonstrationen gegen die neuen Rundfunkgebühren statt, so auch in München. Diese Proteste wurden jedoch auch von rechten Gruppierungen für deren eigene Zwecke ausgenutzt.

Die rechtspopulistische Kleinstpartei "Pro Deutschland" skandierte zum Beispiel "Freiheit statt Sozialismus" und wetterte gegen die Zwangsabgabe des sogenannten "Rotfunks".

Der Organisator der Demo, die "Partei der Vernunft" (PDV) distanzierte sich klar von den Rechten, die ihr Anliegen instrumentalisieren wollten. Insgesamt waren zu den Demonstrationen bundesweit weit weniger Menschen gekommen als angekündigt.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gruppe, Freiheit, GEZ, Rechte, Sozialismus
Quelle: blog.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 12:37 Uhr von HateDept
 
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@j.wankelbecher
ich! (Neuköln)

@F-13
Dass sich die Rechten auch für "gute" Dinge einsetzten mag ja sein, trotzdem mag ich letztendlich keine rechte Diktatur erleben - es gibt zudem auch sehr viele "negative" Dinge, wofür die sich einsetzten.

Die Politik, die in Deutschland läuft, ist ja im Prinzip eine rechte Politik. Ebenso ticken die Medien, die insbesondere auf ihre Auflagen erpicht sind. Hier von "Rotfunk" zu sprechen ist zum Einen dummfrech und des Weiteren völlig an der Realität vorbei.

Zu diesem Spruch "Freiheit statt Sozialismus" muss man zudem noch fragen: Freiheit für wen? Für die Konzerne? Denn Sozialismus ist nix anderes als "soziale Demokratie" - also ist das eine Forderung nach noch mehr Sozialabbau!?
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25.03.2013 13:22 Uhr von Treibeis
 
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