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Prominente Schwänzer: Diese Abgeordneten fehlen am häufigsten im Bundestag

Man kennt die Bilder aus dem Fernsehen: Debatten und Abstimmungen im Bundestag und viele der Stühle, auf denen die Abgeordneten sitzen sollten, sind leer.

Eine jetzt aufgetauchte Statistik zeigt, welche Abgeordneten trotz dicker Bezahlung am häufigsten fehlen. Zugrunde gelegt wurden dabei die namentlichen Abstimmungen, die zeigen, welche Abgeordneten wie oft anwesend sind oder eben fehlen.

Obwohl die Linken hier mit durchschnittlich 30,1 Mal Fehlen die Spitzenposition übernehmen, geht der Einzel-Spitzenplatz an einen Unionspolitiker: Peter Gauweiler fehlte satte 117 Mal bei Abstimmungen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Bundestag, Prominente, Schwänzen, Peter Gauweiler
Quelle: www.express.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 08:23 Uhr von spencinator78
 
+3 | -46
 
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25.03.2013 08:26 Uhr von blade31
 
+7 | -15
 
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gegen Schwänzer hilft nur Penis Gebläse...
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25.03.2013 08:39 Uhr von Bildungsminister
 
+19 | -7
 
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Das ist wieder so eine Statistik zur Befriedigung der Massen, um damit den Populismus in Reinform zu befeuern. Nicht wenige werden wahrscheinlich drauf reinfallen, oder es ist ihnen eigentlich egal, Hauptsache was zu meckern.

Fakt ist - Es gibt im Bundestag keine Anwesenheitspflicht, wobei es vereinzelte Ausnahmen gibt. Nicht jeder Abgeordnete muss bei jeder Debatte oder Abstimmung anwesend sein, vor allem wenn es nicht seinem Kompetenzbereich entspricht.

Abgeordnete sind auch nicht dazu da, um im Bundestag zu sitzen, und den Tag damit zu verbringen auf den Abend zu warten. Abgeordnete sind Delegierte, deren primäre Aufgabe die Interessenvertretung ist. Da kann man natürlich nun drüber streiten, wie sehr das immer gegeben ist, aber nur weil jemand nicht im Plenarsaal sitzt bedeutet das nicht automatisch, dass er gar nichts tut.

Die Statistik wäre zumindest fair gewesen, wenn sie aufgelistet hätte, was die entsprechenden Abgeordneten denn stattdessen gemacht haben. Haben sie zuhause auf der Couch gesessen, oder waren sie anderweitig ihrer Aufgaben entsprechend unterwegs? Da besteht ja durchaus ein eklatanter Unterschied.

Ich befürchte aber, dass die wenigsten daran ein Interesse haben werden. Immerhin kann man sich wieder kräftig echauffieren!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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25.03.2013 08:43 Uhr von FrankaFra
 
+28 | -3
 
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Spencinator. Du findest also die Hetze nicht in Ordnung, aber machst eine News drüber und verbreitest es.

So viele Spermien, und du warst der Schnellste?
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25.03.2013 09:05 Uhr von Jem110
 
+2 | -4
 
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@blade31

was ist das schon wieder für eine Null Meldung?????

Bleib im Thema!
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25.03.2013 09:20 Uhr von g4rtenZw3rg
 
+4 | -2
 
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Man muss da aber auch noch zwischen denen die kein Bock haben und denen die schlicht weg einfach nicht die Zeit haben unterscheiden.
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25.03.2013 10:59 Uhr von Selle
 
+5 | -2
 
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Mag ja sein, das man nicht an jeder Abstimmung teilnehmen muss. Aber nicht bei jeder zweiten!!!

Bei der Abstimmung ob Wasser ein Menschenrecht ist waren über 1/3 aller Abgeordneten abwesend!!!

So geht das einfach nicht....Jeder andere Arbeiter kann auch nicht der Arbeit fern bleiben, nur weil es nicht seine "Kern-Kompetenz" ist....

[ nachträglich editiert von Selle ]
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25.03.2013 11:29 Uhr von Mehrsau
 
+2 | -2
 
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Bin ich der einzige der Schwänze gelesen hat?

"... got some bad news for myself..."
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25.03.2013 13:26 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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Wie war das und bevor es untergeht:

"Dier Linken schwänzen am meisten"

Ja watt machen die denn dann - die wollen doch Politik machen :)
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25.03.2013 14:25 Uhr von V3ritas
 
+0 | -1
 
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Der wahre Skandal daran ist, das die die nicht anwesend sind, einfach ihren Namen von Anwesenden eintragen lassen können, um auch Kohle zu bekommen.

Und selbst wenn sie selbst anwesend sind...guckt euch doch mal so eine Debatte an...da spricht einer und der Rest zockt Angry Birds auf den IPads die jeder Abgeordnete bekommen hat oder die sind untereinander am quasseln. Selbst in der Schule gab es sowas damals nicht,alleine schon aus Respekt dem Redner gegenüber...von der Wichtigkeit der Themen ganz zu schweigen.
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25.03.2013 15:02 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -0
 
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@ V3ritas

Das stimmt nicht. Das war eine Zeit lang im Europa-Parlament in Brüssel möglich, aber auch dort wurde das Verfahren mittlerweile geändert, indem elektronische Pässe notwendig sind, ähnlich einer Stempeluhr. Außerdem wurde das Vergütungsverfahren für Europa-Abgeordnete geändert, so dass es kaum noch Anreize gibt sich für Sitzungen einzutragen, nur um dadurch etwas Extrageld zu bekommen.

Und wie gesagt - Es gibt im Bundestag keine Anwesenheitspflicht. Ein Abgeordneter bekommt sein Gehalt unabhängig von Anwesenheiten. Davon ab gibt es übrigens auch Kontrollmechanismen, die die Arbeit von Abgeordneten prüfen. So viel, wie hier suggeriert werden soll, sind die also auch nicht daheim und machen sie nen lauen Lenz.

Das man den Rednern im Plenarsaal nicht zuhört gehört übrigens zum Geplänkel dazu. Im Plenarsaal werden daher auch selten wichtige Entscheidungen geplant, sondern maximal final entschieden. Diskussionen und Abstimmungen wurden in aller Regel in Planungsgruppen und Ministerien geplant.

Die Diskussionen im Bundestag sind mehr der Positionierung geschuldet, als das sie wirklich wichtig wären. Kaum ein Abgeordneter wird sein Stimmverhalten wegen solch einer Diskussion ändern, eben auch, weil darüber im Vorfeld meist in anderem Rahmen diskutiert wurde.

Es wäre auch erschreckend, wenn Gesetze oder Vorhaben im Bundestag zwischen Tür und Angel entschieden würden. Da steckt meist monatelange Arbeit davor. Auch wenn das die wenigsten wahr haben wollen...

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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25.03.2013 15:25 Uhr von V3ritas
 
+0 | -1
 
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Ja und wie gut dieses System, das Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden, funktioniert, das sehen wir heute. Meinen Glückwunsch kann ich da nur sagen.
So ist es auch kein Wunder, das Abgeordnete bei Dingen zustimmen, von denen sie selbst vorher kaum gehört haben. Schließlich gibt es dafür Berater, die mit Experten von irgendwo alles durchsprechen. Jetzt weiß man wenigstens wofür man wählen geht...irgendjemand muss ja schließlich dafür unterschreiben wenn dann fröhlich zu jeder Absurdität zugestimmt wird.

Ich frage mich wie erschreckend es dann erstmal wird, wenn dieser gut durchdachte und von langer hand geplante, ESM Schuldenfall eintritt und die erste erhöhte Einzahlung binnen 7 Tagen da sein muss. Woher soll das Geld denn genau kommen?

Ich habe nicht das Gefühl, das solche Sachen in freien, demokratischen Disskusionen entschieden werden.
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25.03.2013 20:10 Uhr von justmy2cents
 
+1 | -2
 
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In meinem Arbeitsvertrag steht auch nicht dass ich Klamotten tragen muss. Warum nicht?
Dabei könnte man sich doch soviel Zeit und Geld sparen, wenn man nackt rumrennen würde, man bräuchte keine Waschmaschine, kein Bügeleisen, keinen Kleiderschrank, kein Waschmittel und Strom könnte man dadurch auch enorm sparen. Hat also _nur_ Vorteile!

Warum macht es trotzdem keiner?
Hm, ja warum eigentlich..... ah, ich habs: weil es selbstverständlich ist und die Guten Sitten es erfordern.

Aber diesen Missgeburten muss man wohl alles schriftlich geben, was für andere das normalste der Welt ist.
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26.03.2013 08:46 Uhr von Zerberus76
 
+1 | -1
 
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Zitat:
"Nicht jeder Abgeordnete muss bei jeder Debatte oder Abstimmung anwesend sein, vor allem wenn es nicht seinem Kompetenzbereich entspricht."

Dann brauchen wir aber auch nicht so viele....
Für Abstimmungen brauchen wir keine Kompetenz, dann wäre ja fast nichts wo die abstimmen könnten.

Es sollte Pflicht sein, damit wir bei jeder Abstimmung representatives Ergebnsis bekommen. sonst reicht es ja wenn wir einen haben der seine Meinung abgibt....???

Noch gibt es kein Ausbildungszwang für Politiker und vielleicht sollte man 50% der Leute per Zufall aus der Bevölkerung mit reinnehmen um representativ zu werden und Lobbyismus etwas zurückzudrängen
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26.03.2013 09:35 Uhr von tafkad
 
+1 | -1
 
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Wenn ich das richtig sehe, ist der Abgeordnete ein Mitarbeiter des Staates, der Staat ist das deutsche Volk damit also sein Arbeitgeber. Nun als Arbeitgeber hätte ich gern Einsicht in die Tätigkeiten meines Mitarbeiters. Irgendwo muss doch aufgelistet sein wann mein Mitarbeiter wo war und was er da gemacht hat. Ist bei jedem kleinen Handwerker so. Also kann mir jemand sagen wo ich so eine Liste finde?
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26.03.2013 13:42 Uhr von bigdaddy2
 
+0 | -1
 
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tja, Inder schule müssen Eltern für die Kinder strafe zahlen wenn sie schwänzen, im Bundestag bekommen die Schwänzer noch satte Diäten.

das die linke so hoch liegt, ist vielleicht darin geschuldet das sie nicht viel zu sagen haben.
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26.03.2013 14:05 Uhr von aniko
 
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@spencinator78


"..da müssen bestimmte Dinge eben zurückstehen..."

Und das sind wir? Meinen Sie etwa?

Haben Sie vielleicht was grundsaetzliches ausgeblendet? Naemlich die sind in erster Linie VOLKSVERTRETER. Sprich, unsere Interesse zu vertreten ist ihre Aufgabe. Wenigstens bei Abstimmungen sollten sie praesent sein

[ nachträglich editiert von aniko ]
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10.06.2013 13:02 Uhr von Borgir
 
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Die Frage ist, ob ein Bundestag, in dem kaum Leute sitzen, überhaupt Abstimmungsfähig ist. Ich glaube nicht, dass auch nur das unwichtigste Gesetz oder die unwichtigste Entscheidung getragen werden kann, wenn nur 20 Leute abgestimmt haben.

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