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Formel 1: Sebastian Vettel macht sich unbeliebt

Blicke sagen mehr als tausend Worte - auch jene, die Mark Webber Sebastian Vettel nach dem Grand Prix von Malaysia zugeworfen hat.

Am liebsten hätte der Australier den Deutschen wohl keines Blickes gewürdigt, denn Vettel hatte mit seinem Überholmanöver entgegen der Red-Bull-Teamorder für mächtig Ärger gesorgt.

"Ich habe Mist gebaut", meinte der Sieger zerknirscht. "Ich entschuldige mich bei Mark." Für Webber, der im Gegensatz zu Vettel auf den Boxenbefehl gehört und seine Reifen geschont hatte, ist die Sache damit aber wohl nicht erledigt.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Sebastian Vettel, Mark Webber, Preis von Malaysia
Quelle: sport.orf.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 07:11 Uhr von derNameIstProgramm
 
+19 | -1
 
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War auf jeden Fall ein Fehler von Vettel, aber unabhängig von der Vettel-Webber-Sache zeigt diese Diskussion mir eines:

Ich werde in Zukunft keine Formel 1 mehr schauen, da es sich einfach nicht mehr lohnt das ganze zwei Stunden lang zu verfolgen. Warum sollte ich mir denn Rennen anschauen, wenn bereits über 10 Runden vor dem Ende die ersten vier Positionen feststehen, obwohl sich die schnelleren auf Positionen 2 und 4 befinden. Das ist doch langweilig. Neben der Startphase war doch gestern gerade mal das Überholmanöver von Vettel spannend.

Ich möchte einfach kein Rennen anschauen, in denen fast nur durch die Boxen-Stops überholt wird.
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25.03.2013 07:12 Uhr von Shifter
 
+21 | -2
 
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Ohje ein Rennfahrer der auch Rennen fahren wollte, böser Bubi.
Wer das falsch findet hat einfach was am Kopf
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25.03.2013 07:26 Uhr von sub__zero
 
+10 | -2
 
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Stallorder sucks!

Es gibt wohl keine zweite Sportart, wo man so einen Beschiss als "Strategie" verkaufen kann.

Die Verantwortlichen hätten schon bei der Ferrari-Stallorder, wo Barichello sogar wirklich auf die Bremse treten musste um noch von Schumi überholt zu werden (obwohl er WM-Führender mit zig Punkten Vorsprung war), ein Zeichen setzen müssen - heute machen es halt alle.

P.S.
Im Fussball würde man noch Jahrzehnte später darüber reden...
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25.03.2013 07:46 Uhr von Andreas-Kiel
 
+11 | -1
 
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Die Überschrift sagt aber etwas Falsches aus.

Durch sein normales Rennen fahren hat er sich maximal beim Team und bei Mark unbeliebt gemacht, dafür aber beim Publikum beliebt. Wir als Zuschauer wollen Rennen sehen, wo um Positionen gekämpft wird und nicht (wie ja schon von "dernameistprogramm" geschrieben) schon diverse Runden vor Schluß nichts mehr passiert.

Abgesehen davon finde ich Stallorder sowieso bekloppt. 2 oder 3 Rennen vor Ende sehe ich es vielleicht ein, daß der jeweils Führende vom Team etwas bevorzugt wird, aber wir sind hier beim 2. Rennen!
Dann würde ich es noch verstehen, wenn das Team funkt "bringt beide Autos nach Hause" aber nicht "Position halten"!

Vettel hat sich damit bei mir sympatischer gemacht.
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25.03.2013 07:55 Uhr von svizzy
 
+5 | -9
 
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wo hat uns vettel den rennen gegeben? höheres motoren programm eingestellt und dadurch 50ps mehr auf der kette gehabt das war alles. wäre in ordnung gewesen, wenn er das mapping runter gedreht hätte und webber trotzdem überholen hätte können aber so.
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25.03.2013 09:33 Uhr von g4rtenZw3rg
 
+4 | -0
 
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Wo ist das Problem, im Sport gewinnt man nunmal nicht mit einer rosa Teddybärchen Einstellung. Klar, war ein bisschen blöde, weil beide im selben Team sind, aber was solls.
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25.03.2013 09:41 Uhr von grandmasterchef
 
+4 | -0
 
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Ich verfolge die F1 nicht mehr regelmässig, aber hiess es vor 2 Jahren nicht, dass es keine Teamorder mehr geben solle? Jetzt macht mal einer das, und überholt seinen langsameren(!) Kollegen ZU BEGINN DER SAISON, kriegt aber voll den Ärger ab! Hä?!
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25.03.2013 10:24 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -3
 
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Mir geht nur jedes Mal dieser Niki Lauda sowas von auf den Geist.
Der ist das, was die Klum in der Modebranche ist, dasselbe für die Formel1
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25.03.2013 10:33 Uhr von FredDurst82
 
+2 | -0
 
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find das auch nur noch eine riesige Farce. Dieses ganze rumgeweine da, komme mir so langsam vor, als würd ich GZSZ schauen. buuuhuuuuuu der hat mich überholt, buuhuuu *wein* :(

Dann wurde ja auch letzte Saison noch das Tanken abgeschafft, dieses Jahr haben alle gleiche Reifen ... wies vor ca. 10 Jahren war, wars doch perfekt. Jedes Team sollte sich halt auf einen Reifenhersteller festlegen, dazu maximal mögliche Sicherheit für den Fahrer und fertig, der rest ist open end und jeder kann machen so gut er kann, dieser ganze Gleichheitsscheiß bringt doch sowieso nix, Force India etc fahren trotzdem hinterher ... riesen Schwachsinn mittlerweile, wäre Vettel kein Deutscher würde es mich auch überhaupt net mehr interessieren.

B2T : Vettel hat alles richtig gemacht, wer Weltmeister werden will, sollte keinerlei Punkte herschenken. Rosberg hat sich untergeordnet, was ich - wäre ich Rennfahrer - zu diesem Zeitpunkt der Saison niemals gemacht hat. Vettel hat hart überholt, aber Rosberg war ja deutlich schneller, für den wäre ein sicheres Überholen einfach kein Problem gewesen.
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25.03.2013 10:40 Uhr von Enny
 
+3 | -4
 
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Das tut er schon seit langem. Gewinnen um jeden Preis. Aber dafür wird er zahlen.
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25.03.2013 10:56 Uhr von FredDurst82
 
+4 | -0
 
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trara123...
nein, Stallorder ist nicht mehr verboten.
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25.03.2013 12:16 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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Die Stallorder ist nicht mehr verboten.

Ob sie allerdings in dieser Phase wirklich sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage.

Etliche Ex-Fahrer und jetzige "Experten" haben ja mehr oder weniger offen zugeben, dass sie das ebenfalls gemacht hätten. Glaubt ihr echt, ein Ayrton Senna hätte sich da zurückpfeifen lassen?

Nikki Lauda kritisiert Vettel, gibt aber am darauffolgenden Satz zu, dass die Order bei Mercedes eigentlich total unnötig und falsch war. ^^

Ich verstehe nicht, warum man während des Rennens keine deutlichen Ansagen gemacht hat. Erst als er vorbei war an Webber kam ein kurzes "Das war dumm, Seb" von Horner....

Ob Multi12 oder Multi21 (also 1 vor 2 oder 2 vor 1) dürfte für das Team vollkommen egal sein. WENN dann hätte es einer Ansage bedurft, dass sie sich nicht gegenseitig in die Wand drücken und die Autos ganz lassen sollen. Alles andere ist RACING....

Ich bin gespannt, was Didi Mateschitz dazu sagen wird. Der dürfte wegen der frühen Teamorder wenig begeistert sein....

Unbeliebt hat Vettel sich im Team und bei Webber gemacht.
Bei Formel-1-Fans wohl eher weniger. Außer natürlich bei den Hatern und Weicheiern.
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25.03.2013 12:27 Uhr von Lornsen
 
+0 | -0
 
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ich glaube, daß ich aussteige, wenn sie im nächsten Jahr nur noch mit sechs Töpfen fahren. ich schau mir das mal kurz an. vielleicht bleibe ich aber auch.tschja was denn nun.
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25.03.2013 12:54 Uhr von FredDurst82
 
+4 | -0
 
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Jolly.Roger

seh ich ähnlich, aber Vettel ist natürlich klarer Titelfavorit, dem sind da 25 Punkte natürlich lieber als 18. Das kann je nach Saisonverlauf auf jeden Fall die Meisterschaft entscheiden - Webber trau ich diese nicht zu, dafür fährt er zu unkonstant und hat einen Start wie ne Oma.

Aber davon mal abgesehen hatte Vettel weiche Reifen und Webber die Harten... also war Vettel sowieso schneller, finds halt saudumm, dass schnellere Fahrer hinten anstehen sollen. Natürlich war die Aktion sehr riskant und gefährlich fürs Team, hätten auch beide rausfliegen können. Aber Webber sollte die Nummer 2 entweder akzeptieren oder sich ein neues Team suchen, er ist ganz klar die Nummer 2, also sollte er das auch annehmen. Wie gesagt, Racing-technisch hat Vettel absolut nichts falsch gemacht, er war schneller, er ist der bessere Fahrer, er ist ganz klarer Titelkandidat. Der Fehler liegt einfach bei Red Bull und ihrer Durchsage, dass sie die Positionen halten sollen. Webber ne Anweisung geben, dasser Vettel vor lassen soll und alles ist gut.
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25.03.2013 17:10 Uhr von fraro
 
+4 | -0
 
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Vielleicht wäre es die beste Lösung, dass jedes Team nur noch ein Auto einsetzen darf.
Dann würde es auch nicht so nerven wie bei Mercedes, wenn bei zwei gleichaussehenden Autos (wo man kaum eine Startnummer erkennen kann) auch noch die Fahrer den gleichen (gelben) Helm aufhaben. In der Onboardkamera sieht man sehr schlecht, wer da gerade fährt.

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