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Opelaner fühlen sich von IG-Metall verraten: Stolzes Statement (Update)

Die Opel-Mitarbeiter haben den angebotenen Sanierungsplan ihres Arbeitgebers am vergangenen Donnerstag abgelehnt. Somit ist es für GM möglich, das Werk bereits im Jahre 2014 statt 2016 zu schließen (ShortNews berichtete).

Nun hat der Betriebsrat von Opel die eigene Gewerkschaftsspitze attackiert. Demnach sei der Sanierungsplan nicht attraktiv genug gewesen und müsse verbessert werden. Deshalb fordert Betriebsratschef Rainer Einenkel ein Gespräch mit Opel-Chef Neumann.

Die Opelaner aus Bochum erklärten derweil stolz ihre Haltung und vermuten einen Verrat von der IG-Metall. "Wir nicken nicht alles ab. Das unterscheidet uns von den Kollegen in Hessen", sagten sie.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Opel, Bochum, Zoff, Betriebsrat, IG Metall, IG-Metall
Quelle: www.bild.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2013 20:57 Uhr von kingoftf
 
+5 | -8
 
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Stolz in die Arbeitslosigkeit.

Toll....

Und in Bochum werden nach der Werksschließung die arbeitslosen Opelaner ja sofort in neue Jobs vermittelt, da liegen ja die Jobs auf der Straße und warten nur auf die Leute.

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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25.03.2013 00:09 Uhr von Michael2505
 
+6 | -1
 
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Die Opelaner bewahren halt ihren Stolz, besser als ohne Stolz unter zu gehen! Das Ruhrgebiet kämpft halt! 2 Jahre später landen sie so oder so auf der Straße, dann lieber jetzt noch mal den Geiern richtig die Stirn bieten und kämpfen! Das Ruhrgebiet ist noch nicht so weichgespült im Hinterköpchen und gibt direkt auf! Wenn gar nichts mehr geht, dann können wir wenigstens denen noch in den Arsch treten! So sieht es aus! :)
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25.03.2013 04:02 Uhr von Peter323
 
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Das Problem liegt nicht an den Firmen, sondern am System selbst. Den Firmen selber kann man nichtmal ein Vorwurf machen, da sie korrekt wirtschaften.

Der Kapitalismus wird früher oder später zum Problem für uns alle werden, wenn wir das nicht bald zu etwas neuem besseren ändern.
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25.03.2013 04:34 Uhr von Perisecor
 
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@ Peter323

Das Problem sind doch eher die Kunden, die keinen Opel gekauft haben - und dafür lieber Kia, Hyundai oder Toyota.
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25.03.2013 08:56 Uhr von Perisecor
 
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@ Mister-L

Ach, ich spinne, weil ich dasselbe festgestellt habe, wie du auch?

Ist ja interessant.


Abgesehen davon ist deine Schlussfolgerung, dass es dir in Baden nichts bringt, natürlich völliger Unsinn. Durch Arbeitsplätze, auch im Ruhrgebiet, wird die gesamte Kaufkraft der Bevölkerung gestärkt und die Steuereinnahmen (durch Arbeiter und den Betrieb an sich) steigen, wovon wiederum alle - auch du - profitieren. Und sei es nur deshalb, weil Baden-Württemberg weniger in den Länderfinanzausgleich einzahlen muss.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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27.04.2013 22:16 Uhr von DarkBluesky
 
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Und , das werden die schon merken, wenn keiner Mehr OPEL kauft oder GM Autos, Nokia musste es auch schmerzlich erfahren.
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27.04.2013 22:20 Uhr von Perisecor
 
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@ DarkBluesky

Das macht ja jetzt schon kaum noch einer.

Deshalb geht´s Opel ja so dreckig...

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