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Konflikt um Atommüll-Endlager Gorleben auf Eis gelegt - Kommission eingesetzt

Die rot-grüne Landesregierung Niedersachsens hat bereits geäußert, dass Atommüll nicht in Gorleben gelagert werden sollte. Nun soll ein Kompromiss dafür sorgen, dass die Endlagersuche bundesweit erfolgen kann. Der Konflikt um das Endlager in Gorleben ist somit erst einmal auf Eis gelegt worden.

Bundesumweltminister Peter Altmaier und die Landesregierung Niedersachsens haben sich darauf geeinigt, dass eine Enquete-Kommission eingesetzt wird. Diese solle bis Ende 2015 grundsätzliche Fragen klären. Bis eine Standortentscheidung getroffen wird, sollen keine Castor-Transporte mehr erfolgen.

Die Kommission soll aus 24 Mitgliedern, unter anderem Umweltverbänden, Kirche und Wissenschaft, bestehen. Bis Ende Juni wird ein Standortsuchgesetz verfasst, in welchem die Kommission mit verankert wird.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Konflikt, Kommission, Atommüll, Gorleben, Endlager, Peter Altmaier
Quelle: www.n-tv.de
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24.03.2013 17:55 Uhr von Borgir
 
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Genau, erst mal eine Kommission einsetzen. Am Besten noch ein Ausschuss dazu und dann bilden wir Arbeitsgruppen. Hauptsache, man muss vor den Wahlen keine Entscheidung treffen. Der Termin mit Ende 2015 ist ja geschickt gewählt: Lange nach Wahlen, lange vor Wahlen.