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Ungarn: Rechtsextreme Partei "Jobbik" wirbt mit Antisemitismus bei Studenten

Nach einer aktuellen Umfrage ist in Ungarn die rechtsextreme Partei "Jobbik" die beliebteste Partei unter Studenten. Die Partei wirbt offen mit Nationalismus und Antisemitismus. So tauchen an Ungarns Universitäten immer öfter antisemitische Aufkleber auf.

"Juden, die Universität gehört uns, nicht euch!", lautet die Botschaft. Dozenten und die Universitätsleitung in Budapest sind entsetzt. Diese Aufkleber und diese Botschaft seien "entsetzlich und müssen aufs Schärfste zurückgewiesen werden", so der stellvertretende Uni-Direktor György Fabri.

Mittlerweile wurde die rechtsextreme Studentenselbstverwaltung HÖK, welche der Jobbik-Partei nahe steht, verboten. Sie hatte Listen über Studenten angelegt und dabei auch Herkunft, Weltanschauung oder Parteizugehörigkeit erfasst. So standen neben den Namen auch Kommentare wie "hässlicher Judenkopf".


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, Student, Ungarn, Antisemitismus, Rechtsextreme, Jobbik
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2013 16:39 Uhr von Bokaj
 
+5 | -3
 
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Was ist an Antisemitismus nur so interessant?

Es ist nur ein Rassismus gegen eine kleine Bevölkerungsgruppe. Traurig, das Abituerienten sich auf eine so niedrige Stufe stellen und Menschen aus der Gesellschaft ausgrenzen wollen
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24.03.2013 18:15 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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"Traurig, das Abituerienten sich auf eine so niedrige Stufe stellen und Menschen aus der Gesellschaft ausgrenzen wollen"

Manchmal schäme ich mich auch, das REIFEZEUGNIS abgelegt zu haben, wenn ich sehe, dass solche Deppen das auch haben. Erbärmlich.
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24.03.2013 18:15 Uhr von blonx
 
+2 | -0
 
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Was so interessant am Antisemitismus ist, kann ich nicht sagen, aber er hat sich leider seit Jahrhunderten in Europa festgesetzt.
Aber wenn es nicht gegen Juden geht, werden sich andere Minderheiten gesucht.
So wie immer und überall auf der Welt.
Rassismus gibt es ja nicht nur in Europa. Irgendein anderer ist schuld an der eigenen Misere und soll dafür leiden.
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24.03.2013 22:04 Uhr von Manuela.04
 
+1 | -0
 
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Rassisten finden sich leider ueberall auf der Welt. Aber Antisemitismus scheint gerade in Europa wieder "in" zu werden.
Traurig, eigentlich hatten wir dieses Thema doch abgeschlossen.

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