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Israel: Pharmakonzern Teva will Propofolmissbrauch bei Hinrichtungen unterbinden

Das Pharmaunternehmen "Teva" stellt das Medikament Propofol her. Jetzt will der Konzern unterbinden, dass das Mittel als Hinrichtungsmedikament verwendet wird. Erste Schritte hat der Konzern bereits unternommen. Der Hauptsitz von "Teva" befindet sich in Israel.

"Teva" ist eine von 15 Firmen weltweit, die das Narkosemittel herstellen. Sie wollen künftig schärfere Kontrollen durchführen, wer das Mittel erhält. So soll sichergestellt werden, dass man das Medikament nur benutzt, um Menschen zu helfen. Es soll verhindert werden, dass es in Gefängnisse gelangt

In den USA gehen langsam die normalen Mittel aus, die man bisher für die Verabreichung der Giftspritzen verwendet hat. Man versucht sich nun immer mehr mit dem Narkosemittel Propofol zu helfen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Israel, Hinrichtung, Pharmakonzern, Propofol, Teva
Quelle: www.reprieve.org.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2013 14:56 Uhr von NoPq
 
+8 | -6
 
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Oh die Überschrift ist klasse ;)
Da werden jetzt ganz viele Leute enttäuscht sein, dass es ein israelisches Unternehmen ist und es nicht um Hinrichtungen in Israel geht ;-)

Zur News an sich: Begrüßenswert, obwohl es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
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24.03.2013 15:03 Uhr von Komikerr
 
+9 | -3
 
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Find ich wirklich toll... wenigstens ein Konzern, der sowas wie moralische Richtwerte hat
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24.03.2013 15:24 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Das Zeug findet man praktisch weltweit in jeder Apotheke. Wie will man verhindern, dass ein paar Ampullen nicht doch ihren Weg nach Texas finden?
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24.03.2013 15:47 Uhr von Astardis666
 
+12 | -2
 
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@ NoPq : Warum soll man darüber enttäuscht sein, dass ein israelischer Pharmakonzern verhindern will, dass sein Medikament für Hinrichtungen missbraucht wird?
Nur weil man z.B.mit der Politik in Israel nicht einverstanden ist, bedeutet das doch nicht automatisch, dass alles was aus Israel kommt schlecht ist!
Dann dürfte man kein Obst mehr aus Israel essen, keine Getränkesirups (Wasser-Max kauft die dort, glaube ich) von dort mehr trinken, nichts was dort produziert wird mehr kaufen. Keine Kontakte zu israelstämmigen Menschen pflegen... Siehst Du, wohin das führen würde?
Nur weil man mit einem Punkt nicht einverstanden ist, bedeutet das nicht, dass alle anderen Punkte auch schlecht sind.
Politik und Politiker sind nicht der Volkeswille und die Einwohner eines Landes. Das sind meist nur die korrupten und machtgeilen Chefs eines Landes. Evtl noch die Großkonzerne und deren Manager.
Verwechsle nie eine politische Ausrichtung eines Landes mit dessen Bevölkerung.
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24.03.2013 18:53 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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Dass den USA die Mittel ausgehen, liegt übrigens an einer der imho besten Entscheidungen der EU in den letzten fünf Jahren:

"Die Anti-Folter-Verordnung verbietet seitdem [allen EU-Staten] den Export von Mitteln, die in Drittländern für Folter oder Hinrichtungen verwendet werden könnten. Die EU-Unternehmen dürfen ihre Medikamente seitdem nur noch verkaufen, wenn sie nachweisen können, dass sie tatsächlich für medizinische Zwecke und nicht in den Todeszellen benutzt werden."

Propofol fällt allerdings bisher leider nicht unter diese Regelung, da es eigentlich lediglich ein starkes Schlafmittel ist.
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24.03.2013 20:42 Uhr von LastManStanding
 
+1 | -1
 
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Meinst Du "The green mile" ?

Jo.....dass der Schwamm nicht nass war, hat John Coffey ziemliche Qualen eingebracht. Das war Absicht, wie alle, die den Film gesehen haben, wissen.
Das war übel.....

Mit Propofol hätte er das so nicht gemerkt. Aber sowas weckt bei Henkern Unmut, wie mir scheint....

[ nachträglich editiert von LastManStanding ]
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26.03.2013 03:05 Uhr von bigpapa
 
+0 | -2
 
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Guckt euch den Film nochmal genauer an :)

John Coffey war der Riese und der "Freund" von Paul Edgecomb (gespielt von Tom Hanks). Er hatte ein Schwamm.

Der ohne Schwamm war der erste der im Film hingerichtet wurde.

Was die News angeht, ich frag mich warum die so ein Theater machen. In jeder normalen Apotheke (auch die im Gefängnis) ist genug Zeug um in der richtigen Dosis jeden Menschen ins Jenseits zu befördern. Das klingt hart, aber es ist halt so.

Gruß

BIGPAPA
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27.03.2013 12:25 Uhr von Kanga
 
+0 | -1
 
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propofol is cool..
hatte ich in den letzten wochen öfters..
magen und darmspiegelungen...
is n lustiges einschlafgefühl...
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31.05.2013 03:53 Uhr von Gaijin
 
+0 | -0
 
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Leider ist dein "Kommentar" totaler MÜLL!

Propofol wird bei solchen Untersuchungen so eingesetzt das es "umgehend" wirkt und du NULL Einschlaf"gefühl" hast"!

In dem Augenblick wo die den Kolben der Spritze drücken, bist du sekundenspäter auch schon "weg"!

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