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Forscher datieren neu: Der Mensch verließ Afrika doch viel später

Bisher glaubte man, dass das wichtigste Ereigniss in der Menschheitsevolution vor mindestens 90.000, maximal 130.000 Jahren passierte. Die Rede ist von dem Zeitpunkt, als der moderne Mensch Afrika verließ, um Asien und Europa zu erobern.

Diese Jahreszahlen errechnet man durch die Mutationen der DNA im Laufe einer Generation. Ein Genetiker vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie errechnet dies nun neu und nahm dabei archäologische Funde zu Hilfe.

Er untersuchte die mitochondriale DNA und deren schnelle Veränderung und kam zu dem Ergebnis, dass der Mensch Afrika vor 62.000, längstens vor 95.000 Jahren verließ.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Forscher, Afrika, Evolution
Quelle: derstandard.at

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