23.03.13 11:49 Uhr
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NATO erlaubt Eliminierung von Hackern im Krieg

Ein neu erarbeitetes Strategiepapier, das den Namen "Tallinn-Manual" trägt, regelt nun das Vorgehen gegen Hacker im Kriegsfall. Demnach werden diese als Kombattanten eingestuft, sobald sie einen entsprechenden Angriff durchführen, was für einen Cyberkrieg, als auch den klassischen Krieg gilt.

Demnach dürfen Hacker körperlich angegriffen, also mitunter getötet werden, wenn sie aktiv am Kriegsgeschehen teilnehmen. Hierzu zählen unter anderem Angriffe auf militärische Einrichtung, worunter primär so genannte DDoS-Attacken oder das Infizieren mit Malware gehören.

Aber auch das bloße Offenlegen von Schwachstellen kann schon als kriegerische Handlung eingestuft werden. Dabei dürfen Hacker nicht nur bei der unmittelbaren Handlung angegriffen werden, sondern auch im Umfeld der Taten. Es müssen allerdings eindeutige Beweise vorliegen.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Gewalt, Hacker, NATO
Quelle: www.golem.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2013 11:49 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -1
 
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Es war zu erwarten, dass derartige "Regeln" irgendwann einmal umgesetzt werden. Problematisch wird es nur bei der Auslegung. Ist es schon ein feindlicher Angriff, wenn während eines Einsatzes vertrauliche Informationen veröffentlicht werden, wie des öfteren in der Vergangenheit passiert? Ich befürchte, dass diese Regelung nur ein erster Schritt ist, und das eine Verschärfung nicht lange dauert. Dann gilt es irgendwann nicht mehr nur im unmittelbaren Kriegsfall.
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23.03.2013 12:00 Uhr von Pils28
 
+6 | -3
 
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Wollen die jetzt Whistleblower direkt umnieten, statt sie Manning nur einzusperren?! Klingt danach.
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23.03.2013 12:22 Uhr von Pils28
 
+3 | -1
 
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Die wollen "Hacktivisten" auf dem Weg ins Büro per Drohen abknallen dürfen. Selbst das Veröffentlichen von Sicherheitslücken, soll dafür ausreichend sein. Direkte Cyberangriffe steht nur drin, damit es gut klingt und akzeptiert wird.
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23.03.2013 13:45 Uhr von Jerry Fletcher
 
+3 | -0
 
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is die USA nicht eigendlich permanent im "krieg"??
die mischen sich do dauernt irgendwo in die belange anderer länder ein.. also..
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23.03.2013 16:52 Uhr von Reape®
 
+5 | -0
 
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nicht schlecht. so kann man unbequeme leute töten, die beweise dafür kann man ja nun sogar leichter fälschen als iwelche chemiewaffen.
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27.03.2013 14:40 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Das heißt also, man erlaubt gezielte Tötungen und lässt Tür und Tor offen, was man für Hacker halten kann und was nicht. Na ja, ist ohnehin egal. So lange zivilisierte Länder, wie zum Beispiel die USA eines sein will, Listen mit Menschen haben, die man jederzeit und überall abknallen darf, macht eine solche Regelung den Käse auch nicht mehr fett.

[ nachträglich editiert von Borgir ]

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