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Vodafone gewinnt vor Gericht: IP-Adressen müssen nicht gespeichert werden

Vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf hat der Internetprovider Vodafone jetzt einen Sieg errungen. Vodafone wurde von Vertretern der Content-Industrie verklagt, weil das Unternehmen keine temporären IP-Adressen herausgeben wollte.

Vodafone begründete die Nichtherausgabe der IP-Adressen damit, dass diese ganz einfach erst gar nicht gespeichert werden. Das Gericht billigte nun das Vorgehen des Internetproviders.

Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben. Massenabmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen könnten in Zukunft ein Ende haben.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Vodafone, IP-Adresse
Quelle: www.gulli.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2013 10:26 Uhr von SkyWalker08
 
+27 | -0
 
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Sehr gut!
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23.03.2013 10:34 Uhr von Fowel
 
+38 | -0
 
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endlich mal ein Unternehmen, dass sich an die Bestimmungen des Bundesgerichtshofes bezüglich der Vorratsdatenspeicherung hält. SUPER!

[ nachträglich editiert von Fowel ]
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23.03.2013 11:01 Uhr von KingPiKe
 
+30 | -0
 
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@Neu555

Genau! Oder die Terroristen!!!! Und denkt denn niemand an die Kinder?

Sorry, aber weil sowas passieren kann und sicher auch wird, sollte man trotzdem keine Speicherung solcher Daten befürworten.

Ich kann auch überall auf der Straße überfallen werden. Trotzdem will ich nicht, dass überall Kameras hängen.

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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23.03.2013 11:19 Uhr von OO88
 
+10 | -1
 
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das ist schade . wenn das jetzt alle machen kann man keinen mehr was anhängen. Zb. über den nervigen Nachbarn seiner wlan Ip was Runterladen und abwarten bis sie kommen und ihm mitnehmen . Im Moment der Aufregung bei ihm einsteigen und auch noch cd s verstecken.
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23.03.2013 12:09 Uhr von internetdestroyer
 
+5 | -1
 
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Dann wird eben über die EU versucht ein entsprechendes Gesetz zur Speicherung durchzudrücken und eben dann Deutschland dazu gezwungen.
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23.03.2013 12:40 Uhr von deraufdersucheist
 
+13 | -1
 
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Ich bin sowieso der Meinung dass die Provider grundsätzlich aus diesen Debatten rausgehalten werden sollen. Schliesslich bieten Sie nur den digitalen Kanal zwischen Enduser und Anbieter an.

Damit sind sie in meinen Augen weder haftpflichtig dafür was über die Leitungen versendet wird, noch sind sie die Überwachungseinheit irgendwelcher paranoider Staatsfunktionäre.

Wenn die Provider rechtlich in die Pflicht genommen werden sollen, dann muss man z.B. den "Besitzer" der Strassen genau so für alles haftbar machen. Wenn also der Provider schlussendlich die Schuld daran trägt wenn seine Kunden illegales Material downloaden, dann muss der Staat dafür Schuld tragen wenn über "seine" Strassen irgendwelche Bankräuber gestohlenes Geld transportieren. Und das kann´s ja wohl definitiv nicht sein!
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23.03.2013 14:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
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@deraufdersucheist
Ein intelligenter Vergleich mit dem "Besitzer" der Straßen und den Bankräubern. Deshalb hängt ja auch in der Bank eine Kamera und filmt den Täter.
Ein korrekter Vergleich mit der "Straße und dem Bankräuber" wäre es demnach, wenn bei jedem zuhause am PC auch eine Überwachungskamera wäre - dann hätten wir ohne IP-Adresse den Täter.
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23.03.2013 17:20 Uhr von dragon_eye
 
+2 | -2
 
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Ich bin dafür, dass das Internet endlich wieder rechtsfreier und unüberwachbarer wird. Selbstverständlich kann es nicht sein, dass im Internet ALLES erlaubt ist, aber es gibt teilweise so starke Unterschiede zwischen der Strafe und dem Vergehen, das ist nicht mehr feierlich...
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23.03.2013 19:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -3
 
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@Neu555
Das ist das was ich sage.
Auch auf der Strasse sorgen offene KFZ-Kennzeichen, Radar-Kontrollen und die Anwesenheit von Polizeistreifen für Sicherheit und Ordnung. Da jeder mit Kennzeichen offen fährt, kann man beim Unfall nicht einfach abhauen. Jeder sieht jeden, macht notfalls ein Foto.

Wenn nicht geldgierige Rechtsanwälte die IP-Adressen für die große Abzocke nutzen würden, hätten weit weniger Menschen Bedenken bei der Speicherung der Netzdaten.
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23.03.2013 23:52 Uhr von schlumpfi1201
 
+3 | -0
 
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Danke Vodafone!!! Endlich mal was positives
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24.03.2013 04:29 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -0
 
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@Neu555

"Deine Argumentation, nur weil so was passieren kann, sollte man trotzdem keine Speicherung befürworten, hört man relativ selten von Leuten, die selber von so was betroffen wurden."

Ja und warum ist das so? Weil diese Menschen nicht objektiv sind. Menschen die von einer Straftat betroffen sind, wollen ja auch immer die größt mögliche Strafe für den Täter.

Daher ist Selbstjustiz auch verboten, weil eben nicht Objektiv.
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24.03.2013 05:51 Uhr von Botlike
 
+0 | -0
 
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@Graf Crackula:
Dann schreibste einfach als Provider in den Vertrag rein, dass die Daten erhoben werden können und gut ist...
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24.03.2013 13:25 Uhr von EUDurchblicker
 
+0 | -0
 
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Vorratsdatenspeicherung war schon mal von der EU verordnet worden, dann eingeführt und wieder gekippt!
Wer für diese ist sollte sich mal informieren in wie vielen, eher wenigen Fällen, diese zur Aufklärung eines Verbrechens dient! Das sind keine 5 % !
Es ist eine unter Generalverdachtstellung aller Nutzer!
Und wer meint das Gegner alle unter Verfolgungswahn oder Verschwörungswahn leiden, der sollte sich mal Orwells 1984 anschauen, und dann darüber nachdenken wohin wir mit der EU und dem Euro bereits geführt wurden!
Ich sage Euch eines: Wir müssen das endlich schnellstens stoppen, denn sonst übertreffen wir die Befürchtungen die Orwell 1984 zeigen deutlich! Denn dann sind wir eher bald bei der NWO ! Ohne "Papiergeld" und nur noch Elektronischem Geld, möglichst als verpflanzter Chip, mit 100% Überwachung jeglichen Kaufes und der Möglichkeit mit einem Tastendruck jedem die Existenz zu rauben, indem man sein Geld sperrt. Das man im Zuge dessen die Erdbevölkerung auf 500 Millionen reduzieren will zeigt den Wahnsinn derjenigen die dies erreichen wollen.
Bei der kommenden BTW KEINE der Blockparteien wählen, sondern nur eine Partei die den Euro abschaffen und aus dem undemokratischen Bündniss EU aussteiegen will, und damit die Bildung eines europäischen Zentralstaates und damit einer Diktatur verhindert!
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25.03.2013 08:24 Uhr von Zerberus76
 
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Wenn ein Bankräuber mit dem Auto flieht kann man dann denjenigen verklagen der die Strasse gebaut hat auf der die Räuber fliehen???

Aber so einfach ist das aber nicht. IP Adressen müssen gespeichert werden für Abrechnungen und solange der Verbindungsaufbau besteht. Und Geheimdienste haben eh alles mitgespeichert/analysiert.

Wenn das mit den IP speichern aber endlich weg fällt können in Zukunft auch alle Cafes und Läden GRATIS WLAN anbieten ohne sich durch einen illegalen Download eines Kunden selber strafbar zu machen.

Es müssen also die Leute auf frischer Tat überführt werden. Macht es deutlich schwieriger aber für echte Kapitalverbrechen ist das doch angemessen.

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