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München: Verstorbene Mutter lag acht Monate lang in der Wohnung

Im Münchner Stadtteil Moosach wollte sich ein Vollstreckungsbeamter in einer Wohnung umsehen, was zu pfänden sei. Die ebenfalls in der Wohnung lebende Tochter der Wohnungsinhaberin gab dem Beamten gegenüber an, dass ihre Mutter "vor längerer Zeit gestorben sei."

Die Angaben der 39-jährigen Tochter waren wohl dermaßen merkwürdig, sodass der Beamte das Amtsgericht verständigte. Von dort aus wurde die Kriminalpolizei zu einer Wohnungskontrolle aufgefordert. Als diese dort eintrafen, öffnete niemand die Wohnungstüre. Ein Schlüsseldienst öffnete die Wohnungstür.

Polizisten erblickten sodann die bereits mumifizierte weibliche Leiche, die auf einer Schlafcouch lag. Die Mutter der 39-Jährigen war vor etwa acht Monaten an einer Herzerkrankung gestorben. Die Tochter gab als Grund für die Nichtbekanntgabe fehlendes Geld für die Bestattung an.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, München, Mutter, Wohnung, Verstorbene
Quelle: www.tz-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2013 19:10 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
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So weit ist es schon. MEnschen melden Tote nicht, weil sie sich die Bestattung nicht leisten können......
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23.03.2013 12:00 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Wenn einer in der Familie arbeiten geht und 2000,00
Brutto verdient, wovon alle Leben müssen und alles bezahlt werden muss, wieviel kann man dann jeden Monat auf die "Kante" legen?
Eine "günstige Beerdigung" mit dem Nötigsten liegt etwa bei 4000,00 Euro! Da kannste dann zur Bank und erst Mal einen Kredit aufnehmen!!! Für viele ein wirtschaftlicher Totalschaden, an dem Sie lange zu knabbern haben,in dieser, unseren Republik!!!
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25.03.2013 16:25 Uhr von JerryHendrix
 
+1 | -1
 
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Das muß doch in der Wohnung widerlich gestunken haben. Mal abgesehen von evtl. Maden bzw. Fliegen. *schüttel*
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25.03.2013 19:08 Uhr von Mondgespenst
 
+1 | -0
 
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Die meisten Toten, welche sich eine Bestattung nicht leisten können oder welche der Familie durch eine Beerdigung nicht zur Last fallen wollen, werden heutzutage für die Plastination "verwendet" (natürlich "freiwillig")...
es gibt daher nur noch in den seltensten Fällen anonyme Bestattungen, die vom Amt bezahlt werden! (wobei Bestattungsinstitute diese Gelder meist nicht annehmen und die Leute lieber wieder wegschicken!)
Die Toten werden gratis abgeholt und keiner der Angehörigen erfährt was mit ihnen gemacht wurde/wird. Natürlich bekommen die Hinterbliebenen keine "Entschädigung" dafür, dass ihre Verstorbenen zu Ausstellungsobjekten, Seife und sehr teuren "Dekoartikeln" (wie Hände, Schädel, Hoden als "Wanderstock" usw) verarbeitet werden!
Vielleicht haben sie aber "Glück" und erkennen ihren Daddy mit abgezogener Haut bei einer Körperausstellung...

Hier Infos über das Plastinarium und die Körperspende, welche "natürlich" von den Spendern, immer nur zum Wohle der Wissenschaft gemacht wird und natürlich nicht, weil sie zu Arm sind...
abscheuliche Welt in der wir leben...
http://www.plastinarium.de/...

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