22.03.13 12:26 Uhr
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Umfrage: Sollte Deutschland aus der Euro-Währungsunion austreten?

In einem Artikel zur in der Gründung befindlichen Partei "Alternative für Deutschland - AFD", die den Euro in dieser Form nicht weiterführen will, schaltet die Internet-Plattform des Berliner "Tagesspiegels" eine Leserumfrage.

Die Fragestellung lautet: "Sollte Deutschland aus der Euro-Währungsunion austreten?

Das bisherige Ergebnis der 7750 Stimmen: 72 Prozent der Leser sind pro Ausstieg, 28 Prozent dagegen.


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WebReporter: niederntudorf
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Umfrage, Ausstieg, Währungsunion
Quelle: www.tagesspiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2013 12:37 Uhr von architeutes
 
+14 | -0
 
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Wem nützt eine Umfrage ,wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Die Umfrage hätte vor der Einführung des Euro 99,99% ergeben.
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22.03.2013 12:40 Uhr von FrankaFra
 
+11 | -13
 
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Wer ist denn "uns"?
Uns Deutschen ging es super.

Gehts im Vergleich zu 2/3 der Bevölkerung der Erde immernoch, aber ich weiss, das will keiner hören.
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22.03.2013 13:14 Uhr von Ponti
 
+2 | -11
 
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Zurück zur DM? Geht gar nicht. Wenn man sich z.B. einen Kleinwagen, einen Golf kaufen möchte, müsste man ca. ab 34000,-DM bezahlen. Unser Autoindustrie würde eine lange, lange Zeit in die Röhre kucken bis es wieder richtig für sie laufen würde.

[ nachträglich editiert von Ponti ]
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22.03.2013 13:47 Uhr von ~frost~
 
+8 | -0
 
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@Franka

stimmt, die meisten hier haben aber höchstens mal zum Urlaub machen das Land verlassen, aber nie wo anders gelebt.
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22.03.2013 14:20 Uhr von silent_warior
 
+4 | -2
 
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Mir ist es eigentlich egal, es wäre nur schön wenn die Europäer eine gemeinsame Währung haben und ich fand den Euro ganz schön.

Ich will dass er bleibt, nur die Probleme müssen beseitigt werden, keine Geheimnisse mehr, entweder die arbeiten mit uns oder eben nicht.

Als Bürger kann man auch gar nicht abschätzen was passieren wird wenn wir jetzt plötzlich aus der Währungsunion austreten, es wurden ja schon so viele Verträge ausgehandelt die alle geheim sind.

Das Problem ist dass man von vielem nichts weiß, die Politiker brauchen ja den Bürger nicht zu fragen da sie so viel "schlauer" als alle anderen sind.

Die Bundesregierung hat noch nie das gemacht was der Bürger wollte, wenn sie jetzt sagen "okay, ihr wollt den Ausstieg, dann machen wir das so" dann glaube ich denen nicht.
Die werden dann sagen "der Bürger hat es so entschieden, wir können nichts für die negativen Folgen".

Erst reiten die uns in etwas hinein, nur weil sie die Konditionen für eine Mitgliedschaft nicht gut genug definiert haben und die Länder nicht wirklich kontrollieren ob bei denen alles läuft und dann bricht das Kartenhaus zusammen (was eigentlich auch gut hätte halten können) ... und alle Politiker rennen nach allen Seiten weg.

Was ist denn mit den Schulden die alle Politiker seit Helmut Kohl angesammelt haben?
Die DDR hatte ca. 6 Millionen DM Schulden und wurde deshalb runtergemacht, das ist ein Witz gegenüber den Billionen-Berg der BRD.

Wir könnten es wie so viele Unternehmen machen, einfach insolvent gehen und dann ein anderes Unternehmen mit einem ähnlichen Namen gründen.
(wie wäre es mit DBR - Deutsche Bundes Republik und unsere Farben sind gold, rot, schwarz ... oder UDL - Union Deutscher Länder)
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22.03.2013 14:57 Uhr von quade34
 
+4 | -0
 
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Eine Rückkehr zur DM würde uns ganz schön in die Pfanne hauen. Zum einen wäre die neue DM sehr stark und könnte die Exporte behindern, zum anderen ergäbe eine Abwertung eine innere Inflation, die keiner verkraften kann.
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22.03.2013 15:02 Uhr von architeutes
 
+3 | -2
 
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Ich kann nur eines ganz genau beurteilen ,kostete eine Tiefkühlpizza 1999 3,50 DM ,kostet sie heute 3,50 Euro.
Und das ist nicht gut.
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22.03.2013 15:04 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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@ architeutes

Was hat die Tiefkühlpizza denn 1989 gekostet?



Sorry, aber ich muss immer etwas schmunzeln, wenn mir Leute, die offensichtlich noch nie etwas von Inflation gehört haben, etwas über Währungsunionen erzählen wollen.
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22.03.2013 16:22 Uhr von architeutes
 
+2 | -0
 
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@Perisecor
Das sollte ja auch die Inflation deutlich machen.Was denn sonst ??

edit. wenn die Gehälter in der gleichen prozentualen Höhe anpassen wäre es ja OK. Aber die Differenzen gehen steig auseinander.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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22.03.2013 16:24 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ architeutes

Die Euro-Inflation ist aber deutlich niedriger als es die DM-Inflation war.

Was also ist dein Punkt?
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22.03.2013 17:13 Uhr von architeutes
 
+0 | -1
 
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@Perisercor
Wenn du das sagst ,nehme ich es dir auch ab.
Wieder was gelernt.
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22.03.2013 18:14 Uhr von trollverramscher
 
+3 | -0
 
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Ich frag mich ja immer was sich die Leute eigentlich ernsthaft davon erhoffen wieder eine "eigene" Währung zu haben.

Preise wie in den 90ern?
Eine ähnlich gute Wirtschaft wie in England?
Dass Deutschland nicht mehr für das Niederkonkurrieren der anderen Staaten zahlt?

Mal ganz davon abgesehen gestehe ich dem Otto-Normal-Bürger (und damit meine ich auch mich) nicht genug Sachverstand zu um die Frage: "Sollte Deutschland aus der Euro-Währungsunion austreten?" zu beantworten.
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22.03.2013 18:59 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Wo haben die so viele Leute ohne jede Ahnung gefunden?
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23.03.2013 20:52 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Die laufen direkt vor der Tür rum! Zu tausenden und millionenfach!!!
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24.03.2013 13:47 Uhr von Schlauschnacker
 
+0 | -1
 
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@ Perisecor
"Sorry, aber ich muss immer etwas schmunzeln, wenn mir Leute, die offensichtlich noch nie etwas von Inflation gehört haben, etwas über Währungsunionen erzählen wollen. "

Es gibt aber auch genügend Beispiele dafür, dass sich mit dem Euro die Preise verdoppelt haben, von heute auf morgen. Ein Urlaub in der Türkei hat mich vor Euro-Einführung ca. 900 DM AI gekostet. Das selbe Hotel sechs Monate später 900 Euro. Da hatten wir in dem Jahr wohl eine Hyperinflation.
Da ich sämtlichen Belege aller meiner Urlaubsreisen gesammelt habe kann ich ganz klar sagen, dass sich Auslandsreisen mit Einführung des Euro sehr schnell extrem verteuert haben.
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24.03.2013 14:29 Uhr von deraufdersucheist
 
+2 | -1
 
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Es geht ja primär auch gar nicht darum dass sich im Moment der Euro-Einführung alles verteuert und dies bis heute angehalten hat.

Auch geht es nicht darum dass seit Einführung des Euro die Inflation marginal war - was ausserdem Birnen mit Äpfel verglichen ist, da bei einem Vergleich die Wirtschafts- und Finanzkrise aussen vor gelassen wird.

Es geht darum, dass jeder Euro der heute auf Pump ausgegeben wird den gesamten Euro-Raum gegenüber der restlichen Welt schwächt. Das globale Finanzsystem beruht auf der Wertigkeit der vorhandenen Vermögen. Wenn die Schulden wachsen wird logischerweise das Vermögen im gleichen Verhältnis kleiner wie die Schulden wachsen. Somit wird die Kaufkraft (global gesehen) geschwächt.

Wenn also im Euro-Raum Geld auf Pump ausgegeben wird, dann wird die Kaufkraft des gesamten Euro-Raums geschwächt. Da stellt sich ernsthaft die Frage wie lange das so noch weitergehen soll. Sollen die industriell besseren Länder für die nächsten 1000 Jahre die schwächeren Länder finanzieren? Ich denke nicht, dass dies funktioniert oder gar funktionieren kann.

Ein Austritt von Deutschland aus dem Euro hätte zur Folge, dass der Euro selbst im globalen Handel an Wichtigkeit verliert. Damit wäre die Zeit des Euro irgendwann vorbei und die anderen Euro-Länder wären gezwungen sich neu zu orientieren.

Egal wie es kommt: das Geld das bis heute bereits ausgegeben wurde, ist und bleibt verloren. Bei der Euro-Einführungen wurden 2DM zu 1€ gehandelt, also ein Verhältniss von 2:1. Würde der DM heute wieder eingeführt würde der Wechselkurs wahrscheinlich 1:1 sein.

Je länger die Anhäufung der Schulden dauert, um so schlechter wird der Kurs ausfallen. Irgendwann einmal wird man für einen Euro nicht mal mehr 50 Pfennig erhalten! Man denke da nur wie es um die Renten oder andere Vorsorgegelder bestellt ist.

Fazit: das Zeitfenster um aus dem Euro auszusteigen ist nicht mehr sehr gross. Der Tag wird kommen an dem es einfach nicht mehr möglich ist!

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