22.03.13 10:19 Uhr
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Ist demografischer Wandel weit weniger drastisch als allgemein vermutet?

Das Max-Planck-Institut für Demografie wartet nun mit überraschenden Zahlen auf, die die Drastik des Demografischen Wandels auf der Welt deutlich eindämmen. Die Forscher widmeten sich bei ihren Betrachtungen 37 Ländern, in denen allgemein eine stetig sinkende Geburtenrate vermutet wird.

Anstelle der so genannten Periodenfertilität, mit der das Statistische Bundesamt arbeitet und die lediglich Frauen desselben Alters, nicht aber den Trend der jeweiligen Jahrgänge berücksichtigt, verließen sich die Forscher für ihre Berechnungen auf die "Kohortenfertilität".

Mit diesem Verfahren bekommt man das sich ändernde Geburtsverhalten von Frauen in den Griff, die ihre Kinder heutzutage im Durchschnitt lediglich immer später gebären. Von einem Nachlass der Geburtenrate kann jedoch laut den Forschern keine Rede sein.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Statistik, Wandel, Geburtenrate, Demografie
Quelle: www.zeit.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2013 11:27 Uhr von Rechthaberei
 
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Die größte Volksvermehrung ist in den ländlichen Kreisen zu erwarten und das ist gut so. Als normaler Altersaufbau für ein Volk gilt die Regel, dass die Kinder bis zu 15 Jahren ein Drittel, die Jahrgänge von 15 bis 50 Jahren die Hälfte und die Jahrgänge über 50 Jahre ein Sechstel der Gesamtbevölkerung betragen.

Um das grassierene Volkssterben zu mildern bedarf es insbesondere Mädchen!
Es gibt zwei Methoden, das Geschlecht zu beeinflussen, allerdings nur bei einer künstlichen Befruchtung. Die sicherste Methode, das Geschlecht eines Kindes vor der Geburt festzulegen, ist die so genannte Präimplantations-Diagnostik. Dabei wird der Embryo mittels Gentest nach der Reagenzglasbefruchtung auf das Geschlecht untersucht und anschließend in die Gebärmutter implantiert. Eine weitere Methode wurde vom belgischen Mediziner Dr. Frank Comhaire entwickelt. Er selektiert das Sperma des Mannes per Laserstrahl. Damit kann er die X-Chromosome (Mädchen) und Y-Chromosome (Junge) trennen und so das gewünschte Ergebnis erreichen. Beide Methoden werden bereits angewandt, sind aber in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz verboten. Wenn man jetzt bei 1,4 Kindern pro europäischer Frau für jedes Mädchen das auf diese künstliche Weise statt einem Jungen geboren wird eine Geldprämie aussetzt, dann ist es möglich allein duch diese Maßnahme das Aussterben des alten Europas mit 5,6 Kindern pro Familie zu beenden. Ab dem fünften Baby würde die Mutter auch für einen Jungen diese Geldprämie bekommen, aber dann erst wieder für einen Jungen ab dem 10. Baby.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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22.03.2013 12:14 Uhr von sicness66
 
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Dem Thema Demografie wird sowieso viel zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. Eigentlich nur, um Interessen auf dem Rentenmarkt zu vertreten. Schweden ist größer als Deutschland, hat aber nur 9,5 Millionen Einwohner. Die werden auch nicht aussterben.

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