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Ist demografischer Wandel weit weniger drastisch als allgemein vermutet?

Das Max-Planck-Institut für Demografie wartet nun mit überraschenden Zahlen auf, die die Drastik des Demografischen Wandels auf der Welt deutlich eindämmen. Die Forscher widmeten sich bei ihren Betrachtungen 37 Ländern, in denen allgemein eine stetig sinkende Geburtenrate vermutet wird.

Anstelle der so genannten Periodenfertilität, mit der das Statistische Bundesamt arbeitet und die lediglich Frauen desselben Alters, nicht aber den Trend der jeweiligen Jahrgänge berücksichtigt, verließen sich die Forscher für ihre Berechnungen auf die "Kohortenfertilität".

Mit diesem Verfahren bekommt man das sich ändernde Geburtsverhalten von Frauen in den Griff, die ihre Kinder heutzutage im Durchschnitt lediglich immer später gebären. Von einem Nachlass der Geburtenrate kann jedoch laut den Forschern keine Rede sein.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Statistik, Wandel, Geburtenrate, Demografie
Quelle: www.zeit.de

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22.03.2013 11:27 Uhr von Rechthaberei
 
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Die größte Volksvermehrung ist in den ländlichen Kreisen zu erwarten und das ist gut so. Als normaler Altersaufbau für ein Volk gilt die Regel, dass die Kinder bis zu 15 Jahren ein Drittel, die Jahrgänge von 15 bis 50 Jahren die Hälfte und die Jahrgänge über 50 Jahre ein Sechstel der Gesamtbevölkerung betragen.

Um das grassierene Volkssterben zu mildern bedarf es insbesondere Mädchen!
Es gibt zwei Methoden, das Geschlecht zu beeinflussen, allerdings nur bei einer künstlichen Befruchtung. Die sicherste Methode, das Geschlecht eines Kindes vor der Geburt festzulegen, ist die so genannte Präimplantations-Diagnostik. Dabei wird der Embryo mittels Gentest nach der Reagenzglasbefruchtung auf das Geschlecht untersucht und anschließend in die Gebä