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40 Jahre nach Ende der Zwangsadoptionen: Australiens Premier entschuldigt sich

Nachdem sich bereits die katholische Kirche für die Praxis der Zwangsadoptionen entschuldigt hatte (ShortNews berichtete), zog nun auch die Regierung nach. Australiens Premierministerin Gillard hielt eine Rede im Festsaal des australischen Parlaments in Canberra vor rund 800 Opfern.

Vor wenigen Monaten hatte eine Untersuchung des Senats zum Thema Zwangsadoptionen hervorgebracht, dass zwischen 1951 bis 1975 fast 225.000 Babys zur Adoption freigegeben wurden, da ihre Mütter unverheiratet waren.

Als Begründung wurde damals angegeben, dass die Kinder in "geordneten Familienverhältnissen" aufwachsen sollten. Gillard nannte fast 40 Jahre nach Ende der Zwangsadoptionen dieses Verfahren "unmoralisch und in vielen Fällen auch illegal."


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ende, Premier, Entschuldigung, Zwang, Adoption
Quelle: www.tagesschau.de

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21.03.2013 12:18 Uhr von blonx
 
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Auch versprach sie, dass die Regierung Therapien von Betroffenen und die Aufarbeitung des Themas finanzieren werde. 25 Jahre lang wurde diese Adoptionspraxis aufgrund einer streng konservativen Moral mit brutaler Härte umgesetzt. So durften unverheiratete Frauen keine Kinder.

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