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Finanzaffäre: Wohnung von IWF-Chefin Christine Lagarde durchsucht

Im Zuge der Ermittlungen bezüglich einer Finanzaffäre in Frankreich ist die Wohnung der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, durchsucht worden. Dies geht aus einer Aussage von Lagardes Anwalt hervor.

In der Affäre geht es um Entscheidungen für eine Zahlung in Millionenhöhe an Bernard Tapie. Dieser hatte vor fünf Jahren eine Entschädigungszahlung aus der Staatskasse erhalten. Aufgrund dieser Affäre wird bereits seit August 2011 gegen Lagarde ermittelt, die damals Finanzministerin Frankreichs war.

1993 wurde Adidas an die Bank Credit Lyonnais verkauft. Tapie warf der Bank vor, sie habe ihn übervorteilt. Nachdem Lagarde 2007 mit der Lösung des Rechtsstreits beauftragt wurde, flossen inklusive Zinsen 400 Millionen Euro vom Staat Frankreich an Bernard Tapie.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Entschädigung, IWF, Durchsuchung, Christine Lagarde, Finanzaffäre
Quelle: www.n-tv.de

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20.03.2013 17:06 Uhr von Borgir
 
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Am Ende haben sie doch alle Dreck am Stecken. Schon seltsam, womit die Herren und Damen in der Politik weltweit so durchkommen. Ich wage zu prognostizieren: Wenn sie schuldig gesprochen wird, wird sie zurücktreten und das wars dann. Keine Strafe, keine sonstigen Auswirkungen. Obwohl sie im Falle dass sie schuldig wäre den Steuerzahler um fast eine halbe Milliarde betrogen hätte.

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