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Zypern droht der Kollaps - Zwei Banken wohl pleite, Hilfspaket abgelehnt

Europa wird weiterhin von der drohenden Staatspleite Zyperns in Atem gehalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Regierung des Landes dazu aufgefordert, Lösungsvorschläge zu machen. Derweil verhandelt der zyprische Finanzminister Michalis Sarris über eine Kreditverlängerung mit Russland.

"Wir werden jetzt sehen, welche Vorschläge Zypern der Troika macht. Zypern ist unser Partner im Euro-Bereich. Deshalb sind wir verpflichtet, gemeinsam eine Lösung zu finden", so Merkel. Dass Zypern das Hilfspaket der Troika abgelehnt hat, bedauerte die CDU-Politikerin.

Zypern will nun die Hilfe Russlands in Anspruch nehmen und will zwei Kredite über insgesamt 2,5 Milliarden Euro verlängern. Außerdem bat Zypern Russland um einen Zinsnachlass. Zwei Banken Zyperns stehen finanziell am Abgrund, nachdem die EU-Hilfe abgelehnt worden ist.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Zypern, Kollaps, Hilfspaket
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2013 16:23 Uhr von Borgir
 
+22 | -4
 
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Ich finde es richtig, dass man die EU-Hilfe abgelehnt hat. Die Bevölkerung sollte nicht dafür bluten müssen, was Banken falsch gemacht haben. Man muss sich Gedanken machen, wie man die Herren Bänker zur Rechenschaft ziehen kann, vor allem in welchem finanziellen Umfang.
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20.03.2013 17:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -3
 
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Finde die Situation spannend.
Ich hoffe nur das die EU nicht einknickt und wir wieder für die Fehler die in anderen Ländern gemacht wurden zahlen müssen.
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20.03.2013 17:03 Uhr von Aviator2005
 
+12 | -3
 
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Zypern.....

Die Adresse für Schwarzgeld, Geldwäsche und Waffenhandel.

Schon seit Jahren bekannt.

Niemand aus dem zypriotischen Parlament wird sich der Doktrin, der Banditen aus Brüssel, unterwerfen und bevor die Oligarchen ihre Kohle verlieren, wird dort noch so einiges passieren. Dort werden, im wahrsten Sinne, Köpfe rollen.

Russland hat somit jetzt die einzigartige Möglichkeit für "wenig" Geld sich in die EU einzukaufen.

Dies könnte jedoch der erste Dominostein sein, der das Gerüst EU endgültig zu Fall bringen wird.....

Zypern, Griechenland, Spanien......... Frankreich...

... mal Abwarten, wie lange wir noch Kohle aus dem Automaten kriegen...

Mahlzeit
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20.03.2013 17:30 Uhr von vmaxxer
 
+7 | -4
 
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Interessant finde ich das WIR bei denen die Bösen sind.
Warum? Weil wir ihnen kein Geld schenken?
Hey Zypern, es mag euch anders vorkommen, aber sooo dicke haben wir es nu auch nicht!
Zapft doch einfach das bei euren Banken deponierte Schwarzgeld an und seht zu das eure Einahmen-Ausgaben Rechnung wieder passt.

Wenn mein Dispo dicht ist muss ich auch zusehen wo ich was zum beissen herbekomm.

Die "kleinen" Saprkonten kann man gerne unberührt lassen, dafür dann eben bei den großen Beträgen etwas mehr. Und wenn die Oligarchen und Co ihre Millionen nicht mehr dort bunkern? Egal, wieviel tragen sie zum Staatshaushalt bei? Wieviele Menschen werden in Zypern dadurch versorgt?


Bytheway, die Reation Russlands fand ich interesant. Da hat man schön gesehen nach wessen Pfeiffe die tanzen.

[ nachträglich editiert von vmaxxer ]
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20.03.2013 17:41 Uhr von HelgaMaria
 
+8 | -0
 
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Bankenpleiten finde ich sehr interessant,
das ist so, als würde man ein Auto betanken und derweil bewegt sich die Tankanzeige gegen "Leer".

Man hat das Auto "leergetankt". Und die wichtigste Frage wird kaum gestellt: Wo ist denn das ganze Benzin hin- oder rausgeflossen?? Man hat doch soviel reingetankt!

Ohne Beantwortung dessen können wir das Auto nicht reparieren, damit das nicht wieder passiert!
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20.03.2013 17:51 Uhr von Atatuerke
 
+7 | -0
 
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Interessant ist auch dieses Statement des Präsidenten am Wochenende.Wenn das so kommt,dann wird es in Zypern heiß hergehen.


"In einem Statement vom Wochenende sagte Präsident Nicos Anastasiades etwas, was wahrscheinlich bei den Massen bisher untergegangen ist: Wenn die Rettung nicht zustande kommt, verlieren die Bankkunden nicht 6 sondern 60%! Der Verlust von fast Zweidritteln des Sparvermögens steht also zur Debatte. Und das klingt sehr realistisch in Anbetracht des desolaten Insel-Bankensystems. - Aber es droht sogar noch mehr, als der Verlust des Geldes der Sparer: Es droht der totale Staatsbankrott mit all seinen Folgen"

Original hier
http://homment.com/...
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20.03.2013 18:45 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -4
 
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@Borgir: Was genau haben die Banken denn falsch gemacht? Erklär mal!
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20.03.2013 20:39 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -0
 
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@Borgir
"Ich finde es richtig, dass man die EU-Hilfe abgelehnt hat. Die Bevölkerung sollte nicht dafür bluten müssen, was Banken falsch gemacht haben. Man muss sich Gedanken machen, wie man die Herren Bänker zur Rechenschaft ziehen kann, vor allem in welchem finanziellen Umfang."

Schön geschrieben, genau so ist es ja...vor allem gehts dem Volk selbst ja dabei nicht besser, wie man zB in Griechenland sehen kann. Die Schulden werden ja nicht weniger, sondern mehr, wenn sie das wieder zurückzahlen sollen....oK, die machen das wohl über ein "Zinsdifferenzgeschäft" oder was ähnliches, aber das dauert ewig, bis die wieder mal Fuss fassen. Am Besten wäre es wirklich für sie, aus dem Euro(Währung) auszutreten.

Meine Meinung....

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