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Mietrecht: Vermieter darf Hunde und Katzen nicht im Vertrag verbieten

Mieter müssen kein generelles Haustierverbot von Vermietern hinnehmen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass ein Mietvertrag kein generelles Verbot von Haustieren beinhalten darf. Der Vermieter müsse "differenziert entscheiden". Im Einzelfall müsse ein neuer Vertrag her.

Der Kläger aus Gelsenkirchen hielt in seiner Werkswohnung eine Mischlingshündin. Der Mietvertrag untersagte dies jedoch. Nach einer Klage am Amtsgericht die der Kläger verlor und einer Revisionsverhandlung vor dem Landesgericht, die der Kläger gewann, wurde nun auch vom Bundesgerichtshof entschieden.

Eine Klausel die verbietet, Hunde und Katzen zu halten ist laut dem Bundesgericht wirkungslos. "Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet", so das Urteil.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vertrag, Haustier, Vermieter, Mietrecht
Quelle: www.rtl.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2013 14:30 Uhr von Jaecko
 
+24 | -1
 
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@Klaus: Wenns ein "richtiger" Hund ist, ist dem die Wohnung eh zu klein. Aber so ne Paris-Hilton-Taschenratte verläuft sich ja im Gras...
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20.03.2013 14:34 Uhr von FrankaFra
 
+19 | -28
 
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Nein, Klaus, du hast recht.

Als Vermieter stelle ich meinen Wohnraum zur Verfügung gegen Entgelt. Da werde ich doch wohl bestimmen dürfen, wer da einzieht, oder nicht?
Und wenn ich nunmal keine Hunde mag...?

Diese lächerlichen Gesetzesentscheidungen gehen mir in letzter Zeit gehörig auf den Zeiger.
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20.03.2013 15:20 Uhr von ted1405
 
+10 | -2
 
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@Terrorstorm:
Also bei 16 Katzen in einer Wohnung wage ich massiv zu bezweifeln, dass es dagegen keine Handhabe gibt. Findige Anwälte sollten da wirklich etwas finden können.
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20.03.2013 15:21 Uhr von quade34
 
+10 | -8
 
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Der echte Tierfreund hält sich keinen Hund in einer Stadtwohnung.
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20.03.2013 15:21 Uhr von xSounddefense
 
+21 | -14
 
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Entweder hat keiner von euch ignorantem Pack ´n Haustier wie einen Hund, oder noch keiner von euch hat die Frustration erfahren, eine Wohnung zu finden, wo auch Hunde erlaubt sind. Nicht jeder kann sich gleich ein Haus bauen oder ´ne dicke Eigentumswohnung beziehen. Aber der 0815-User hier stellt sich ja gerne als weltwissenden Allheiligen dar, der 10.000 Morgen Land hat, wo ihre Hunde in der freien Natur leben :D

Unser Hund hat ´ne Schulterhöhe von etwa 40 cm und wiegt gute 8 Kilo. Das Tier stellt in keiner Art und Weise eine Gefahr da, ist ruhig und freundseelig, kläfft nicht, noch hat er die Größe einer Kuh und ist wunderbar in einer 80qm Wohnung zu halten, da er genügend Auslauf bekommt. Wir haben keinerlei Probleme hier in unserer Mietergemeinschaft.

In etlichen Wohnungen hingegen, die auch in Frage kamen, waren Haustiere wie Hunde (Katzen, Hamster und ähnliches Kleinvieh hingegen waren akzeptiert) nicht erlaubt. Das verkompliziert eine Wohungssuche extrem, aber soll ich mich deshalb von meinem Hund trennen, weil es ignorante Affen gibt?
Die Argumentationen unseres ehem. Vermieters im Bezug auf türkische Mitbürger lautete zum Beispiel inoffiziell: "An die vermieten wir hier nicht, die machen mit ihrer Kultur Krach bis in die Nacht und alles stinkt nach Knoblauch". Genau so ist es mit Hunden. Dumme Vorurteile von noch dümmeren Menschen.

Solange sich aber Mieter samt ihrer Anhängsel in der Mietgemeinschaft gut benehmen, kann´s dem Vermieter Wurst sein, wer da wohnt. In Härtefällen wie bei der Katzenlady mit 16 Katzen kann und wird auch sicherlich nochmal anders entschieden werden.

Alles andere ist selektieren im Vorfeld aufgrund von dummem Schubladendenken und jedes einzelne Kommentar hier zeugt genau davon.

[ nachträglich editiert von xSounddefense ]
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20.03.2013 15:43 Uhr von fuxxa
 
+10 | -23
 
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20.03.2013 15:51 Uhr von xSounddefense
 
+12 | -10
 
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@fuxxa, [edit]. Kehr erstmal deinen eigenen Hof, bevor du über Dinge urteilst, von denen du keine Ahnung hast und noch beleidigst.

Normale Tierhalter pflegen ihr Tier, so, dass es in der Wohnung leben kann.

Als Vermieter würdest du wahrscheinlich von deinen Mietern das Gesicht regelmäßig verschönert bekommen :)

[ nachträglich editiert von xSounddefense ]
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20.03.2013 15:53 Uhr von quade34
 
+4 | -5
 
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Ein Vermieter kann garnicht die Haltung von vielen Katzen kontrollieren. Bei Hunden mit dem Gebell ist es schon anders. Meistens kommen solche Sachen in extremen Situationen ans Licht. Bei Polizei- und Feuerwehreinsätzen oder bei anderen Notfällen. Der Gestank, der aus einer Wohnung dringt, berechtigt nicht zur Kontrolle der Ursache. Mieter haben dahingehend Narrenfreiheit. Erst die Beschwerden der Nachbarschaft und von denen angekündigte Mietminderungen lassen einem Vermieter die Möglichkeit gerichtlich etwas zu bewegen. Erfolge sind selten, weil die deutsche Richterschaft wegen ihrer eigenen Wohnsituation meist befangen ist.
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20.03.2013 16:01 Uhr von Andreas-Kiel
 
+12 | -6
 
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@xSounddefense:
Nur weil jemand in seiner eigenen Wohnung keine Hunde haben will, ihn einfach als "ignoranten Affen" zu bezeichnen sagt Einiges über Deine Ansichten bzw. Toleranzen aus.

Das Problem als Vermieter ist doch, daß man eben nicht weiß, wen man da in seiner Wohnung hat und im nachhinein ist es immer sehr schwierig, Problemfälle raus zu bekommen (dann hat man als Vermieter oft eine verwüstete Wohnung und Kosten ohne Ende). Da möchten die natürlich möglichst viele Gefahren eliminieren. Bei Hunden ist das Treppenhaus schneller dreckig, die Wohnng richt schnell mal (nach einem nassen Hund), einige kläffen bei jeder Bewegung im Treppenhaus etc..
Sicherlich ist das alles bei Dir nicht so, aber das weiß der Vermieter nicht!

Bei uns haben wir sogar so einige "Faule", die bei Regenwetter einfach Ihre Hunde alleine vor die Tür schicken und die dann schick in unseren Garten kacken. Ich habe keinen Hund aber 2 Kinder und möchte meine Kinder ohne vorherige Komplettsuche auf dem Grundstück draußen spielen lassen.

Wie gesagt, es gibt sicherlich auch ganz andere, aber der´Vermieter kann nunmal nicht in die Leute reinsehen und ich finde, man muß seinen Wunsch respektieren. Daß dann die Wohnungssuche schwieriger wird, mag sein, kann aber nicht das Problem der Vermieter sein.

Mit gleicher Begründung kann ich mir ja auch einen Puma oder einen Bären zulegen (natürlich beide zahm und Kinderlieb) und mich dann beklagen, daß ich schwieriger ein Haus finde.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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20.03.2013 16:05 Uhr von Didi1985
 
+7 | -1
 
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Das ist eine zweischneidige Sache. Unser Hund in unserem Haus verkratzt das Parket ganz gut. Da muss in einigen Jahren abgeschliffen werden.
Wenn ich aber vermieten würde, würde ich diese Kosten auch dem Vermieter aufbrummen wollen, oder eben Hunde verbieten.
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20.03.2013 16:17 Uhr von Pils28
 
+7 | -6
 
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Wenn ich eine Wohnung vermiete, wünsche ich dem Mieter viel Glück und am besten höre ich, bis zur Wohnungsübergabe nie wieder etwas von ihm. Mir ist es wowas von egal, was er in der Wohnung tut und es geht mich auch rein gar nichts an. Ein Parkett hält nicht ewig, Ein Teppich ebenfalls nicht. Wenn irgendwas außerordentlich beschädigt wird, dann kommt der Mieter halt dafür aus. Während der Miete ist das nicht meine Wohnung, ich verwalte sie lediglich für den Bewohner und nehme sie beim Auszug wieder entgegen. Wer das nicht rallt, sollte nich vermieten. Dafür schreibe ich in den Mietvertrag auch rein, dass mindestens 2 Jahre drin gewohnt bleiben muss. Danach kann ich es verkraften ein wenig auf eigene Kosten renovieren zu müssen.
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20.03.2013 16:19 Uhr von Super-Jenny
 
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Mich interessiert ja, wie die Sache bei Raptoren aussieht? Kann mir da jemand weiter helfen? ;-)
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20.03.2013 16:21 Uhr von kniekehle
 
+6 | -9
 
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@xSounddefense
Du kannst hier gerne rumpoltern, Einsicht einfordern, oder Ignoranz unterstellen, aber es handelt sich bei einer Wohnung welche ich vermiete, also Wohnraum zur Verfügung stelle, immerhin um mein Eigentum. Somit möchte ich das Recht einfordern, dass dort auch nach meinen Vorstellungen und Regeln gelebt wird. Punkt!
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20.03.2013 16:39 Uhr von kniekehle
 
+7 | -3
 
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@Pils28
"Wenn irgendwas außerordentlich beschädigt wird, dann kommt der Mieter halt dafür aus."

Du bist also tatsächlich der Meinung, wenn dir ein Mieter die Wohnung verwüstet und beim Auszug Müllberge hinterlässt wird dieser dir die Kosten für Renovierung und Reparatur ersetzen? Falls du Vermieter bist, wünsche ich dir mit deiner naiven Sichtweise viel Glück für die Zukunft...
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20.03.2013 17:06 Uhr von xSounddefense
 
+8 | -5
 
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@Andreas-Kiel:

Richtig. Du hast vollkommen Recht mit dem, was du sagst. Man kann den Menschen nur vor den Kopf gucken und im Nachhinein ist man immer schlauer. Es ist aber lächerlich, dies an einem Hund fest zu machen. Genau so lächerlich ist es, wenn jungen Leuten eine Wohnung verwährt wird, weil diese ja laut sein könnten, viel Besuch bekommen könnten und laut Party machen könnten. Oder wenn Ausländern das wohnen dort verwährt wird (s. meinen ersten Kommentar). Sicherlich ist man als Vermieter darauf bedacht, einen möglichst reibungslosen Ablauf durch eine Vorauswahl der Mieter zu gewährleisten.
Dies kann letztlich aber nicht durch Vorurteile Rechtens gemacht werden. Würde jeder mit dieser reinen Willkür verfahren können, gäbe es auch Vermieter, die dich mit deinen spielenden Kindern nicht haben wollen. Kinder können genau so Wände beschmieren, schreien, toben, poltern. Und natürlich ist das Ignoranz!

Bei Gott, ich will nichts gegen deine Kinder sagen, aber verstehst du, welch Aufschrei dann ertönen würde?

Daher ist es vom Bundesgerichtshof nur richtig, eine solche Klausel als nicht rechtens zu bezeichnen, da gewisse Personengruppen von vornherein benachteiligt werden.

Und sind wir doch mal ganz ehrlich. Im Endeffekt werden Vermieter auch weiterhin frei entscheiden können, wem sie letztlich die Wohnung zuteilen, nur, dass sie nicht mehr mit einer solchen fadenscheinigen Klausel aufwarten können, die gewisse Personengruppen von vornherein klar benachteiligt.

@kniekehle:

Und als Gutsherr möchtest du dann bestimmen, wann geduscht wird, welche TV Sendung ich schaue und welches Essen ich mache? Dir ist doch hoffentlich auch klar, dass du als Vermieter dennoch genauso verpflichtet bist, dem Menschen, der in deiner Wohnung wohnt und dich dafür ENTGELTLICH entschädigt, seinen rechtlichen Raum zur freien Entfaltung zu gewährleisten. Und kluge Menschen haben wohl erkannt, dass ein Haustier eben genau darunter fällt.

[ nachträglich editiert von xSounddefense ]
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20.03.2013 18:05 Uhr von Katatonia
 
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@FrankaFra

"Da werde ich doch wohl bestimmen dürfen, wer da einzieht, oder nicht?"

Darfst du auch - nur nicht abhängig von einem generellem Hundeverbot.

"Und wenn ich nunmal keine Hunde mag...?"

Ich wusste gar nicht, dass der Hund dann bei dir in der Wohnung wohnt. Gibts bei dir als Vermieterin auch Privatsphäre oder sind es nur deine Leibeigenen, die entrechtet Geld einbringen?

@Zensus

Per se bellen Hunde nicht unentwegt oder sind eine empfindliche Belastung. Genau das hat das Gericht festgestellt. Wie ich finde zurecht.

@blubb42

Bedank dich beim Vermieter - denn der hat das Urteil zu verantworten, anstatt herzlos einem kleinen Kind einen kleinen Hund vorzuenthalten.

@ted1405

Im Falle von übermäßiger Tierhaltung greift das Veterinär- und Gesundheitsamt. Zudem der Tierschutz und das Ordnungsamt. Zumindest setzt dann eine Prüfung ein. Aber das ist ja nicht die Regel.

@xSounddefense

Ein Münchner Amtsgericht hat letztens ebenfalls die Zustimmungspflicht des Vermieters bei Katzen kassiert und gelockert. -> http://www.lto.de/... Zusammen mit dem BGH-Urteil nun mit entsprechender Wirkung.

@fuxxa

Du bist asozial, denn was bedeutet asozial - ganz einfach:

"Asozialität ist eine zumeist als abwertend empfundene und gemeinte Zuschreibung für Verhaltensweisen von Individuen oder Gruppen"

Millionen von Menschen halten Haustiere - seit es Menschen gibt. Und deine Behauptung hat überhaupt keine Begründung. Rechtlich schon ein mal gar nicht.

"OK für Leute wie dich sind Haustiere wohl eher angebracht und die bessere Lösung als Kinder zu bekommen"

Was du alles zu glauben scheinst. Tier und Kind können sich wunderbar ergänzen. Und sie fördern die soziale Entwicklung von Kindern.

"Für Parasiten in deiner Bude zahl ich wenigstens nichts"

Haustiere sind keine Parasiten. -> "Der auch als Wirt bezeichnete Organismus wird dabei vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben. In seltenen Fällen kann der Parasitenbefall auch zum Tod des Wirtes führen, dann aber erst zu einem späteren Zeitpunkt."

Deine deutsche Sprachkompetenz ist grausam schlecht.

Ich trauere um deine menschlichen Defizite, die du hiermit bewiesen hast.

@Andreas-Kiel

"Nur weil jemand in seiner eigenen Wohnung keine Hunde haben will, ihn einfach als "ignoranten Affen" zu bezeichnen sagt Einiges über Deine Ansichten bzw. Toleranzen aus."

Lern erst ein mal lesen, bevor du urteilst. Denn wo hat er jemanden als "ignoranten Affen" weil er keine eigenen Haustiere halten will? Es war doch User fuxxa, der hier beleidigend Haustierhalter verunglimpfte. Also mal schön beim Thema bleiben. ;)

"Mit gleicher Begründung kann ich mir ja auch einen Puma oder einen Bären zulegen"

Könntest du eben nicht. Es sind Wildtiere unter Artenschutz und viel zu groß. Aber immer schön Äpfel mit Bananen vergleichen.

@kniekehle

Du solltest das Grundgesetz mal lesen: Art. 14 "(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Schön das Eigentümer nicht einmal wissen, was sie da ihr Eigen nennen wollen. Wenn dir der Markt zum vermieten zu schwer wird, dann verkauf doch das Haus oder vermiete nicht mehr. Das wirst du wohl müssen. Hier hat das BGH geurteilt.

Hier wird ja mehr von Seiten der Ablehner gekläfft als es je ein Hund tun könnte. Womit das wohl zutun hat?

[ nachträglich editiert von Katatonia ]
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20.03.2013 18:24 Uhr von Katatonia
 
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@Zeus35

"Booah Alter, heul doch!"

Das übernimmst du doch schon für ihn. Jetzt wo Recht gesprochen wurde.;)

"Jeder Hund kläfft irgendwann, oder hast du deinem die Stimmbänder durchtrennt?"

Ja, aber es kommt auf das Maß an. Und das ist nicht per se überschritten und extrem ausgereizt. So argumentiert auch das Gericht.

"Nee, lege dir erst gar keinen Hund zu, wenn du nicht im passenden Umfeld wohnst."

Es gibt auch Mietwohnungen auf dem Lande. Vielleicht wohnt er dort. Und hier wäre ein Hund dementsprechend sehr gut geeignet.

"Genau, Wurst, die machst du natürlich IMMER weg, nicht wahr?"

Warum die Unterstellungen und Vorurteile?

"Welche Art Ahnung muss man denn haben um sich von Kötern ohne Maulkorb, ohne Leine, flächendeckende Tretminen und Uringestank NICHT belästigt zu fühlen?"

Wie kommt es zu deiner Haltung?

Ist ja nicht so, dass ich dir in Teilen nicht sogar zustimme - auch was Berlin betrifft, in dem ich mittendrin wohne. Aber woher der ganze Frust?
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21.03.2013 00:49 Uhr von Katatonia
 
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>>Wer redet hier von Frust?<<

Keine Ahnung - du? Eine simple Frage.

>>Versuch dich nicht in Psychoanalysen, dazu reicht es offensichtlich nicht.<<

Nein, dazu reicht die Zeit und der Umfang unseres Kontakts auch gar nicht aus. Aber das müsstest du ja am besten wissen, wenn du diesen Begriff verwendest.

>>Es liegt also an dem Ort WO eine Mietwohnung ist, damit ein Hund in eine Mietwohnung passt? Was ist das für eine Logik?<<

Ein Hund ist also nur darüber definiert, dass man entweder Mieter oder Eigentümer der Wohnung ist? Ja die Logik stellt sich bei dir in der Tat die Frage. Laut deiner Logik, wäre damm ein Eigenheim in einer dicht besiedelten Gegend logisch, eine Mietwohnung am Rand der Stadt oder in einem Dorf ja nicht. Denn die örtliche Umgebung für den Auslauf des Tieres scheint dir ja suspekt zu sein. Falls du es nicht wusstest - je nach Hunderasse, Gewicht, Größe, Alter und Persönlichkeit bedarf ein Hund verschiedenen Auslauf. Da ist es egal, wie groß das Heim ist, solange man mit der Umgebung drum herum einen Ausgleich finden kann.

Einem Hund geht es besser, wenn täglich 8h Gassi geht, als wenn er 8h nur im heimischen Garten verweilt. Ein Hund benötigt sozialen Kontakt. Den findet er sowohl in der Großstadt, als auch durch ausgedehnte Momente mit seinem Herrchen.

>>Zynismus ist keine Unterstellung<<

Die Frage nur unzureichend beantwortet.

>>und wenn du kein Hikikomori wärst, würdest du beim Gang über die Strassen sehen<<

Ich bin keiner. Ich lebe in einer eigenen Wohnung mitten in Berlin und war eben mit einer Freundin Schlittenfahren. Aber danke für die Darbietung deiner Menschenkenntnis.

Mit sehen hat das im übrigen nichts zutun, sondern mit der Wahrnehmung und eigenen Erwartung.

>>dass ich auch keine Vorurteile hege<<

Du hast behauptet ich sei ein ?????. Ein klares Vorurteil.

>>sondern aus der täglichen Praxis berichte.<<

Das tun wir alle, die eine größere Stadt erleben. Zumal ich dir in dieser Hinsicht gar nicht widersprochen habe.

>>aber ich bin ein Mensch der in einem normal sauberen Umfeld lebt und auch entsprechende Hygiene betreibt.<<

Das klingt eher nach F42.- und F40.2 als Anhänger der Sagrotan-Generation.

>>Und alle solche Menschen empfinden Kot und Urin im Flur, auf der Strasse und Gehwegen als Belästigung. Du offenbar nicht.<<

Doch, aber ich bewerte dies wohl anders als du. Das hängt mit meiner Lebenserfahrung zusammen - irgendwann wirst auch du vielleicht gelassener. Am Dienstag fiel für mehrere Stunden der Strom im Kraftwerk Daiichi aus, sodass besonders Block 4 wieder stark gefährdet war. Aufgrund des bisherigen Informationsdesasters, Lügen und Verdrehungen, kann man davon ausgehen, dass das Ganze noch weit prekärer war, als es dargestellt wurde.

>>Dann soll es auch Kinder oder Frauen geben die schlichtweg Angst vor Hunden haben.<<

Ängste bekommst du nur durch Konfrontation in den Griff. Und aufgrund deiner obigen richtigen Feststellung darf es also keine Hunde und entsprechende Haustiere mehr geben? Im Wald sind auch Kinder. Doch da können auch Hunde sein. Ja sogar Wildschweine.

>>Warum sollen die sich einschränken weil jemand seine Töle frei laufen lässt?<<

Wer sagt das? Ich bin durchaus für die Leinenpflicht.

>>Hunde in der Stadt sind in überwältigender Mehrheit eine Plage.<<

Optimal ist die Haltung in vielen Fällen wirklich nicht. Vorallem am Auslauf hapert es. Und natürlich an den Hinterlassenschaften.

>>Die Hundesteuer sollte in der Stadt mit 1000€ pro Jahr beginnen, dann private Hundefänger zulassen, und jeden Hund ohne Marke beschlagnahmen und töten.<<

Sie sprühen ja gerade zu voller Herz, Zuneigung und Empathie . Und wer tötet die Tiere? Du mit der bloßen Hand? Oder bist du dir dafür zu fein?
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22.03.2013 11:57 Uhr von supermeier
 
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So viel Dummheit seitens der angeblichen Vermieter habe ich ja selten erlebt, da schämt man sich ja fast Besitz zu haben.

Nach wie vor ist niemand verpflichtet an Tierhalter zu vermieten.
Kleintiere durften noch nie verboten werden.
Und sobald ein Tier empfindlich den Hausfrieden stört, kann jederzeit ein nachträgliches Verbot ausgesprochen werden.

Man kann es natürlich intelligent lösen, da aber keiner drauf kommt sind die hier BIN VERMIETER schreiende wohl doch nur finanzschwache Großhälse.
Ohne schriftliche Genehmigung aller Mietparteien keine Tier- Hundehaltung.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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24.03.2013 17:34 Uhr von Totes_Fleisch
 
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@Zeus35

Was gibt das dumme, ignorante Menschen, die scheinbar des Öfteren vor die Wand gelaufen sind, in ihrem Leben - Anders kann ich ihren Bockmist, den sie hier von sich geben nicht erklären. Leute wie sie sollten sich von der Brücke stürzen, damit der Gesellschaft so etwas erspart bleibt...

Herjemine.
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25.03.2013 16:42 Uhr von DJCray
 
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Hmm...

Wieso wird der überaus wichtige Satz aus der Quelle:

"...
Die Aufhebung des generellen Verbots führe aber nicht dazu, "dass der Vermieter Hunde und Katzen ohne jegliche Rücksicht auf andere halten kann", heißt es im Urteil.
..."

Ich finde der Satz ist wichtig.
Oder salopp gesagt: Künftig wird im Einzelfall entschieden.

Das wird nun dazu beitragen, dass Gerichte noch mehr zu tun haben.

Das hilft keinem.

Und Extremfälle sind damit zwar logisch,

Kampfhunde verboten
Schoßhündchen in der Damentasche erlaubt

aber keiner weiß wo die Grenze ist.

Blindenhunde ok.
Aber Schäferhunde sonst verboten?

Dieses Urteil stiftet nur Verwirrung

Gruß
DJ
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26.03.2013 08:47 Uhr von HerrK
 
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@blubb: es ist also "dumm" eine Wohnung zu vermieten? Also lieber die Wohnung verkaufen und das Geld auf der Bank lagern? Wow, was eine Alternative.
Selbst wenn man mal einen problematischen Mieter hat, solche Zinsen (Miete) bekommst du bei keiner Bank.
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26.03.2013 23:05 Uhr von TheSilverserver
 
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Der Hund ist ein Familienmitglied und benimmt sich meist besser als die meisten Mieter. Erziehung ist dabei alles. Wer einen gut erzogenen Hund hat macht auch den anderen Mietern keinen Ärger. Schlimmer finde ich Kinder die in der Wohnung rumtrampeln oder rumschreien.

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