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DRM-Maßnahmen schädlicher als Raubkopien - Kopieren ohnehin nicht zu verhindern

Die aktuellen DRM-Maßnahmen gegen Raubkopien sind laut dem Super-Meat-Boy-Entwickler Tommy Refenes schädlicher für die Publisher als die Raubkopie selbst. Raubkopieren könnte man laut seiner Auffassung nicht verhindern.

"Das Internet ist in der heutigen Zeit sehr viel effizienter im Knacken von solchen Maßnahmen als die Firmen bei der Entwicklung von neuen Kopierschutzsystemen. Eine Firma investiert jede Menge Geld in DRM-Maßnahmen, doch das Internet knackt sie meistens innerhalb von wenigen Tagen", so Refenes.

Entwickler und Publisher könnten Raubkopien nicht verhindern. Man solle lieber dafür sorgen, dass das Kaufen und Installieren der Spiele einfacher würde. Auch solle man den Spielern das in den Spielen bieten, was versprochen worden ist.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: DRM, Raubkopien, Kopieren
Quelle: www.gamestar.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2013 13:37 Uhr von vmaxxer
 
+14 | -0
 
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Die Millionen für die Entwicklung und Betrieb der DRM-Maßnahmen können die Entwickler besser in die Qualität der Spiele oder im Preisniveau investieren.

Der beste Kopierschutz ist immer noch ein guter Preis und ein faires Verhalten gegenüber dem Kunden.
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20.03.2013 15:28 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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Früher hatten die Spiele dicke Handbücher, Codetabellen oder sogar Keyboard Layouts. Bei guten Spielen ist mir das dann das Geld auch Wert.

Und heute????
1 DVD incl online Doku.

Da hat der Hersteller minimale Kosten, will aber einen großen Verkaufspreis haben.

Warum soll ich mir so etwas für viel Geld kaufen, wenn ich in so etwas auch downloaden kann (gecrackt oder mit Keygenerator bzw. NOCD Crack) und dann sogar noch größeren Komfort habe, da ich nicht immer Online sein muß bzw. nicht immer die CD/DVDs wechseln muß?

Als ehrlicher Käufer mit DRM Einschränkungen ist man doch heute der Dumme und die Industrie begreift es nicht.
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20.03.2013 17:44 Uhr von Shortster
 
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Der beste "Kopierschutz" ist dann doch eher noch sowas wie das Gentleman´s Agreement von bspw. PC-Lint. Die hat (abgesehen von dem Ausschluss von Garantieansprüchen) genau drei Punkte:
* Nutze die SW auf EINEM Rechner.
* Mach mit der Software auf diesem einen Rechner was auch immer du willst.
* Wenn auch nur ein Teil der Software "transferiert" wird, dann lösch den Kram auf dem Rechner wo es herkommt...

Und seltsamerweise funktioniert dieses Prinzip. Zumindest bei mir hier hat sich jeder, der die SW nutzt diese auch gekauft. Auch wenn die Versuchung sehr groß und die technischen Maßnahmen einen daran zu hindern nicht vorhanden sind...

[ nachträglich editiert von Shortster ]

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