20.03.13 13:04 Uhr
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Kriminelle fanden bei Einbruch Kinderpornos und zeigten den Wohnungsinhaber an

Kriminelle zeigen einen anderen Kriminellen bei der Polizei an - so geschehen vor knapp einem Jahr im sächsischen Freital. Denn ausgerechnet Einbrecher führten die Ermittler auf einen Sexualstraftäter, welche bei einem Einbruch in einer Wohnung kinderpornografisches Material fanden.

Anschließend zeigten sie den Bestohlenen an, anonym versteht sich. Die Anzeige führte Monate später zu einer Hausdurchsuchung der Polizei, wobei offenbar weitere Beweise gegen einen 60-jährigen Ingenieur gefunden wurden. Dieser wurde festgenommen und steht seit dem gestrigen Dienstag vor dem Landgericht Dresden.

Laut Staatsanwaltschaft soll er sich in mindestens 89 Fällen an seiner kleinen Tochter vergangen haben, teilweise war diese bei den Taten noch im Säuglingsalter. Die Einbrecher sind der Polizei bis heute nicht bekannt, allerdings erkundigten sie sich nach dem Stand der Ermittlungen - wieder anonym natürlich.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Einbruch, Kinderpornografie, Kriminelle
Quelle: www.sz-online.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2013 13:06 Uhr von Kanga
 
+186 | -8
 
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na die haben noch ne ganovenehre
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20.03.2013 13:14 Uhr von Kamimaze
 
+13 | -12
 
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Wer Zeit hat, sollte sich mal die recht ausführliche Quelle durchlesen, denn diese ist recht interessant, besonders was die Abgezocktheit der Einbrecher angeht...
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20.03.2013 13:19 Uhr von KingPiKe
 
+120 | -6
 
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"Laut wurde Staatsanwalt Helmert jedoch, als der Angeklagte sagte, das Baby habe sich zunächst ihm genähert und nicht umgekehrt."


Was für ein kranker Bastard!
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20.03.2013 13:48 Uhr von Marco73230
 
+50 | -6
 
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Leider gibts viel zu viele von diesen kranken Schweinen, und was noch viel schlimmer ist, diese "Menschen" werden viel zu milde vom Gesetz bestraft.

Ich hab in der Quelle allerdings noch was gelesen, wonach meiner Meinung nach auch der ein oder andere Polizist seinen Hut nehmen müsste:

"Die Beute-Speicher steckten sie mit einem Hinweis auf H. bei der Polizei in den Briefkasten. Monate später fragten sie anonym nach, was aus der Kinderporno-Sache geworden sei. Erst da geriet H. ins Visier der Kripo."

Was wäre denn gewesen wenn man nicht nochmal nachgefragt hätte...

[ nachträglich editiert von Marco73230 ]
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20.03.2013 13:52 Uhr von blabla.
 
+23 | -2
 
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Einbrecher FTW!

"...führte Monate später... " <-- WIESO SO SPÄT?
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20.03.2013 15:02 Uhr von Schnulli007
 
+8 | -5
 
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Gute Jungs.
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20.03.2013 15:36 Uhr von Captnstarlight
 
+4 | -3
 
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Endlich!
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20.03.2013 15:58 Uhr von Didi1985
 
+9 | -4
 
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Man oh man!
Das die Polizei so lange gebraucht hat, um das Schwein festzunehmen!?
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20.03.2013 16:02 Uhr von Sometimes
 
+23 | -6
 
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ja der Opa gehört weggesperrt... blabla..

Was allerdings keinen zu wundern scheint:
Die Polizei bekommt einen Gerichtsbeschluss für eine Hausdurchsuchung aufgrund einer anonymen Anzeige??

Ist das jetzt schon aussreichend?
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20.03.2013 16:10 Uhr von Crawlerbot
 
+16 | -4
 
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@Sometimes

Zitat:

*Die Beute-Speicher steckten sie mit einem Hinweis auf H. bei der Polizei in den Briefkasten. Monate später fragten sie anonym nach, was aus der Kinderporno-Sache geworden sei. Erst da geriet H. ins Visier der Kripo. Der Prozess wird fortgesetzt.*


Ich finde es auch traurig das die Polizei Festplatten und Hinweise des Täters bekommt, aber erst tätig wird, als die Einbrecher anonym nach dem Fall gefragt haben.

Auf was haben die Gewartet ????

Hoffentlich werde da die verantwortlichen Polizisten mal zur Rechenschaft gezogen, mindestens ein Gespräch mit dem Chef.


[ nachträglich editiert von Crawlerbot ]
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20.03.2013 16:10 Uhr von SpeedyJT
 
+7 | -3
 
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Ich schreibe hier lieber nicht was mir zu diesem Kerl gerade durch den Kopf geht...

Gute Aktion von den vermeintlichen Einbrechern, auch wenn ich deren Tat nicht unterstütze. Die anonyme Anzeige hingegen: Daumen hoch!!
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20.03.2013 16:15 Uhr von Sometimes
 
+9 | -7
 
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ah ok...

das ist natürlich was anderes.

Das hat sicher so lange gedauert, weil die Polizei erst mal noch unzählige Termine für Hausdurchsuchungen bei Haschgiftspritzern hatte ;-)
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20.03.2013 18:04 Uhr von keakzzz
 
+3 | -1
 
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@Anonimaj
wenn du eine Festplatte dabei legst, auf der tatsächlich kinderpornographische Dateien zu finden sind (so schien es in diesem Fall ja zu sein), würde es doch auch Sinn machen, oder nicht?
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20.03.2013 18:16 Uhr von Yoshi_87
 
+5 | -4
 
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Also muss man sich nur noch auf einschlägigen Seiten Bilder zusammen suchen und anonym an die Polizei schicken wenn man mal jemandem so richtig das Leben versauen will?
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20.03.2013 19:20 Uhr von Splinderbob
 
+5 | -1
 
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Ich frage mich, bei solchen Fällen, jedes mal, was für eine dicke Haut so ein Richter haben muss.
Ich selbst wär überhaupt nicht im stande so einen Fall Objektiv zu beurteilen und würde wohl eher aggresiv werden.
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20.03.2013 19:22 Uhr von fraro
 
+3 | -5
 
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Es kommen rosige Zeiten auf die Einbrecher zu:
wenn er sie erwischt werden, können sie versichern, dass sie nur nachschauen wollten, ob der Bestohlene Kinderpornos hat. Deshalb müssen sie Laptop, ext. Festplatte, Smartphone und PC mitnehmen. Diese würden sie natürlich zurückbringen, wenn sich alles als "sauber" herausstellt :-)
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20.03.2013 19:42 Uhr von MBGucky
 
+3 | -1
 
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@aberaber

Ich halte es für Möglich, dass sich jetzt wieder jemand meldet weil das, was ich hier schreibe, möglicherweise nicht auf alle Straftaten zutrifft (ich weiß im Moment nicht, in welcher News das war), aber die Verwendung dieser Steuersünder-CDs war auch erlaubt.

Wenn ich mich richtig erinnere, ist es zwar nicht erlaubt, Beweise mittels einer Straftat zu beschaffen, sie in einem Prozess zu verwenden ist jedoch erlaubt.
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20.03.2013 20:50 Uhr von shadow#
 
+4 | -3
 
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Schön dass manche, auch wenn sie das Falsche tun, immer noch wissen was das Richtige ist.
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20.03.2013 20:58 Uhr von Andy81DD
 
+3 | -6
 
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ich denke das problem ist, wie bereits zuvor erwähnt, wie will man beweisen, dass diese Dateien wirklich von dem Beschuldigten stammen?

Bei dieser Art der Beweise, muss man erst mal klären, ob diese Beweise überhaupt authentisch sind. Das heißt, man muß die Herkunft eindeutig bestimmen.

Aber vor allem, seit wann schauen Einbrecher bitte beim Einbruch den Computer durch!?

Und wenn sie es danach getan haben, sind diese Beweise nichts wert, da die Beweiskette nicht nachvollziehbar ist.

Dann könnte ja jeder Einbrecher PC´s und Sticks usw. klauen mit entsprechenden Daten versehen und der Polizei übermitteln. (Erstellungsdatum, Brenndatum und andere digitale Fußabdrücke, lassen sich extrem leicht manipulieren).

Also ich kann verstehen, warum da solange nichts geschehen ist. denn wäre es so einfach, würde die Polizei täglich Hausdurchsuchungen durchführen, weil irgendwelche Personen andere Personen diffarmieren.

Also ich finda das sehr bedenklich, denn selbst wenn jetzt digitale Beweise gefunden werden, kann er alles auf die Einbrecher schieben. (das diese ihm das Untergeschoben haben).

Und jeder der jetzt schreit, das geht doch nicht, sollte mal seine Adresse hier posten, und hoffen, dass nach dem nächsten Einbruch nichts passiert in dieser Richtung.

Also wenn er einen guten Anwalt hat, wird ihm eigentlich nichts passieren können, außer die Polizei hat richtig gut gearbeitet und eine vernünftige Ermittlung und Konsistenzprüfung der Beweise durchgeführt, welche nicht anfechtbar ist.
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20.03.2013 23:29 Uhr von Tanzbaer77
 
+2 | -3
 
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Gratulation an all die hier, die sonst immer rumjammern, wenn irgenwelche Grundrechte verletzt werden - aber wenn die Polizei nicht sofort in die Privatsphäre eines Mannes eindringt, aufgrund eines anonymen Hinweises, ist sie auch wieder böse? Was für Spaßvögel hier doch rumschwirren :D

Möglicherweise hat die Polizei einfach darauf gewartet, dass aus einem Anfangsverdacht, der vorliegt, wenn eine Meldung bei der Polizei eingeht, ein hinreichender Tatverdacht wird, ab dem überhaupt eine Hausdurchsuchung angeordnet werden kann. Die Einbrecher werden ja wohl am Telefon dazu befragt worden sein; aus genau solchen Gründen kann man ja auch anonym Anzeigen erstatten. Man muss es aber halt auch tun. Ein einfaches "hier, schaut mal, da haben wir was dabei, kümmert euch mal drum!" reicht beiweitem nicht aus.
Was hätten die Polizisten denn tun sollen? Dem Typen ne Vorladung schicken, die er ignorieren könnte oder sich nen Anwalt nehmen oder hingehen und einfach nichts sagen? Dann würde auch jeder über verschwendete Steuergelder jammern.
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20.03.2013 23:41 Uhr von keakzzz
 
+4 | -0
 
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@Anonimaj
"In meinem Szenario gibt es ja keine solchen Videos.
Und um der Polizei etwas zu liefern müsste man sich erst mal selbst etwas beschaffen.
Muss nicht sein.....

Ich meinte gepackte Dateien. Man sieht zwar die Titel, aber kann mangels Passwort nicht sehen was sie enthalten."


Dann ist es aber doch auch eine ganz andere Geschichte als in dieser Meldung?!
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21.03.2013 09:21 Uhr von Schnulli007
 
+1 | -5
 
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Wenn ich hier die Minus zu wirklich sachlichen Kommentare sehe, habe ich so meine Gedanken,....

[ nachträglich editiert von Schnulli007 ]
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21.03.2013 10:48 Uhr von Geforce20035
 
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Laut Quelle wurde er im April angezeigt und September gabs erst ne durchsuchung der Wohnung, normalerweise sollte man die Polizisten auch anklagen wegen unterlassener Hilfeleistung, wer weis wie oft er sich in dem Zeitraum, an seiner Tochter noch vergangen hat
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21.03.2013 15:14 Uhr von aniko
 
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Kamimaze.
ich habe die Quelle durchgelesn und bin etwas entsetzt daueber ,dass die Polizei ERST nach nachfragen was unternommen.
Es ist sehr traurig fuer die wahrscheilich 100 te von missbrauchten Kindern. Der Typ hat es seit Jahren gemacht.

Uebr. ich musste schmunzeln ueber Ganovenehre, Traurig ist es aber aller mal
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21.03.2013 16:09 Uhr von greenwar
 
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TODESSTRAFE!!!!!!!!!!!
Die verantwortlichen Bullen entlassen!

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