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Falscher Arzt inspizierte den Intimbereich von Jungen im Ferienlager

Vor dem Amtsgericht Zwickau muss sich seit vergangenen Montag ein 42-jähriger Mann wegen des sexuellen Missbrauchs von Jungen in einem Ferienlager verantworten. Er gab vor, Sanitäter zu sein und erschwindelte sich somit eine Stelle als Betreuer in einem Ferienlager im sächsischen Limbach-Oberfrohna.

Dabei soll er den Kindern Zäpfchen verabreicht haben, welche angeblich gegen das Heimweh helfen sollten. Täglich soll er auch Jungen auf den Befall von Zecken untersucht haben. "Dabei inspizierte er den Intimbereich der Jungen", so die Staatsanwältin in ihrer Anklage.

Bereits vor einigen Jahren praktizierte der Angeklagte diese Masche in einem Ferienlager in Thüringen. Insgesamt soll es zu 90 Übergriffen des Mannes gekommen sein, welcher sich gegenüber den Kindern als Arzt ausgab. "Es gehörte zu meinen Aufgaben, die Kinder zu untersuchen", verteidigte er sich.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Arzt, Jungen, Intimbereich, Ferienlager
Quelle: www.bild.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2013 11:39 Uhr von Pils28
 
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Scheint ja wirklich sorgsam gearbeitet zu haben die Organisation vom Ferienlager, wenn da so etwas seit Jahren durchkommt.
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20.03.2013 12:15 Uhr von architeutes
 
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Der Jäger begibt sich immer in die Nähe seiner Beute.
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20.03.2013 12:20 Uhr von SunFunStayPlay
 
+1 | -0
 
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"Bereits vor einigen Jahren praktizierte der Angeklagte diese Masche in einem Ferienlager in Thüringen."

In der Quelle steht, das der Angeklagte Wiederholungstäter ist, somit gehe ich davon aus das er schonmal deswegen verurteilt, verwarnt, etc. wurde.

Sowas müsste doch in einem polizeilichen Führungszeugnis vermerkt sein, oder ?
Sollte man sich als Arbeitgeber, grade in Bereich Betreuung Minderjähriger, nicht immer das Führungszeugnis zeigen lassen ?

[ nachträglich editiert von SunFunStayPlay ]

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