20.03.13 10:02 Uhr
 1.334
 

Piratenpartei hat laut Rechenschaftsbericht ein Millionenvermögen

Derzeit liegt die Piratenpartei in den Umfragen bei zwischen zwei und drei Prozent. Doch die Wahlerfolge in der Vergangenheit machen sich mittlerweile finanziell bemerkbar. Die Piratenpartei hat einen Rechenschaftsbericht von 2011 vorgelegt, in dem sie ein Reinvermögen von 1.130.595,07 Euro angibt.

Die Summe setzt sich unter anderem zusammen aus 578.219 Euro aus Staatszuschüssen der Wahlkampfkostenerstattung und Parteienfinanzierung. Hinzu kommen Spenden über 375.832 Euro. Der Altlinke und Dschungelcamp-Kandidat Rainer Langhans (72) spendete den Piraten 20.000 Euro aus seinem Honorar.

Bei den Piraten sammelt sich das Geld nicht zuletzt deshalb, weil sie kaum Personalkosten haben. Nur 1.274,63 Euro haben sie für Tätigkeiten ausgegeben, das meiste war ehrenamtliche Arbeit. Dabei könnte die Partei noch viel mehr Geld haben. Denn die Hälfte der Mitglieder zahlt den Beitrag nicht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Finanzen, Piratenpartei, Rainer Langhans, Rechenschaftsbericht
Quelle: www.bild.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.03.2013 10:02 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Respekt. Für 2011 ist die Summe echt nicht schlecht. Da sind noch gar nicht die 3 Landtagswahlerfolge von 2012 mit dabei, die dürften allein nochmal soviel bringen.
Und selbst wenn die Piraten im September nur auf 3% kommen, dann bringt das wieder ne Million.
Drei Prozent wünschen sich manche Parteien. Allerdings hatten sie viel mehr in der Hand.
Und wenn die Mitglieder mal ihrer Zahlungspflicht nachkommen, dann kämen nochmal 17.000 x 48 EUR (816.000 EUR) dazu plus davon die Zuschüsse.
Kommentar ansehen
20.03.2013 10:31 Uhr von Lucianus
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
kurz: Ich zahl meinen Beitrag wieder, wenn die wieder das tun, weswegen ich beigetreten bin.
Kommentar ansehen
20.03.2013 11:05 Uhr von Val_Entreri
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Stilsicher in einer Schatzkiste vergraben ?
Kommentar ansehen
20.03.2013 11:11 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Und wenn man sich nun die Mühe macht, und es in Relation zu anderen Parteien sieht, dann erkennt man, wie wenig es doch eigentlich ist. Nimmt man nur die staatlichen Zuschüsse her, dann liegen CDU und SPD bei +-46 Millionen, und die FDP, welche sich von den Mitgliederzahlen her und den Prozenten her auf ungefähr dem selben Niveau bewegt wie die Piraten, kommt immer noch auf 14 Millionen.

1 Million ist im Grunde gar nichts, vor allem wenn man vor einem Wahlkampf steht, der bundesweit laufen soll.

Das mag man nun einordnen wie man will, aber es ist gewiss nichts was zur Freude anregen sollten. Würde wohl auch nur die Hälfte der vermeintlichen Mitglieder ihren Beitrag entrichten, würde die Zahl wahrscheinlich ganz anders aussehen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
Kommentar ansehen
20.03.2013 11:41 Uhr von Pils28
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Denke, man benötigt zum Wahlkapf einiges an Geldern dieses Jahr. Also von daher viel Glück von meiner Seite. Wir könnten gut mal eine neue Partei im Bundestag gebrauchen.
Kommentar ansehen
20.03.2013 14:02 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Eigentlich traurig wenn man bedenkt, wie viel Geld erst die anderen großen Parteien von den Steuern bekommen, damit sie Werbung für sich selbst machen können...
Kommentar ansehen
20.03.2013 14:24 Uhr von flexibell
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn man das auf die Bundesländer aufteilt, bleiben pro Bundesland nur ca. 70´000.- übrig...

@Lucianus: Wer snd denn "die"? In einer Partei, die basisdemokratisch organisiert ist?

[ nachträglich editiert von flexibell ]
Kommentar ansehen
20.03.2013 14:52 Uhr von Lucianus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Flexibell

Genau darum geht es.
Ich sehe da zur Zeit sehr wenig "Basisdemokratie".

Ich fand die Idee, den Aufbau, das Versprechen der Piraten das man seine Stimme direkt einem Vertreter geben kann und der, je mehr Stimmen er hat, je mehr Gewichtung hat sein Wort bei Entscheidungen, eine sehr gute Idee. Vor allem weil man ihm seine Stimme wieder entziehen kann, wenn er sich, wie manche Mitglieder der Partei auf einmal doch in den Wind dreht. Jedoch werden Entscheidungen getroffen die nur von einer Minderheit unterstützt wurden mit der Begründung das der Rest nicht versteht wodrum es eigentlich geht und man ein "Machtwort" sprechen müsse.
Entschuldige .. aber wenn man so ein Konzept hat dann sollte man auch dazu stehen und nicht so Handeln wie jede andere Partei auch. Streng nach dem Motto ("Die Mehrheit ist dagegen? Die Mehrheit des Volkes ist halt Dumm! Wir machen es!")

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?