20.03.13 07:54 Uhr
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Auch das digitale Erbe sollte man regeln - sonst kann es teuer werden

Beim Thema Erben wird neben dem materiellen Teil auch das sogenannte "digitale Erbe" immer wichtiger. Experten haben sich jetzt mit dem Thema befasst.

Vielfach enden zum Beispiel Online-Mitgliedschaften nicht mit dem Tod des jeweiligen Nutzers. Das bedeutet, dass auch nach dem Ableben Kosten auflaufen, welche die Erben tragen müssen.

Nur können sich Angehörige oft gar nicht kümmern, weil sie von den Aktivitäten nichts wissen oder schlicht nicht die nötigen Passwörter haben. Deshalb raten Experten dazu, diese Daten ähnlich wie in einem normalen Testament bei einem Notar zu hinterlegen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Tod, Erbe, Passwort, Notar
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2013 08:15 Uhr von Delios
 
+15 | -5
 
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Halte ich für Quatsch, dass den Erben Kosten entstehen.
Da gab es schon etliche Gerichtsurteile in der Richtung von daher...
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20.03.2013 08:50 Uhr von Botlike
 
+5 | -1
 
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Dahinter steht doch bestimmt die Notar-Lobby. "Deshalb raten Experten dazu, diese Daten ähnlich wie in einem normalen Testament bei einem Notar zu hinterlegen." - gleichzeitig warnen aber experten, seine Passwörter regelmäßig zu ändern. Ein Zettel in der Schreibtischschublade tuts auch ;-)
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20.03.2013 09:26 Uhr von Lord_Prentice
 
+1 | -3
 
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@Nep...Lies bitte nochmal deinen Kommentar und dann behaupte nochmal unterschwellig das du schlauer als ein Bild-Leser bist...

Ich für meinen Teil beware meine Passwörter in einer Truecrypt-Datei auf die mit einer Key-Datei zu öffnen ist. Diese ist auf einem USB-Stick gesichert der im Safe mit anderen Dokumenten liegt. Die Kombination hierfür könnte ich beim Notar hinterlegen, oder in mein Testament schreiben man möge den Safe aufbrechen...

[ nachträglich editiert von Lord_Prentice ]
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20.03.2013 09:26 Uhr von Le_Chasseur
 
+5 | -0
 
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Und wie soll das mit dem Testament funktionieren? ^^ Ich hinterlege heute ein Testament, mit meinen "heute" aktuellen Daten...... Nun ändere ich aber meine Datengelegentlich, oder änder ein Passwort, weil ich mein altes vergessen habe, und schon kommen die "Angehörigen" mit den im Testament hinterlegten Daten nicht mehr an/in die Accounts.
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20.03.2013 09:29 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -0
 
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Habe so einen Fall erlebt. Ein befreundeter Unternehmer im Bereich Medien ist mit 36 Jahren verstorben, und zurück geblieben ist eine Firma mit 5 Angestellten, jede Menge Projekte die betreut wurden, und etliche Kunden und zusätzlich eigene Online-Projekte. Auch jetzt, 2 Jahre danach, hat die Familie noch Probleme mit der Abwicklung.

Das mag kein Normalfall sein, aber es zeigt, dass man auch hier nachdenken sollte, was man seiner Familie hinterlässt. Das fängt ja bei banalen Dingen wie Passwörtern an, und geht bis zu Vollmachten, z.B. um möglicherweise KK-Anträge für Domains stellen zu können. Das ist mehr als man das glauben mag.
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20.03.2013 13:03 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Wo ist das Problem?
Wenn Kosten anfallen, einfach Rückbuchung veranlassen und mit der abbuchenden firma Kontakt aufnehmen.
Dann mitteilen, dass der Kunde verstorben ist, Sterbeurkunde hinschicken und die Sache ist erledigt.

Anders natürlich bei Zugängen, die der Erbe übernehmen möchte. Sollte aber mit der Sterbeurkunde und dem Testament, sofern verlangt, alles kein Problem darstellen.
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20.03.2013 13:56 Uhr von maxyking
 
+1 | -1
 
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Berge von Kosten werde da anfallen man solte sofort in Panik verfallen. Auserdem werden Google und Facebook irgendwelche bösen bösen Dinge anstellen mit den langweiligen Urlaubsfotos auf den Profilen.

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