19.03.13 18:49 Uhr
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Chaos in Zypern: Abstimmung über Zwangsabgabe für Bankeinlagen ohne Regierung

Die Lage in Zypern spitzt sich weiter zu. Das Parlament des Landes muss, um Hilfen von der EU zu bekommen, die umstrittene Zwangsabgabe auf Bankeinlagen verabschieden. Die Abstimmung über diese Abgabe soll heute Abend um 19:30 Uhr MEZ stattfinden, jedoch ohne Beteiligung der Regierungspartei.

Eine Nachrichtenagentur berichtet, dass der Finanzminister des Landes, Michalis Sarris, zurücktreten wird. Auch hieß es, dass die Regierungspartei Disy, der auch der Präsident des Landes, Nikos Anastasiadis angehört, nicht an der Abstimmung im Parlament teilnimmt.

Obwohl sich die Regierungspartei nicht an der Abstimmung beteiligen wird, soll diese wie geplant stattfinden. Die Opposition hatte im Vorfeld schon angekündigt, dass sie das Paket ablehnen werde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Chaos, Zypern, Abstimmung, Zwangsabgabe
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 18:49 Uhr von Borgir
 
+4 | -4
 
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Es ist eine Schande, dass schon wieder die Kleinsparer die Fehler der "Großen" ausbügeln sollen. Ich hoffe auf eine Ablehnung des von der EU gewollten Sklavenpaketes.
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19.03.2013 18:53 Uhr von spencinator78
 
+1 | -3
 
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Ich nicht, denn vll wachen dann die Leute im Rest Europas endlich auf und sehen wohin uns diese Volksverräter geführt haben. Heute Zypern, morgen Deutschland. Aber die Menschen hier sind zu dumm das zu begreifen.
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19.03.2013 19:08 Uhr von Crawlerbot
 
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@Borgir

Kleinsparer bis 20000€ haben nichts zu befürchten.

Aber Zypern ist ein Paradies für Schwarzgeld von Russen usw. und die sollen ordentlich blechen.
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19.03.2013 20:32 Uhr von shadow#
 
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@ Crawlerbot
Nur funktioniert das so nicht besonders gut.
Der Freibetrag ist zu niedrig. Hätten sie den beispielsweise auf 100,000 erhöht, wäre das alles kein Problem mehr. Dafür hätten sie ab 1 Million gerne auch 20% nehmen können.
Dass der einfache Arbeiter mit 30,000 auf dem Konto der Bank in seiner Heimatstadt aber genauso in die Verantwortung genommen werden soll wie jemand, der bewusst Milliarden in das Steuerparadies verschoben hat, ist schlicht nicht vermittelbar.
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19.03.2013 20:49 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Borgir
Dann hoffe ich das du wenigstens auch zur Kasse gebeten wirst. Hauptsache die Russen-Mafia Kohle bleibt unberührt.

Koulias schreit es beinahe in den Saal: "Schäuble und Merkel: Ihr könnt das Geld ja euren Mitbürgern wegnehmen, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen."
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19.03.2013 20:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@ DerBelgarath

", sondern weil die Zyprioten den Bitten der EU gefolgt sind und Staatsanleihen europäischer Staaten, insbesondere Griechenlands, gezeichnet haben, die angeblich sicher sein sollten."

Wann bekomme ich jetzt dafür mal eine seriöse Quelle?
Was mich wundert ist wie es kommt das:
http://www.handelsblatt.com/...


"Heute Zypern, morgen vielleicht Spanien - und übermorgen Deutschland?"

Wenn Deutschland in Not kommt, wäre mir das lieber, als z.B. alle Sozialleistungen zu streichen und noch eine Steiúererhöhung.
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19.03.2013 20:58 Uhr von certicek
 
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@ Bud_Bundyy

Dann scheint Dir diese Meldung wohl entgangen zu sein:

"Magazin - Bund hat keine genauen Infos zu Schwarzgeld in Zypern"
http://de.reuters.com/...
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19.03.2013 21:08 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@certicek
Das sich die Bundesregierung nicht hinstellen kann und Zypern der Geldwäsche zu beschuldigen ist klar, der Botschafter könnte sich gleich eine Protestnote abholen.

...oder ist dir vielleicht das entgangen:

Ein Report der Washingtoner Denkfabrik „Global Financial Integrity“ (GFI), die internationale Finanzströme untersucht, hat ergeben, dass Zypern einer der wichtigsten Verschiebebahnhöfe für illegale Finanzströme aus Russland ist. Laut der GFI-Studie sind allein in den Jahren 1994 bis 2011 über 211 Milliarden Dollar (rund 157 Milliarden Euro) aus Russland herausgeschleust worden – ein großer Teil davon über Zypern.

„Zypern ist die größte Quelle und zugleich das größte Ziel direkter russischer Auslandsinvestitionen“, schreiben die GFI-Forscher. Zypern sei „eine der größten Geld-Waschmaschinen für russische Kriminelle“. Auch der Bundesnachrichtendienst (BND) wirft der Regierung in Nikosia zudem vor, zu wenig gegen Geldwäsche zu tun. Zypern sei „ein Einfallstor für Geldwäscheaktivitäten in der EU“
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19.03.2013 21:10 Uhr von certicek
 
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@ Bud Bundyy

Ist mir nicht entgangen: Siehe hier-

http://www.shortnews.de/...

und hier:

"Russische Oligarchen, zypriotische Geldwäsche und deutsche Saubermänner"
http://www.nachdenkseiten.de/...

[ nachträglich editiert von certicek ]

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