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Zypern: Sonderabgabe erst ab 20.000 Euro

Die Regierung in Zypern hat nun Änderungen am Rettungsplan des Landes vorgeschlagen. So sollen Vermögen bis 20.000 Euro geschont werden.

Bei Beträgen zwischen 20.000 Euro und 100.000 Euro soll die Abgabe weiterhin 6,75 Prozent betragen. Vermögen über 100.000 Euro würden weiterhin mit 9,9 Prozent belegt werden. In einer Telefonkonferenz hatten die Euro-Finanzminister der Änderung zugestimmt.

Finanzminister Schäuble betonte, dass die Zwangsabgabe alleine die Entscheidung der Regierung von Zypern sei. Das Land muss für die zehn Milliarden Euro Hilfe aus dem ESM 5,8 Milliarden Euro Eigenanteil aufbringen.


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WebReporter: Unrockstar
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Zypern, ESM, Rettungsplan, Sonderabgabe
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 14:46 Uhr von quade34
 
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Das widerspricht aber der EUGarantie für Spareinlagen bis 100 000 €.
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19.03.2013 19:03 Uhr von ptahotep
 
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Und wie schaut es mit den Kontoinhabern aus die den Wirtschaftsraum nutzen?
Beispielsweise in Deutschland eingetragene Firma mit Sitz in Deutschland und dem Wirtschaftsraum sei Dank Konto in Zypern, Steuerabrechnung in Deutschland?
Sind die Zwangsabgaben in Deutschland dann mit der Steuer verrechenbar?
Wie schaut es mit Kontoinhaber aus befreundeten Länder wie Russland oder sonstige GUS Staaten aus?
Sind Transferkonten von anderen Banken oder Kreditinstitute wie UBS, Credit Suisse, American Express, Master, Visa und co auch davon betroffen?
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19.03.2013 20:39 Uhr von shadow#
 
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"in Deutschland eingetragene Firma mit Sitz in Deutschland und dem Wirtschaftsraum sei Dank Konto in Zypern, Steuerabrechnung in Deutschland"

Sehr realistisch...

"Wie schaut es mit Kontoinhaber aus befreundeten Länder wie Russland oder sonstige GUS Staaten aus?"

Als Schwarzgeld und organisierte Kriminalität anzusehen, sofern nicht das Gegenteil bewiesen wird.
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20.03.2013 17:56 Uhr von ptahotep
 
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@shadow#
>> "in Deutschland eingetragene Firma mit Sitz in Deutschland und dem Wirtschaftsraum sei Dank Konto in Zypern, Steuerabrechnung in Deutschland"
> Sehr realistisch...
Ist das aufgrund des Europäischen Wirtschaftsraums rechtlich möglich und legitim oder stellt das eine illegale Handlung dar?

>> "Wie schaut es mit Kontoinhaber aus befreundeten Länder wie Russland oder sonstige GUS Staaten aus?"
> Als Schwarzgeld und organisierte Kriminalität anzusehen, sofern nicht das Gegenteil bewiesen wird.

Aufgrund welcher rechtlicher Grundlage?
Dann kann man ja auch gleich Kapitalanleger in Schweiz, Fürstentum Liechtenstein, Monaco und Luxemburg unter Verdacht von "Schwarzgeld" und "organisierte Kriminatlität" stellen.
Weil es so schön ist auch Kapitalanleger die in Ölbohrungen im südamerikanischen oder afrikanischen Raum investieren.

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