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Obwohl angeblich nichts mehr da war: Schlecker-Familie zahlt zehn Millionen Euro

Nach der Insovlenz der Schlecker-Drogeriekette hieß es von Seiten der Schlecker-Familie, das komplette Vermögen wäre aufgebraucht. Jedoch soll sehr viel Geld in Sicherheit gebracht und teure Immobilien einfach übertragen worden sein.

Der Insolvenzverwalter bestand jedoch darauf, dass dieses Vermögen auch zur Schuldentilgung genutzt werden müsse. Nun hat sich die Familie mit dem Insolvenzverwalter außergerichtlich geeinigt und so ein langwieriges und kompliziertes Verfahren verhindert.

Die insgesamt 10,1 Millionen Euro sind somit ein Kompromiss, viele Fragen blieben jedoch ungeklärt. Währenddessen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Anton Schlecker und 13 weitere Personen wegen Verdacht der Untreue, Insolvenzverschleppung und des Bankrotts.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Schlecker, Drogerie, Anton Schlecker
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 13:08 Uhr von Ladehemmung
 
+4 | -0
 
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Wäre ja mal interessant zu wissen was da alles so "verschwunden" ist. War aber auch ein genialer Schachzug so eine große Firma nur als "eingetragener Kaufmann" fungieren zu lassen.
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19.03.2013 13:18 Uhr von ted1405
 
+5 | -0
 
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Und wieviel Prozent davon gehen an den Insolvenzverwalter, ans Gericht und ans Finanzamt?

Nur weil ein Prozentsatz X in irgend einer Gebührenordnung steht, macht es das nicht richtiger. Ein nicht unbedeutender Teil der Insolvenzmasse geht direkt im Verwaltungsakt unter, leicht kommen da Beträge zusammen, für welche andere jahrelang arbeiten gehen müssen.

Überall der selbe Mist:
die großen können den Hals nicht voll genug bekommen, die kleinen gehen leer aus.
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19.03.2013 13:26 Uhr von Kanga
 
+8 | -0
 
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na jetzt ist aber auch gut..
die sollen mal aufhören immer die arme familie auszunehmen..
die haben doch fast nix mehr..

und jetzt mussten die wieder aus ihrer Porto...ähhhh....altersvorsorgekasse geld nehmen.....

wie tief sollen die denn noch sinken..
auf Bundeskanzlerniveau...??
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19.03.2013 14:26 Uhr von Darknostra
 
+8 | -0
 
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Die Banken machen es doch ständig vor wie so etwas zu laufen hat. x Milliarden in den Sand setzen und dafür noch x Millionen an Bonus kassieren.

Warum soll es dann Familie Schlecker anders machen?
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19.03.2013 14:30 Uhr von mrpinkk
 
+3 | -0
 
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Ich habe mir nicht so ein " Imperium " an Filialen über Jahre aufgebaut um Selbst später trotz Insolvenz nichmehr gut davon Leben zu können
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19.03.2013 16:11 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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ted,
ich vermute mal, du arbeitest auch nicht umsonst?
Und ich vermute mal, deine Arbeit überschreitet den Komplexitätsgrad der Insolvenzverwaltung einer riesigen Firma nicht.

Falls ich dir Unrecht tue und du wirklich umsonst arbeitest:
hier müßte mal durchgeputzt werden, du kannst gerne vorbeikommen...
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19.03.2013 19:43 Uhr von mrshumway
 
+2 | -0
 
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"Es ist nichts mehr da". Klar.... Was man aber glauben darf ist, dass nach diesem außergerichtlichen Vergleich sicher mehr übrig bleibt als nach einem Gerichtsverfahren. Sonst hätte sich die Familie darauf nicht eingelassen. So viel zum Thema Glaubwürdigkeit dieses Magnaten-Clans. Ich bin gespannt was die laufenden Verfahren noch ans Licht bringen... wenn es da nicht eine Vereinbarung bzgl Stillschweigen gibt. Vorzustellen ist es, um den äußeren Schein zu wahren. Meniar kann ja Paps und Mom einstellen. Und wenn es nur als Beraterposten deklariert wird. Wie man Geld vor dem Zugriff von Gläubigern sichert, haben die beiden ja erfolgreich vorexerziert.

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