19.03.13 10:59 Uhr
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Forscher haben angeblich eines der größten Probleme beim Biokraftstoff gelöst

Einer der größten Nachteile von Biokraftstoff ist bislang zweifellos, dass dieser zum Großteil aus Nahrungsmitteln wie Weizen und Mais besteht. Das macht den Biokraftstoff zudem äußerst umstritten.

Forscher aus Finnland wollen dieses Problem jetzt gelöst haben. Die entwickelten ein neues Verfahren, das auf den Namen "NExBTL" hört. Hierbei wird der Kraftstoff am Ende aus Fischölen, Tierfetten und auch Pflanzenölen gewonnen.

Am Ende des komplizierten Verfahrens steht laut Experten der reinste Biokraftstoff der Welt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Lebensmittel, Probleme, Herstellung, Biosprit, Mikrobe
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 11:02 Uhr von Lord Cybertracker
 
+29 | -2
 
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Oh man nehmt ALGEN. In Spanien in der Versuchsanlage klappt das super.
Siehe http://www.youtube.com/...
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19.03.2013 11:26 Uhr von Ruthle
 
+3 | -17
 
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19.03.2013 11:35 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -11
 
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Mir schwant Grausames. Bald riechts überall nur noch nach Frittenbude ;)
Mir reichts schon an der Nordsee (Restaurantkette) vorbeizulaufen.
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19.03.2013 11:50 Uhr von Kanga
 
+13 | -3
 
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ja genau..
erst unseren mais und weizen für sprit verballern..
und jetzt kommt auhc noch fisch dazu..
super
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19.03.2013 11:56 Uhr von architeutes
 
+11 | -2
 
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Bleibt nur noch das Problem der : Monokultur ,Überfischung der Meere ,Massentierhaltung ,das wir auch ohne diese bahnbrechenden Technologie schon haben.
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19.03.2013 12:11 Uhr von Huebbels
 
+0 | -2
 
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Es gibt so viele möglichkeiten für biokraftstoffe, abe r wie ist z.B. unser Staat?
Mein Auto ist Biodieseltauglich, aber dank Russpartikelfilter, darf ich dieses nicht mehr Tanken ;)
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19.03.2013 12:54 Uhr von wrazer
 
+2 | -1
 
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@Architeutes
es geht hier um Abfallstoffe. Biodiesel 2. Generation.

Edit:
Und wo ist die News. Wat hat sich seit 2010 geändert?
http://www.sueddeutsche.de/...


[ nachträglich editiert von wrazer ]
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19.03.2013 14:01 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -1
 
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Gibt es doch schon längst.
Die Firma Petrotec (Borken) stellt Öl aus Speisefettresten her.
Auch hier hat die Ölindustrie einen Weg gefunden, das Substitut verächtlich zu machen.
Sie behaupteten, der Sprit würde durch die Abgase hochgeährliche krebserregende Furane freisetzen. Prompt weigerten sich Speditionskraftfahrer, ihre LKW mit dem Zeug zu betanken.

Der Aktienkurs von Petrotec brach dramatisch ein und erholte sich erst, als ein israelischer Investor das Ruder übernahm. Aber nicht, weil der viel Geld investierte, Sondern der Staat hat den Israelis großzügig Steuern erlassen.
Hat nur nicht viel geholfen. Der Kurs dümpelt schon wieder bei der Pennystock-Marke.

Und was reiner Biokraftstoff angeht: Was ist mit Choren Industries? Führte jahrelang Deutschland an der Nase herum, es würde Biosprit aus Klärschlamm, Restholz, etc. machen.
Tja, das Verfahren funktionierte auch, nur eben nicht wirtschaftlich. Was hat man nicht alles versprochen, um an die von Sachsen und der EU ausgeschütteten Subventionen zu kommen? 1 Mio. Arbeitsplätze im Agrarsektor sollten allein in den neuen Bundesländern entstehen.

Es geht bei solchen Projekten meist nur um das Abgreifen von EU-Subventionen. Man macht nen schönen Businessplan, kauft noch ein paar wissenschaftliche Gutachten, macht ein bisschen mediales Bohei, greift zweistellige EU-Millionenförderungen ab und nach 4-5 Jahren kommt man leiseweinend an: Hat leider doch nicht geklappt.

Es gibt bereits eine ganze Menge Beispiele für diese Vorgehensweise, z.B. auch das angebliche Elektromobil und 2-Liter-Auto LOREMO. In Bayern und Marl (NRW) satte Förderungen abgegriffen, aber über nen Prototyp kam man nicht hinaus.

Die Verzweiflung der Politiker wegen der fehlenden Arbeitsplätze spielt da viel mit hinein.
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19.03.2013 15:12 Uhr von Trolltech
 
+4 | -0
 
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Tierfett? Dann bekommt "Tiger im Tank" eine ganz neue Bedeutung ;)
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19.03.2013 16:15 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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...ach, das Problem, daß wir dadurch, daß wir riesige Mengen von Nahrungsmitteln zu Sprit verarbeiten, die Preise für wichtige Nahrungsmittel so steigern, daß die Armen sie sich nicht mehr leisten können, wurde gelöst?
Das höre ich gerne.
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19.03.2013 18:04 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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aberaber,
"Wenn sie kein Brot haben,sollen sie doch Kuchen essen!"
Meinst du das SO?

Informier dich doch mal, was es für Auswirkungen hat, wenn wir die Nahrungsmittel-Märkte leerkaufen, um aus Getreide Sprit zu produzieren, und sich die Preise für Grundnahrungsmittel dadurch für die Armen locker mal verdoppeln...

Wie würden WIR jammern, wenn die Preise auch nur um 20% steigen würden?
Und wir treffen damit diejenigen, die WIRKLICH arm sind...für unser Öl verhungern Menschen.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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19.03.2013 20:15 Uhr von Floetistin
 
+0 | -1
 
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Was ist denn das für ein Blödsinn?

"Pflanzenölen "? Woraus wird er denn momentan gemacht? Strikt man den aus Pflanzenfasern? Formt man einen Liter aus Blütenpollen?

Also ehrlich.

Ja, es ist gut Nischenprodukte zu entwickeln und so das Maximum aus dem "Abfall" herauszuholen. Aber es ist nicht gut das als Ersatz für andere Dinge (hier z.B. Erdöl) zu verwenden.
Denn sobald ein Produkt nicht mehr aus überschüssigen Teilen produziert wird, sondern extra dafür angebaut werden muss hat es seine Daseinsberechtigung verloren.
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19.03.2013 21:59 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -0
 
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@ SN_Spitfire
...Mir reichts schon an der Nordsee (Restaurantkette) vorbeizulaufen.

der fisch dort wird auf platte gebraten, das bissel fritte dort ist nix im gegensatz zu mcdoof, haste fischallergie ??
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20.03.2013 06:47 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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aberaber,
dein Post klingt schon ziemlich ernstgemeint- wenn er ironisch gemeint war- Sorry...jedenfalls war er eine gute Steilvorlage, und damit wäre der Zweck dann ja auch erfüllt.
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20.03.2013 08:31 Uhr von little_skunk
 
+0 | -0
 
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Leute es geht hier um Abfallprodukte. Bei der Lebensmittelverarbeitung von Fisch und Fleisch fallen unmengen an Abfall an. Es werden zum Beispiel mehrere Tausend Lieter Tierblut einfach entsorgt. Genau diesen Abfall will man in Zukunft zu Biosprit verarbeiten.

Das Planzenöl in Friteusen muss irgendwann auch getauscht und entsorgt werden.
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20.03.2013 09:25 Uhr von jonnyswiss2
 
+0 | -0
 
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Ich weiss ja nicht, ich "verfeure" mein Speise-Altöl selber im Diesel - solange ich keine Feststoffe oder Wasser da mit in tank rein leere kann ich locker 40% darunter mischen! (was ich jedoch nie habe ;-))

Was ich aber gar nicht verstehe ist, wieso der Hanf, der da doch wirklich auch enorm viel beitragen könnte, immer noch derart ignoriert wird - diese Pflanzen ist so unwahrscheinlich vielseitig (von pestizidfreien Textilifasern über das wohl gesundeste Speiseöl bis hin zu vielseitigen Heilmittel) - aber vermutlich wird die Politik von der Chemischen, Textil- aber auch Pharmaindustrie so heftig geschmiert dass das doch in die Millionen gehende Schmiergelder eine gute "Prävention" gegen den Hanf ist...!!!

[ nachträglich editiert von jonnyswiss2 ]
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20.03.2013 10:29 Uhr von Zerberus76
 
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Der NACHTEIL ist nicht das es LEBENSMITTEL sind.
SONDERN DASS DAZU FLÄCHEN VERWENDET WERDEN AUF DENEN SONST LEBENSMITTEL ANGEBAUT WERDEN....

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