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EA-Chef verliert seinen Posten

Nach sechs Jahren räumt John Riccitiello, CEO beim Spiele-Publisher EA, seinen Chefposten. In einem Brief übernahm er die Verantwortung für das schlechte laufende Geschäftsjahr, in dem EA die selbst gesteckten Ziele wohl nicht erreichen kann.

Während Riccitiellos Zeit als CEO lief nicht immer alles rund: Das in der Entwicklung 200 Millionen US-Dollar teure Online-Rollenspiel "Star Wars: The Old Republic" endete als Free2Play-Titel, weil es bei den Usern so unbeliebt war.

Zuletzt kam es bei der Veröffentlichung des neuen SimCity-Teils zu erheblichen Server-Problemen, die das Spiel für viele User zeitweise unspielbar machten. Übergangsweise übernimmt Larry Probst den Posten als CEO.


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WebReporter: donalddagger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, EA, Posten, CEO, John Riccitiello
Quelle: www.chip.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 10:59 Uhr von Val_Entreri
 
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Kein gutes Spiel gemacht und jetzt verständlicherweise ausgewechselt :P
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19.03.2013 11:51 Uhr von Skyfish
 
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Egal... der Geldzähler ist tot, es lebe der Geldzähler.
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19.03.2013 12:02 Uhr von Schischkebap69
 
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@Skyfish

aus "Die Gilde"?
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19.03.2013 15:57 Uhr von TheUnichi
 
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SWTOR war eigentlich ganz lustig, der Fehler war einfach, es nicht von vorn her rein Free2Play zu machen.

Man kann nicht erwarten, dass etwas kostenlos ist, so funktioniert die Welt nicht und so wird sie nie funktionieren. Es gibt immer einen Austausch, wenn du etwas "kostenlos" bekommst, bezahlst du für etwas anderes oder wirst benachteiligt, das absolut richtig so und nicht anders sollte es funktionieren

EA hat leider in der Tat vorrangig an Geld gedacht und die Bedürfnisse der Kunden hinten angestellt. Hier fand kein Austausch mehr statt, die Spiele kosten ganz klar zu viel Geld für das, was sie leisten und wie EA sie publiziert. Klar, die Spiele an sich sind nach wie vor klasse, aber Gier, von Wessen Seite auch immer und eine verdammt schlechte, entscheidende Schicht bei EA haben einfach versagt und die Zeit und die Trends nicht sauber überwacht

Origin: "Oh, oh, wir müssen auch so was wie Steam bauen, im besten Falle loggt es gleich noch Systemdaten und kann gleich für DRM sorgen. IST 100% SICHER. Dann müssen die normalen User halt zukünftig vorher noch irgendwelche Clients starten, sich irgendwo einloggen und müssen permanent online sein, aber so ist das halt heutzutage"

SWTOR: "Ja egal, dann machen wir es Free2Play und mit Cash-Shop, im Endeffekt machen wir damit sogar mehr Geld, man hat an sich NICHTS und darf NICHTS und man kann sich dann nach und nach alles kaufen"

SC5: "Wir müssen das Spiel so schnell wie möglich raus hauen, für DRM keine Zeit, wir sagen einfach, das Spiel MUSS immer online sein, die haben doch gar keine Ahnung von so was, das werden die schon fressen, Server mieten wir erstmal ein paar billige bei CrapHosterX und bringen es dann nach und nach in ein vernünftiges Datacenter"

Es ist leider in der Tat so, dass der normale Kunde unter dem DRM-Wahn und der Geldgier des Managements leidet und die Raubmordkopierer hier viel eleganter und gemütlicher voran kommen. Ich meine, man zahlt ja für seine Spiele, aber an uploaded.to und nicht an EA. Warum EA es bisher nicht geschafft hat, ein einfaches Downloadsystem mit günstigen, GUTEN Spielen bereitzustellen, die man auch offline (Durch automatisch verwaltetes Cloud Storage? Mir würden da spontan so einige Lösung aus Programmierersicht einfallen)? Keine Ahnung, da scheint wohl jemand keine Kunden haben zu wollen...

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