19.03.13 10:35 Uhr
 382
 

USA: Recht auf Pediküre durch Fische ist nicht durch Verfassung gedeckt

Die Besitzerin eines Nagelstudios, in dem Fußpflege mit Fischen die tote Hautschuppen von den Füßen knabbern, hat jetzt vor Gericht eine Niederlage erlitten. Ein Richter entschied, dass ein Verbot der Fisch-Pediküre nicht ihre in der Verfassung festgelegte Freiheit einschränken würde.

Die Frau aus Phoenix hatte 2008 40.000 US-Dollar ausgegeben, um Sauggarben zu kaufen und Becken zu installieren, in denen Kunden sich von den Fischen die Haut pflegen lassen konnten. Bereits ein Jahr später musste die Frau diese Praxis auf Anweisung der staatlichen Kosmetikbehörde wieder einstellen.

Es sei nicht möglich, die Fische wie normale Kosmetikinstrumente zwischen zwei Anwendungen zu reinigen und zu sterilisieren, lautete der Grund für das Verbot. Die Frau fühlte sich dadurch in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt und klagte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Recht, Fisch, Verfassung, Hautpflege, Pediküre
Quelle: www.abc15.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Düsseldorf: "König der Taschendiebe" nach Marokko abgeschoben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.03.2013 10:35 Uhr von Ladehemmung
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
In den USA scheint es dass die Argumentation mit Verfassung und Freiheit vor Gericht für jede Kleinigkeit ausgenutzt wird.
Kommentar ansehen
19.03.2013 10:45 Uhr von NoPq
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
"B-b-b-but m--my freedoms" - US-Bürger

http://24.media.tumblr.com/...
Kommentar ansehen
19.03.2013 11:01 Uhr von ted1405
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wobei die Argumentation der Ablehnung auch ziemlich heftig ist ... "Fische können nicht gereinigt werden".

Wenn das ein Problem ist, dann soll das Gericht halt befinden, dass Warntafeln aufgestellt und/oder die Kunden eine entsprechende Erklärung unterzeichnen müssen, dass ihnen der Umstand bewusst ist. Die Vorgehensweise aber kurzerhand zu verbieten ist erstens sehr einfach, zweitens natürlich sehr im Interesse einer Lobby sowie drittens ein weiteres Entmündigen und Absprechen der menschlichen Intelligenz der Kunden.
Kommentar ansehen
19.03.2013 11:05 Uhr von Val_Entreri
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Gut, dass das Thema mal endlich geklärt wird :D
Kommentar ansehen
19.03.2013 15:04 Uhr von silent_warior
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also das mit den Fischen ist eine super Idee, in der Natur lassen sich die großen Raubfische sogar die Zähne von denen säubern.

Das schöne an der Sache ist dass es angenehm ist und die Fische wirklich nur die harten, alten Hautschüppchen abknabbern, viel besser als so ein Wetzstein.

Weshalb muss ein Fisch der Hautschuppen abknabbert denn steril sein?

Da gönnt eine andere Pflegeeinrichtung der Frau nicht das gute Geschäft und hat sich an einen korrupten Richter gewendet.

Es könnten alle die dort behandelt werden wollen eine Einverständniserklärung abgeben in der sie erklären dass sie sich der "Risiken" bewusst sind, fertig.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte
Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?