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USA: Hacker muss 41 Monate ins Gefängnis

In New Jersey hat ein Gericht am gestrigen Montag den AT&T-Hacker Andrew Auernheimer zu 41 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht hielt sich eng an das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß.

Auernheimer hatte 2010 eine Sicherheitslücke ausgenutzt und E-Mail-Adressen und weitere Daten von über 100.000 iPad-Besitzern erbeutet.

Nach eigenen Angaben mussten sich die Hacker hierfür keinen illegalen Zugang zu Servern verschaffen. Die Eingabe zufälliger Telefonnummern auf der AT&T-Website reichte aus, um an die Informationen zu gelangen. Sie lobten sich selbst: "Dank uns sind eure iPads jetzt sicherer.


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WebReporter: donalddagger
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Haft, Gefängnis, Hacker, AT&T
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 10:21 Uhr von donalddagger
 
+26 | -3
 
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Meiner Meinung nach gehören nicht die Hacker, sondern AT&T vor Gericht. Wenn wahlloses Nummern Eingeben ausreicht, um an diese Daten zu gelangen, hat AT&T nicht genug für die Sicherheit seiner Kunden getan.
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19.03.2013 10:33 Uhr von saber_
 
+35 | -6
 
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1984 ist in bhopal ein gastank mit giftigen gasen explodiert...

3800 bis 25000 todesopfer und 500 000 verletzte...



2010 wurden 8 leitende angestellte von union carbide zu 2 jahren auf bewaehrung und geldstrafe in hoehe von 1800 euro verurteilt



und der kerl hockt 3.5 jahre im gefaengnis weil er einem unternehmen daten geklaut hat das wohl nicht in der lage war seine daten ausreichend zu schuetzen....


interessant... 100 000 emailadressen sind also quasi bei weitem wertvoller als 500 000 menschen :)
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19.03.2013 10:35 Uhr von spencinator78
 
+3 | -15
 
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19.03.2013 11:32 Uhr von Zerker
 
+3 | -1
 
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Und wieder wird der Bote bestraft, super.
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19.03.2013 11:39 Uhr von machi
 
+8 | -2
 
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Der Hacker von Premiere erhielt damals keine Strafe, weil das Verschlüsselungssystem so popelig billig war dass nen Kleinkind das hacken könnte, glaube der Hacker war damals weit unter 18.

Hier müsste ein ähnliches Urteil her, wer nicht auf seine Sicherheit achtet der darf sich nicht wundern wenn er gehackt wird. Allerdings ist dann Daten klauen nen Diebstahl und DAFÜR ist dann wiederum eine Strafe fällig.

Also Stehlen: nö,
hacken: klar

und ich bin damit völlig einer Meinung
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19.03.2013 11:49 Uhr von Jem110
 
+6 | -2
 
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Mich wundern diese Leute bei Short NEWS einfach manche Kommentare mit Minus bewerten obwohl Sie recht haben!

Mich würde persönlich der Vollpfosten interessieren wer @saber mit Minus bewertet!

Mann o Mann!
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19.03.2013 12:18 Uhr von iMike
 
+1 | -3
 
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Und die Pädophilen können frei rumlaufen. Kranke Welt
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19.03.2013 14:09 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -0
 
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Es ist immer wieder interessant wie schnell man sich mit vermeintlichen "Opfern" solidarisiert.

Warum muss ich um eine Sicherheitslücke zu entdecken 114000 Kundendaten transferieren? Reicht es nicht das bei 100 zu machen und dann zu sagen, hey da passt was nicht?

Und da Identitätsdiebstahl nunmal unter Strafe steht (völlig zu Recht) müss die natürlich dafür in den Knast.

Und Querverweise auf Pädophile, Kinderschänder, Raubkopierer und bla zeugen von mangelnder bis keiner Intelligenz!!
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19.03.2013 14:33 Uhr von xenonatal
 
+2 | -0
 
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In Deutschland kann man bestraft werden, wenn man sein Auto unverschlossen auf der Straße parkt ! Anstiftung zum Diebstahl oder so ähnlich !?
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19.03.2013 15:08 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@xenonatal
Das ist so nicht ganz richtig.

Befehle ich jemandem (einem Untergebenen) eine Straftat? §357 StgB: Verleitung zu einer Straftat -> damit macht man sich auch selber strafbar.

Erlange ich Kenntnis von einer Straftat und verhindere diese nicht oder helfe noch in irgendeiner Form: StGB: §257 Begünstigung einer Straftat oder §258 Vereitelung

Lasse ich meine Schlüssel im Auto stecken: Keine Straftat, aber eine Ordnungswidrigkeit gemäß StVO (Der Halter/Fahrer hat das Fahrzeug ordnungsgemäß abzustellen, dazu gehört nach einhelliger Meinung auch das Abschließen)

Lasse ich meine Schlüssel im Haustürschloss stecken: Dumm und grob fahrlässig, aber nicht strafbar (aber mit Sicherheit auch nicht in deiner Versicherung eingeschlossen)


Das heißt in deinem Beispiel gibts ein Bußgeld und für den Fall dass mit deinem Auto ein Unfall gebaut wird noch ne Rechnung
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19.03.2013 15:40 Uhr von xenonatal
 
+2 | -0
 
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"Das heißt in deinem Beispiel gibts ein Bußgeld und für den Fall dass mit deinem Auto ein Unfall gebaut wird noch ne Rechnung "

Also für mich ist ein Bußgeld eine Bestrafung!
Von StrafTAT habe ich ja nichts geschrieben ;-)
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19.03.2013 15:49 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -0
 
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Was mich nun interessiert - Was macht den Mann zum Hacker. Mal davon ab, dass die meisten schon bei dem Versuch Hacker und Cracker zu trennen scheitern, und das die meisten in den Medien dargestellten Hacker eigentlich Cracker sind, ist hier doch sehr fraglich ob es sich um einen Hacker handelt.

Wenn ich Backdoor-Entrys auf Webseiten verwende, oder ich Sicherheitsmaßnahmen umgehe, indem ich mich einer Lücke bediene, dann bin ich dadurch noch lange kein Hacker. Hier wurde einfach nur eine Schwachstelle ausgenutzt, die wohl auch jemand hätte nutzen können, der keine Ahnung von IT hat.

Ich gehe da aber mit PeterLustig konform, was nicht wirklich oft vor kommt. Es ist eine Sache eine Sicherheitslücke zu entdecken, aber eine ganz andere diese zu missbrauchen. Auch wird man wohl hinterfragen müssen, ob er diese Lücke entsprechend gemeldet hat, oder sie erst bekannt wurde, nachdem er erwischt wurde. Das wäre für seine Motive und Argumentation wichtig.

Über das Strafmaß darf man diskutieren, auch wenn es immer schwer ist eine Straftat mit einer ganz anderen zu vergleichen oder aufzuwiegen. 3 1/2 Jahre Gefängnis ist schon nicht ganz ohne. Letztendlich zeigt es aber nur wie (ge)wichtig Wirtschaft und Kapital gegenüber anderen Vergehen ist.
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19.03.2013 15:51 Uhr von Didi1985
 
+1 | -0
 
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Diebstahl muss in jedem Fall bestraft werden. Ich frage mich nur, ob eine Bewährung auch ausgereicht hätte.

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