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Fukushima: Kühlsystem ausgefallen - Vier Tage bis zur kritischen Phase

Das Kühlsystem für die Pools der Reaktoren Eins, Drei und Vier, in denen verbrauchte Brennelemente lagern, ist seit dem gestrigen Montag um 19 Uhr japanischer Ortszeit bis auf weiteres ausgefallen.

Die Kühlwasserversorgung der Reaktoren Eins bis Drei ist hiervon nicht betroffen. Es wird angenommen, dass Pool Vier mit 25 Grad die höchste Temperatur besitzt. Sofern 64 Grad Celsius nicht überschritten werden, besteht jedoch keine Gefahr

Der stündliche Temperaturanstieg beträgt 0,3 bis 0,4 Grad Celsius. Die kritische Temperatur wird daher nach vier Tagen erreicht.


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WebReporter: sv3nni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fukushima, Reaktor, Phase, Kühlsystem, Temparatur
Quelle: www.japantoday.com

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 06:20 Uhr von sv3nni
 
+32 | -14
 
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Das ist doch echt unglaublich - jetzt ist das 2 Jahre her, und die haben den Reaktor noch immer nicht unter Kontrolle!
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19.03.2013 06:47 Uhr von Jalex28
 
+7 | -2
 
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oh man ich hoffe da passiert nix schlimmes
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19.03.2013 07:22 Uhr von Filzpiepe
 
+9 | -3
 
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Jaaaa.... und die Rente auch ;)
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19.03.2013 08:01 Uhr von Funkensturm
 
+13 | -17
 
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@ robinlob

nix mit minus seh das auch so. Ist doch kack egal wo der Strom herkommt ob solar wind atom kohle. Solang ma ihn bekommt ist doch egal woher. Und wer sich das sog. saubere strom gelaber leisten kann von mir aus sollen sie ruhig machen
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19.03.2013 08:05 Uhr von snake-deluxe
 
+18 | -8
 
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scheiß auf die Stromrechnung

man weiß bis heute noch nicht wohin mit dem Atommüll. In ein paar hundert Jahren werden sich die Leute über den strahlenden Abfall dann umso mehr freuen...

"ja mei, den Strom anders zu produzieren war halt zu teuer ..."
Is natürlich ein tolles Argument ;-)
Und ich bin gewiss kein Atomkraft, Nein Danke Schreihals
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19.03.2013 08:22 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -3
 
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19.03.2013 08:43 Uhr von V3ritas
 
+7 | -13
 
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Immer die gleiche bescheuerte Disskusion.^^ Wo soll denn der fehlende Strom der Atomkraft herkommen?Der Strom von Offshore Kraftwerken muss auch transportiert werden...Solarkraftwerke funktionieren vielleicht in der Wüste von Nevada,aber sicherlich nicht wirklich Effizient auf nem Acker im Sauerland und mit Biomassekraftwerken kann man wohl kaum den Strombedarf der Republik decken.Windräder brauchen Platz und einen geeigneten Standort was den Wind angeht, ausserdem sind sie kostenintensiv was Wartung und Betrieb angeht.

Und selbst wenn wir völlig auf Atomkraft verzichten...was ist mit Frankreich zb.? Geht da was schief,sind wir genauso betroffen...da hält die Strahlung nicht an der Grenze an,weil sie einer Atomkraft freien Zone gegenüber steht.

Was die News angeht...wenn Tepco das sogar schon bekannt gibt, ist die wahre Situation garantiert noch kritischer.Tepco hat sich ja nicht gerade mit Ehrlichkeit bekannt gemacht während dieser ganzen Fukushima Krise.
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19.03.2013 09:18 Uhr von jupiter_0815
 
+5 | -3
 
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Sind bei uns alle Atomkraftwerke abeschaltet und es kommt zu Engpässen, wird mit Sicherheit Strom aus dem Ausland eingekauft.
Die Produzieren ihren Strom mitunter womit? Atomkraftwerke. Wie V3ritas schon sagte geht im Ausland was schief....und wie war das mit Indien? Da durfte, vor Jahren, noch nicht mal ein Geigerzähler eingeführt werden. Warum nur?
Ja klar einer muß anfangen. Aber ich habe das Gefühl die warten im Ausland nur darauf das uns der Saft ausgeht und die uns ihren Strom verkaufen können. Grün denken ok, aber das Gefühl haben sich irgendwie in eine abhängikeit zu manövrieren? Dauert alles noch ein paar Jahre klar, sehen wir dann weiter. Wer weiß was noch kommt.

[ nachträglich editiert von jupiter_0815 ]
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19.03.2013 09:19 Uhr von Thomas-27
 
+8 | -10
 
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@V3ritas:

"Und selbst wenn wir völlig auf Atomkraft verzichten...was ist mit Frankreich zb.? Geht da was schief,sind wir genauso betroffen...da hält die Strahlung nicht an der Grenze an,weil sie einer Atomkraft freien Zone gegenüber steht."

Das ist ja mal das genialste Argument das man bringen konnte! Andere vergiften die Umwelt, dann werde ich das doch wohl auch dürfen!
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19.03.2013 09:44 Uhr von Azrael_666
 
+5 | -1
 
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Die Vereinten Nationen sollten Japan für das verbrecherische Vorhaben, auf einer ständig von Erdbeben geschüttelten Insel Atomkraftwerke zu errichten, zur Verantwortung ziehen und Reparationszahlungen fordern.
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19.03.2013 09:49 Uhr von matoro
 
+2 | -1
 
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in der quelle steht, dass keine gefahr zu befürchten ist
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19.03.2013 10:05 Uhr von Seb916
 
+6 | -2
 
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Atomkraft ist absolut sicher - zumindest so lange nichts passiert :-)
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19.03.2013 10:07 Uhr von sicness66
 
+3 | -0
 
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Weil der Atomstrom auch über 50 Jahre gleich hoch war... Aber was interessiert es uns. Die Japaner haben ja jetzt die Krüppel.
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19.03.2013 10:26 Uhr von sv3nni
 
+9 | -1
 
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Noch etwas fuer die, die meinen ohne Atomstrom gehts nicht: 2011 waren lediglich 8.8% aus Atomstrom in DE - d.h. zu 92% kommen wir schon ohne Kernenergie aus. http://commons.wikimedia.org/...

In dem Abklingbecken liegen uebrigens 460T Kernbrennstoff. Falls sich dieser entzuendet, koennte das bis zu 85x der Radioaktivitaet von Tschernobyl freisetzen. http://denkbonus.wordpress.com/...
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19.03.2013 10:51 Uhr von Holst3n
 
+6 | -0
 
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http://fukushima-diary.com/

"in der quelle steht, dass keine gefahr zu befürchten ist "

Damit keine Panik entsteht wuerde ich als Regierung auch sagen das keine Gefahr zu befürchten ist.
Es gibt keine Backup-Stromversorgung, wenn sie es nicht schaffen die Kühlung wieder in gang zu bekommen, knallts.
Laut einem Mitarbeiter in Fukushima, könnte der Reaktor 4 in Brand geraten, falls dies der Fall ist, wird auch der Reaktor 1 und Reaktor 3 explodieren. Laut TEPCO ist das Kühlwasser im Reaktor 1 extrem kontaminiert, 23,7 Milliarden Bq/m3 von Cs-134/137 . 5266 mal höher als im Reaktor 4.
Um Microorganismen im Wasser zu bekämpfen hat TEPCO, Hydrazine in die Kühlbecken geleitet. Hydrazin ist giftig und wurde wegen des Verdachts auf krebserregender Wirkung in die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen.

Daumen drücken das TEPCO die Stromversorgung wieder hinbekommt...
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19.03.2013 11:04 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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Update: Bis morgen (Japanische Zeit) sollen die Systeme wieder laufen. http://www.japantoday.com/...
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19.03.2013 12:42 Uhr von Selina_SO
 
+1 | -0
 
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so und ich fliege heute nach Tokyo,...hat jmd. nen Geigenzähler übrig?
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19.03.2013 12:55 Uhr von TheRealDude
 
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Fukushima hat bereits 20x mal mehr Strahlung freigelassen als Tschernobyl, aber irgendwie wird das ganze immer noch verharmlost..
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19.03.2013 14:18 Uhr von Gorli
 
+0 | -3
 
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@ TheRealDude:

Wayne, man hat hundertausende Fässer mit Atommüll ins Meer geworfen, und die Fische schwimmen immer noch....

Nicht dass das gut gewesen ist, aber grund um wild im Kreis zu laufen ist das noch lang nicht
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19.03.2013 14:23 Uhr von MC_Kay
 
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Warum behaupten immer alle Atomkraft sei günstig? Oo

Bei jedem anderen (regenerativen) Kraftwerk muss bei der Kalkulation der Kosten auch die Entsorgung, der Abbau der Anlage, Wartung, etc. eingerechnet werden.
Bei einem Kohlekraftwerk, Atomkraftwerk, Gaskraftwerk, etc. muss man dies jedoch nicht tun!

Wäre ich ein Stromanbieter, würde ich auch auf Atomenergie setzen.
1. Der Staat stellt mir das KRaftwerk hin und ich muss nahezu nichts dazubezahlen.
2. Die Brennstäbe bekomme ich im Staat gestellt, weil Atomelemente unter staatlicher Obhut stehen.
3. Die Wartung müsste ich bezahlen, aber bin nicht verpflichtet diese durchzuführen.
4. Die Entsorgung der alten Brennstäbe übernimmt der Staat. Damit ich die nicht einfach wegwerfe, zahlt mir der Staat dafür noch Geld.
5. Ist das AKW alt und muss abgeschaltet werden, übernimmt der Staat die Stillegung, Abriss, Entsorgung, etc.
6. Eine Versicherung muss ich auch nicht abschließen, weil keine Versicherung aufkommen würde. Oder ich müsste unsummen bezahlen.

Also muss ich als Betreiber nichts bezahlen und bekomme überall noch Geld vom Staat (dem Steuerzahler).

Würde man also alles selbst bezahlen müssen, kämen gewaltige Summen zusammen.
Alleine die Versicherung würde sich auf mehrere Mrd-Euro pro Jahr belaufen.
Entsorgen kann man den Kram auch nicht so einfach, denn sehr viele Elemente (Stahl, Beton, etc.) des AKW sind über jahrmillionen strahlend und müssen auch entsorgt werden. Der Abbau muss unter kontrollierten von der umwelt abgeschotteten Bedingungen erfolgen. Damit braucht man für den Abriss eines AKW mehrere Jahrzehnte und hat zig tausende Tonnen radioaktiv strahlenden Bauschutt.
Wohin damit?

Summa Sumarum würde man einen zwei- bis dreistelligen Milliardenbetrag investieren müssen, wenn man alle Punkte zusammenrechnet. Aber dies wird nicht gemacht!
Diese Ausgaben muss man dann noch auf den Kunden abwälzen......

Wegen der Versicherung.
Eine Versicherung müsste dann finanziell die Schäden an den Menschen, der Umwelt und anderen Bereichen begleichen, wenn ein AKW explodiert.
Rechnet mal aus wieviel man investieren müsste um alle strahlenden Gebiete (verursacht durch Tschernobyl) zu dekonterminieren. Das sind tausende Quadratkilometer! Würde man mit 2000 km² (Tschernobyl ~1800km²) rechnen und 10Mrd Euro/km², wären diese 20Bio Euro. Wenn sowas nun alle 25 Jahre zahlen müsste, wie hoch müsste die jährliche Versicherungssumme sein, die man für ein AKW bezahlen müsste?
Bei momentan ~420 AKW weltweit also rund 1900 Mio Euro Versicherung pro AKW. In Deutschland haben wir 9 AKW und somit wären dies rund 17,2 Mrd Euro pro Jahr. Auf 82Mio Einwohner umverteilt also ~210 Euro pro Jahr und Einwohner nur Versicherung!

Daten über Anzahl der AKW: http://de.statista.com/...

Fazit:
Atomenergie ist verdammt teuer!
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19.03.2013 14:43 Uhr von Thomas-27
 
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@MC_Kay:
Das darfst Du so nicht rechnen!
Es stimmt zwar, aber das darfst Du nicht!

:o)

Du musst schließlich die laufenden Kosten der Alternativen dagegen legen!
Nehmen wir mal die Solarenergie. Da muss man gelegentlich mal teures klares Wasser über die Anlage laufen lassen!
Natürlich nur wenn es nicht regnet.

;-)
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19.03.2013 16:26 Uhr von Didi1985
 
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@MC_KAY
Ich würde Dir 30Plusse geben.
Bestens auf den Punkt gebracht!
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19.03.2013 17:31 Uhr von Draco Nobilis
 
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Davon zu zu schweigen das Strom in allen umliegenden Ländern billiger ist als bei uns.

Ich kann MC_Kay hier nur in allen Punkten zustimmen.
Abgesehen davon das der Müll noch Ewigkeiten(!) weiterstrahlt und es absolut keine Möglichkeit gibt dieses sicher zu entsorgen.

Das sind Probleme die man sich nicht mal vorstellen kann.
selbst in X0.000 Jahren wird die Scheiße Strahlen. Es gibt kein vom Menschen geschaffenes Gebäude/Anlage das solange bestand haben könnte.

Ein AKW erzeugt übrigens >1 Million € Gewinn pro Tag für seinen Betreiber...
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19.03.2013 23:42 Uhr von fromdusktilldawn
 
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manno, ... die sind aber auch gekniffen die japaner, das haben die nicht verdient, die armen menschen
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20.03.2013 06:56 Uhr von Saufhaufen
 
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Liebe Kinder, gebt gut acht,
jetzt wird Energie gemacht!
Das Atom, das ist ein Hund,
winzig klein und kugelrund
und wenn man spaltet seinen Kern,
könn´ ma alle Radio hör´n!

Radio, Radio, Radi, Radi, Radio!

So ein kleines Tschernobyl,
ist für uns ein Kinderspiel.
Kommt vom Osten her die Wolke,
strahlt die Kuh mitsamt der Molke,
der Salat und auch die Möhr´n,
doch alle könn´ ma Radio hör´n!

Radio, Radio, Radi, Radi, Radio!

Der Experte jubiliert,
wenn der Reaktor explodiert,
denn der Brennstab frisst sich munter,
durch die Erd´ nach China runter
und dann könn´ ma durch die Röhr´n
alle Radio Peking hör´n!

Ladio, Ladio, Ladi, Ladi, Ladio!

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