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Taxifahrer in Hamburg: Täglichem Rassismus ausgesetzt

Hamburger Taxifahrer mit Migrationshintergrund sehen sich fast täglich rassistischen Anfeindungen und teilweise sogar Angriffen ausgesetzt. Die Anfeindungen reichen von "Ey Kümmel-Türke" über "Ihr nehmt uns Deutschen die Arbeit weg" bis hin zu Beschädigungen des Taxis.

Von 3.500 Taxifahrern in Hamburg haben laut deutschem Taxiverband 2450 einen Migrationshintergrund. Laut den Taxifahrern ist der Rassismus in letzter Zeit stärker geworden und gehe nicht nur von Betrunkenen auf dem Kiez aus. Selbst ein Jurastudent wurden von den Taxifahrern schon angezeigt.

Die Polizei nehme sie aber oft nicht ernst, so wurde die Anzeige gegen den Jurastudenten wieder eingestellt, da er nicht vorbestraft war. Auch die Linken-Abgeordnete Schneider kritisiert dass die Polizei rassistische Straftaten of nicht erkennt oder ignoriert.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Rassismus, Beleidigung, Taxifahrer
Quelle: www.mopo.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 07:14 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -10
 
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Irland ist ja offiziell bereits rassistisch, man schaue sich nur mal die Einstellungsformulare an, wo nach Hautfarbe, Religion etc. gefragt wird, was ganz klar gegen die Europäischen Richtlinien verstößt. Sogar in Amerika sind diese Fragen mittlerweile ein No-Go. Daran wird aber gearbeitet, da Irland ja mehr oder weniger auch von amerikanischen Firmen finanziert wird.
Was in Deutschland abgeht, übertrifft aber alles. Da zieht sich der offene Rassismus bereits durch den exekutiven Sumpf, Polizei, Gerichte usw. Von der viel gepriesenen Demokratie gibt es in Deutschland nur noch das Wort. Es sollte durch Diktatur ersetzt werden, da Deutschland bereits diktatorische Strukturen angenommen, wieder angenommen hat. Jetzt mögen die "Checker" wieder fleissig meinen Beitrag löschen, da er wohl wieder gegen die AGB von SN verstößt. Aber soweit ich Deutschland von außen und auch aus eigener Erfahrung einschätzen kann, entspricht das den Tatsachen
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19.03.2013 07:48 Uhr von architeutes
 
+5 | -1
 
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An der Geschicht verstehe ich einiges nicht ,ich kann aber nur aus meinen Erfahrungen in Düsseldorf ausgehen.
Da empfand ich die Taxifahrer immer als sehr nett ,man konnte sich gut unterhalten ,irgendwie "locker".
Soviel schon mal das ein Migronshintergrund nicht die Person in die eine oder andere Ecke stellen kann.

Und wie @Bastelpeter hier schön demonstiert ,wird auch das Wort Rassismus als Mittel zum Zweck.
Eine vernünftige Diskusion ist Hierzulande gar nicht mehr möglich ,und sicher ist das jetzt für einige wieder ein "latenter" "unterschwelliger " "versteckter" Rassismus.

Wenn sich welche in die Haare kriegen die nicht den selben Hintergrund haben ,ist das noch lange kein Indiz für "irgendwas".
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19.03.2013 08:20 Uhr von Perisecor
 
+12 | -4
 
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@ Bastelpeter

Ich als Ausländer hatte in Deutschland bisher noch nie mit Rassismus zu kämpfen.

Im Gegenteil, die Leute interessieren sich für meine Heimat und nehmen mich freundlich auf.
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19.03.2013 08:26 Uhr von blade31
 
+15 | -0
 
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In meiner alten Firma war ich auch Rassismus ausgesetzt, da hieß es immer scheiss Kartoffel und Deutsche raus...

aber leider hab ich keinen Zentralrat der etwas empört fordert...
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19.03.2013 08:33 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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@blade31
Ich glaube kaum das so oft "Ey Kümmel-Türke" oder "Scheiß Kartoffel" gesagt wird wie viele das behaupten.
Das ist auch nur eine Unterstellung ,die etwas Nachweisen und Bestätigen soll.
Und die das tun sind Deppen ,alle zusammen.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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19.03.2013 09:27 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Trottel gibt es leider überall und in jeder Nation.

Zu einer Beleidigung gehört ja nicht nur derjenige der beleidigen will, sondern auch der, der sich beleidgit fühlt.
Einfach ignorieren und "Arschloch" denken.
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19.03.2013 11:04 Uhr von RainerKoeln
 
+1 | -0
 
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Seit wann hat die Polizei etwas mit der Einstellung von Verfahren zu tun?????
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19.03.2013 12:50 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -2
 
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@Perisecor
Dann hast Du wahrscheinlich bei den deutschen Behörden richtig Glück gehabt. Ich gönne es Dir auch. Bei meiner Partnerin und unserem Kind in Deutschland beginnt das Disaster bereits beim Kampf um einfachste Menschenrechte, die ja in Deutschland so hoch gelobt werden...
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19.03.2013 18:42 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Bastelpeter

Ich hatte und habe mit den deutschen Behörden sehr wenig zu tun. Problematisch war eigentlich nur die Sicherheitsfreigabe, das hat aber berufliche Gründe.

Was für Probleme habt ihr denn?

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