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Festgenommener Salafist stand kurz vor Eintritt in den Polizeidienst

Im Fall des vereitelten Anschlags auf den Vorsitzenden der Partei Pro NRW hat die Bundesanwaltschaft die weiteren Ermittlungen übernommen. Jetzt wurde bekannt, dass einer der vier festgenommenen mutmaßlichen Attentäter im Jahr 2011 kurz vor dem Eintritt in den Bremer Polizeidienst stand.

Der Verdächtige Koray D. hatte kurz vor seiner Vereidigung als Polizist bei seinem Schießsportverein darauf gedrängt, dass eine bestellte, großkalibrige Pistole schnell geliefert werden soll. Der Staatsschutz griff ein, da es aber keinen Terrorverdacht gab, wurde der Verdächtige damals nicht inhaftiert.

Laut der Bundesanwaltschaft wird gegen die vier Festgenommenen wegen Verdacht der Bildung einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verabredung zum Mord ermittelt.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Ermittlung, Eintritt, Salafist
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2013 06:07 Uhr von Ladehemmung
 
+21 | -5
 
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Merkwürdige Geschichte. Wieso kann er Polizist werden wenn der Staatsschutz ihn anscheinen beobachtet? Und wieso stresst er wegen einer Pistole rum, wenn er als Polizist Zugang zu einem ganzen Arsenal haben könnte?
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19.03.2013 07:00 Uhr von tobsen2009
 
+10 | -2
 
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@Ladehemmung, wohl soviel Filme geschaut was? Ein Polizist kann nicht mal eben in die Waffenkammer gehen und sich dort bedienen wie in einem Walmart. Wie @Halma schon geschrieben hat braucht jeder(egal welcher Dienstgrad) eine schriftliche Dienstanweisung. Hinzukommt, dass alles pingelig genaustens mit Seriennummern ect. dokumentiert wird.

So einfach ist das also nicht. Soweit mir bekannt, haben die privat noch nicht mal den Schlüssel zum Waffenschrank für die eigene Dienstwaffe.

Zur News, erschreckend wenn man liest, dass der Staatsschutz diesen Herren bereits im Fadenkreuz hatte und man ihn dann dennoch eine solche berufliche Stellung ermöglicht, wo es möglich ist, sensible Auskünfte über das interne und externe Auskunftssystem ect. zuerlangen.

In diesem Fall hat der Staatsschutz in meinen Augen kläglich versagt.

[ nachträglich editiert von tobsen2009 ]
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19.03.2013 07:02 Uhr von jarichtig
 
+5 | -34
 
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19.03.2013 08:09 Uhr von Suffkopp
 
+22 | -3
 
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@jarichtig - leidest Du unter "Wahrnehmungsstörungen"?

Sie werden nicht als Salafisten abgestempelt, sie sind bekennende Salafisten. Und sie wollten töten. Also was ist daran eine "Abstempelung"?

Bist anscheinend wohl selber so einer?
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19.03.2013 08:12 Uhr von michael1965
 
+8 | -4
 
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@jarichtig
Immer schön die Augen verschließen. Die wollten den Vorsitzenden ja nur Kulturell bereichern. Und der eine davon wollte ja auch Dein Freund und Helfer werden und Dich vor den bösen Deutschen beschützen.
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19.03.2013 08:22 Uhr von dagi
 
+8 | -1
 
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ja, sowas mit mit steuergelder großgezogen !!! wir sind schon ein merkwürdiges volk !!
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19.03.2013 08:22 Uhr von s3xxtourist
 
+5 | -3
 
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Bemerkenswert, dass es sich bei den Haupträdelsführern stets um ethnisch Deutsche handelt, die zum Islam konvertiert sind. Kann es sein, dass nicht der Islam an sich das Problem ist, sondern die gescheiterten Existenzen, die sich hinter diesen Konvertiten verbergen?...e.g. Pierre Vogel, Fritz Gelowicz und Daniel Schneider (Sauerland-Gruppe)...und nun wieder ein Volksdeutscher, der eine Hauptrolle gespielt hat.....
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19.03.2013 09:24 Uhr von SN_Spitfire
 
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Ich denke nicht, dass der Staatsschutz hier versagt hat.
Hätte der Anwärter nicht auf eine Waffe gedrängt, wäre er in den Polizeidienst gekommen, hätte vermutlich Kontakte aufgebaut mit Mittelsmännern und wäre dennoch unter Beobachtung vom Staatsschutz gewesen.

Ich vergleiche es mal mit einem Begriff aus der IT: Honeypot

Ein Angreifer/Infiltrierer wird herein gelassen und man beobachtet, wie er arbeitet. Aus dieser Beobachtung kann man dann Lösungs- oder Verhinderungsmaßnahmen herleiten.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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19.03.2013 09:30 Uhr von s3xxtourist
 
+1 | -0
 
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Es wird immer passieren, dass solche Leute durch die Maschen fallen...denn es gilt ja vor Allem die Unschuldsvermutung. Deratige Dinge wären nur in einem Überwachungsstaat ausgeschlossen...und den möchte ich eindeutig nicht...
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19.03.2013 09:39 Uhr von DerMaus
 
+1 | -2
 
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@Halma: An das Polizeiarsenal wird er zwar nicht einfach so drankommen, aber als Polizist muss er eine Waffenbesitzkarte (berechtigt zum Besitzen, jedoch nicht zum Führen von Waffen) und einen Waffenschein (berechtigt zum Führen der Waffe in der Öffentlichkeit) besitzen.
Mit diesen beiden Utensilien könnte er problemlos und legal Waffen z.B. im Internet bestellen oder im Jagdladen kaufen.
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19.03.2013 10:11 Uhr von Lucianus
 
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ruhig mcVit ...
Es ist "möglich" das andere EU-Bürger hier zum Polizeidienst ausgebildet werden können.
Das bedeutet:
1. Das gilt ausschliesslich für EU-Bürger (neben Deutschen).
2. Es wird natrülich nicht jeder genommen da auch hier die anderen Vorrausetzungen erfüllt sein müssen.
3. Sie machen hier die Ausbildung, eine Übernahme in den deutschen Polizeidienst (und Beamtenstatus) ist sehr sehr selten. (ich glaube bisher noch nicht vorgekommen)
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19.03.2013 10:54 Uhr von temesvari
 
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@DerMaus
"..
muss er eine Waffenbesitzkarte (berechtigt zum Besitzen, jedoch nicht zum Führen von Waffen) und einen Waffenschein (berechtigt zum Führen der Waffe in der Öffentlichkeit) besitzen.
Mit diesen beiden Utensilien könnte er problemlos und legal Waffen z.B. im Internet bestellen oder im Jagdladen kaufen. "

Das stimmt so nicht. Die Waffenbesitzkarte dokumentiert den legalen Besitz der eingetragenen Waffen. Sie drückt aber keine Erwerbsberechtigung aus. Im Regelfall wird die Berechtigung zum Erwerb einer Waffe/Waffentyp von der Waffenbehörde in die WBK eingetragen. Nur damit kann man dann solch eine Waffe erwerben.
Ausnahme: Ein gültiger Jagdschein berechtigt (auch ohne WBK) zum Erwerb von Langwaffen, die zur Jagd zugelassen sind. Bei Kurzwaffen genügt aber der Jagdschein nicht, da braucht man auch die durch die Beörde voreingetragene Erwerbserlaubnis.

Der Waffenschein hat mit dem Erwerb überhaupt nichts zu tun. Ist nur zum Führen der Waffe in der Öffentlichkeit (wie von dir richtig bemerkt) unter bestimmten Voraussetzungen.

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