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Rechtsstreit beendet: Deutschland übergibt Zypern einen Millionen-Schatz

Nach einem jahrzehntelangen Rechtsstreit entschied nun das Oberlandesgericht München, dass seit 1997 beim LKA gelagerte Kunstgegenstände an Zypern und die Griechisch-Orthodoxe Kirche zurückgegeben werden müssen.

Der Fall mutet an wie ein Krimi: Während der türkischen Besatzung Nordzyperns verschwanden 1974 zahlreiche Kunstgegenstände und wurden außer Landes geschafft. In den 90er Jahren erhielten die bayerischen Behörden Hinweise auf einen Schmuggler-Komplizen, bei dem die Artefakte gefunden wurden.

In dessen Münchner Wohnung fanden die Beamten schließlich 200 Kunstgegenstände im geschätzten Wert von etwa 30 Millionen Euro. Darunter befanden sich zahlreiche Fresken, Ikonen und Mosaike aus dem 6. und 7. Jahrhundert.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Zypern, Rechtsstreit, Schatz, Rückgabe, Kunstraub
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2013 19:03 Uhr von Ladehemmung
 
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Weil der Krempel in Deutschland wieder aufgetaucht ist, darum. Hier geht es nicht um Finanzhilfe oder so. Das war einfach nur Diebesgut, und das gibt man nunmal dem Besitzer zurück.
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18.03.2013 22:10 Uhr von Nickman_83
 
+5 | -0
 
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richtig. und wenn ich bedenke, dass ich früher mal gelernt habe, dass solche schätze im staatsbesitz sogar als gegenmasse für alles im umlauf befindliche geld herhalten musste (heute wohl nicht mehr so) dann ist das sogar nochmal soviel wert.
besitzansprüche klar, fall geklärt.
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19.03.2013 09:28 Uhr von Nickman_83
 
+4 | -0
 
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nochmal tsunami. das war quasi diebesgut. es ist nur angemessen, dass wir das wieder abgeben, zumal das nicht ins staatsbesitz war. sondern in privatbesitz.

also passt dein beispiel nicht.
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19.03.2013 16:51 Uhr von Didi1985
 
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Ich frage mich, warum da er ein Oberlandesgericht entscheiden muss. Diebstahl ist Diebstahl. Und was mir nicht gehört, muss zurück. Basta!

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