18.03.13 17:42 Uhr
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Alternative für Deutschland: Anti-Euro-Partei blamiert sich vor der Presse

Am heutigen Montag wollte sich die neu gegründete Anti-Euro Partei Alternative für Deutschland in Berlin den Pressevertretern vorstellen. Nach Angaben einer "Focus"-Korrespondentin blamierten sie sich dabei bis auf die Knochen.

Bernd Lucke, der Gründer der Partei, kam selber eine halbe Stunde zu spät zu der Veranstaltung. Das vorgelegte Wahlprogramm bestand nur aus einem Zettel mit drei Punkten: Währungspolitik, Europapolitik und Demokratie. Andere Probleme, die es in Deutschland zur Zeit gibt, werden nicht erwähnt.

Die Partei fordert eine Auflösung des Euro-Raums und erhält dafür zumindest im Internet rege Befürwortung. Vor Zuspruch aus dem rechten Lager versuche man sich zu schützen und die Namen potenzieller Mitglieder bei Facebook und Google zu überprüfen.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Presse, Partei, Blamage, Alternative für Deutschland
Quelle: www.focus.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2013 17:42 Uhr von Ladehemmung
 
+16 | -4
 
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Da kann man ja mal gespannt bleiben ob sich hier wiederholt was die Piraten gerade durchmachen und ob der (ungewollte) rechte Zuspruch der Partei nicht zum Verhängnis wird.

[ nachträglich editiert von Ladehemmung ]
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18.03.2013 17:48 Uhr von Zerker
 
+13 | -18
 
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Einziger Wahlprogramminhalt: Anti EU.

Aber das 127 seitige Wahlprogramm der Piraten ist zu klein, natürlich. Gut das hier mit einem Maß gemessen wird.
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18.03.2013 17:55 Uhr von sannifar
 
+12 | -37
 
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18.03.2013 18:02 Uhr von NoPq
 
+11 | -12
 
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Wird auch nicht die letzte Blamage gewesen sein
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18.03.2013 18:23 Uhr von no_trespassing
 
+33 | -11
 
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Lächerlicher Schwachsinn und mal wieder der gezielte Versuch eine neue Bewegung niederzubashen.

>>Nach Angaben einer "Focus"-Korrespondentin blamierten sie sich dabei bis auf die Knochen.>>

So stark wie die Presse sich blamiert, Meinungen zu formen anstatt neutral zu berichten geht kaum.

>>Bernd Lucke, der Gründer der Partei, kam selber eine halbe Stunde zu spät zu der Veranstaltung. >>

Na und? Kann passieren.

>>Das vorgelegte Wahlprogramm bestand nur aus einem Zettel mit drei Punkten: Währungspolitik, Europapolitik und Demokratie. >>

Die Partei ist noch nicht mal gegründet und es wird schon ein Vollprogramm erwartet? Witz komm raus.
Man kann wirklich von Systempresse reden.
Bei den Piraten war der vorgeworfene Dilettantismus ja noch nachvollziehbar, wenn auch nicht schlimm.
Die Partei aber besteht aus einem Verbund von Experten aller Fachrichtungen, Leute, die in den Hörsälen unterrichten.
Und das sind jetzt auch Dilettanten?
Wählt, was die Presse nicht gut findet, erst dann geht´s mit dem Land wieder aufwärts!
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18.03.2013 18:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -19
 
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18.03.2013 18:38 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -24
 
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18.03.2013 18:51 Uhr von Maaaa
 
+3 | -4
 
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Jawohl - weiter so!
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18.03.2013 19:15 Uhr von Shagg1407
 
+14 | -2
 
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@zerker
"Einziger Wahlprogramminhalt: Anti EU."
Tja einziges Ziel der EU, Anti Bürger
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18.03.2013 19:19 Uhr von raterZ
 
+15 | -2
 
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selbst wenn die nur "Raus aus Euro" hätten, würde ich die wählen..
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18.03.2013 19:32 Uhr von Floetistin
 
+6 | -1
 
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Bud_Bundyy: Ich glaub eher du hast zuviel RTL geguckt, bei deiner Rechtschreibung.


@News: Ich finde den großen Zuspruch zu einer Partei die große Töne spuckt und offene Türen einrennt auch etwas unsinnig.
Lasst sie doch erstmal etwas zeigen bevor ihr ihnen hinterhechelt.

Die Punkte an sich sind ja gar nicht mal schlecht. Aber die findet ihr auch bei der NPD und teilweise den Linken, Piraten, etc.
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18.03.2013 19:45 Uhr von skytrain
 
+8 | -1
 
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Hier herrscht wirklich die "Ladehemmung". In der "Welt" liest sich das ganz anders. Und zum Programm: Was nützen die Hochglanzprospekte unserer etablierten Parteien, wenn sie uns ins Elend führen ? Dann doch lieber kurz, klar und auf´m Zettel.
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18.03.2013 20:08 Uhr von Tobi1983
 
+4 | -2
 
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„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Mahatma Gandhi

Sie sind also schon beim lachen...

[ nachträglich editiert von Tobi1983 ]
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18.03.2013 20:30 Uhr von Floetistin
 
+5 | -0
 
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Tobi1983

ähm, netter Spruch aber sowas von gar nicht passend hats selten gegeben.

Ghandi war ein friedensliebender Mensch. Er hat passiven Widerstand geleistet - aber er hat ihn geleistet.

Ich sehe hier in der EU wenig Widerstand.

Um das zu tun müsste z.B. in Deutschland

- jeder auf den größten Teil des Konsums verzichten
- keiner mehr für unter 10 - 15 Euro pro Stunde arbeiten gehen (ungeachtet der Konsequenzen)
- ziviler Ungehorsam (passiver Widerstand gegen die Polizei, die neue GEZ, etc.)
- Demonstrationen (friedliche) - und zwar ungeachtet des Wochentages und der Uhrzeit
- Möglichst wenig Geld auf dem Konto lagern

Das hat natürlich Konsequenzen. und keiner riskiert z.B. die Absicherung der eigenen Familie wenn das nicht absolut notwendig und "alternativlos" erscheinen würde.

Also solange du dich nicht selbst nahezu allem was das Leben in Deutschland so relativ angenehm macht verweigerst - tust du gar nix und kannst auch Ghandi nicht auf dich oder deine Situation beziehen.

Sein Zitat kommt nur daher, dass Ghandi als einer der Ersten diesen friedliche, passiven Widerstand gelebt hat. Und zwar konsequent.

Am Anfang haben sie ihn nicht ernst genommen und ignoriert.
Als er weiter gemacht hat, haben sie ihn ausgelacht.
Als dann das Volk sich hinter ihn stellte haben sie Angst bekommen und ihn bekämpft.
Und erst dann hat Ghandi "gewonnen".

Aber auch das nur mit größter Anstrengung und MÜhe. Ich sehe davon hier gar nichts.
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18.03.2013 20:42 Uhr von Floetistin
 
+2 | -0
 
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muss natürlich "Gandhi" heissen....
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18.03.2013 21:28 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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Wer alles im Kopf hat braucht nicht viele Blätter und kommt mit dieser "Last" auch gerne mal zu spät ^^

Nagut, habs jetzt nicht direkt mitbekommen....könnte auch lustig gewesen sein :)
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18.03.2013 21:30 Uhr von fromdusktilldawn
 
+4 | -0
 
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ist schon verwunderlich wie in einer demokratie gegen eine neue parteienlandschaft ,,krieg ,, geführt wird
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18.03.2013 21:47 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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Wer die Abschaffung der EU und des Euro fordert, der muss konsequenterweise auch die Auflösung der Bundesrepublik Deutschland fordern.
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18.03.2013 23:36 Uhr von Floetistin
 
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halt dich doch aus der Diskussion raus Perisecor.

Die einzelnen Teile der Bundesrepublik hatten eine ähnliche Kultur, ähnliche Sprache und wurden unter vollkommen anderen Gesichtspunkten vereinigt, undzu einer anderen Zeit, als die EU es heute mit Ländern unterschiedlicher Kultur, Sprache, Anforderung und Wirtschaftskraft tut.

Tob dich in den Niederlanden aus oder lob die USA in den HImmel aber halt dich bitte hier heraus.

[ nachträglich editiert von Floetistin ]
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19.03.2013 00:23 Uhr von Perisecor
 
+6 | -2
 
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@ Floetistin

Ah. Und wo sind nun deine Argumente?

Hochdeutsch als Sprache wurde zwangsweise eingeführt und noch heute haben viele deutsche Gebiete Dialekte, die man in anderen Gebieten nicht verstehen kann - bayerisch, platt oder sächsisch zum Beispiel.

Bayern hat eine völlig andere Kultur als z.B. Hamburg oder Berlin.

Die Wirtschaftskraft war auch zu keiner Zeit ausgeglichen. Bayern war lange Zeit wirtschaftlich extrem schwach, während Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen extrem wirtschaftsstark waren.

Heute sind Bayern und Baden-Württemberg extrem wirtschaftsstark, während Hessen in Dienstleistungszentrum bildet. Die restlichen Wirtschaftsstandorte existieren in dieser Größtenordnung nurnoch punktuell, so sind die Hafenstädte im Osten der Bundesrepublik völlig in der Bedeutungslosigkeit versunken.



Dein einziges tatsächliches Argument ist also der Zeitpunkt. Ja, die Bundesrepublik Deutschland wurde vor vielen Jahrzehnten zusammengeschlossen, damals noch unter anderem Namen.

Die Gründe dafür waren aber dieselben, die es heute gibt bzw. gab, um die EU zu gründen.



Also, warum soll ich mich aus dem Thema raushalten? Damit du und ein paar andere ohne Plan weiter ihren inhaltlichen Müll verbreiten können?

Ist ja auch doof. Denn letztlich ist die Bundesrepublik Deutschland ein kleines Abbild der EU und jedes Argument für oder gegen eine dieser beiden Bundesrepubliken trifft auch für oder gegen die andere.
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19.03.2013 01:17 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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Wurde wenigstens der Grund für sein spätes Erscheinen angegeben?
Denn es hätte ja seinkönnen, dass er mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn anreisen wollte und nicht konnte.
Einen wegennicht selbst verschuldeten Problemen zu belangen ist nicht fair!
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19.03.2013 07:19 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -1
 
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Keine Alternative.

Bei den Piraten hatte ich die Hoffnung, dass diese mit einem eingeschränkten Wahlprogramm sich eben um das Thema IT kümmern und dort vielleicht die Politik irgendwie beeinflussen können. Deswegen habe ich sie ganz am Anfang gewählt. Seit die Piraten nun ihr Wahlprogramm verabschiedet haben, sind sie für mich nicht mehr wählbar, da dieses außer im Bereich der IT ganz und gar nicht meiner Einstellung entspricht.

Wenn es um das Thema Europa geht, dann erwarte ich von einer neuen Partei umfassendes Wissen und geeignete Pläne / Ansätze. Wenn diese nicht vorhanden sind, kann ich auch weiterhin die großen Parteien wählen.
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19.03.2013 11:09 Uhr von psycoman
 
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Was haben die Leute bloß immer mit Gandhi und seinem ach so friedlichen Widerstand. Gandhi hatte überhaupt kein Problem damit, dass die indischen, also damals noch, Muslime zu Gewalt griffen und hat nicht versucht das zu unterbinden. Sein friedfertiger Weg galt nur für Hindus.

Auch interessierten ihn nur die Probleme der Inder, während er die der schwarzen in Südafrika ignorierte und sich nicht für sie einsetzte, obwohl sie ähnliche Problem hatten. Das lag wohl im hinduistischen Kastensystem innewohnenden Rassismus zugrunde.

Seiner Frau soll er ebenfalls ziemlich viele Vorschriften gemacht haben, so dass sie Dinge tun musste, die sie nicht wollte und er hat sich nur für seine Sicht der Ding interessiert. Durch den Streit mit Jinnah hat er wahrscheinlich sogar zur Teilung Indien beigetragen.
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22.03.2013 08:56 Uhr von Slyzer
 
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"Andere Probleme, die es in Deutschland zur Zeit gibt, werden nicht erwähnt. "

als ob die CDU/CSU SPD und FDP sich jemals um relevante Probleme gekümmert hätten...

abgesehen davon sind "Währungspolitik, Europapolitik und Demokratie" die wahrscheinlich wichigsten Themen heutzutage...

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