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Israel: Netanjahu kündigt weiteren Siedlungsbau an

Kurz bevor US-Präsident Barack Obama zu seinem Israel-Besuch eintrifft, hat die Regierung um Premier Benjamin Netanjahu ein deutliches Zeichen gesetzt. Er kündigte einen Ausbau der Siedlungen im Westjordanland an.

Der Ausbau soll bestehende Siedlungen in Judäa und Samaria, in Galiläa und im Negev vergrößern. Der bisherige Verteidigungsminister Ehud Barak scheidet aus dem Amt aus und heute soll ein Nachfolger bestimmt werden. Barak galt als Siedlungsgegner, so der stellvertretende Verteidigungsminister Danon.

Der Siedlungsausbau ist seit Jahren der Hauptstreitpunkt der Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Obama hatte bereits angekündigt, sich beide Seiten anhören zu wollen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Barack Obama, Nahost, Benjamin Netanjahu, Siedlungsbau
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2013 15:50 Uhr von Borgir
 
+9 | -3
 
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Netanjahu ist ebenso wie Barack Obama ein Blender und provoziert Auseinandersetzungen um sie dann als Angriff auf Israel abzutun. Eine Lachnummer, dass solche Leute regieren dürfen.
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18.03.2013 16:33 Uhr von azru-ino
 
+0 | -2
 
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Mal ne Frage, was haben Russen und andere Osteuropäer im anhen Osten zu suchen?
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18.03.2013 16:35 Uhr von architeutes
 
+0 | -4
 
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Ich verstehe die Logik nicht @Borgir ??
Barack Obama ist gegen den Ausbau der Siedlung ,Netanjahu dafür ,aber das spielt keine Rolle alles ist nicht gut.Getreu dem Motto "egal" erst mal einen aufs Maul.Laß Obama doch versuchen was zu bewirken ,ist das so schlimm ??
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18.03.2013 17:27 Uhr von silent_warior
 
+1 | -5
 
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Also ich war auch anfangs gegen den Siedlungsbau, jedes man wenn die ihr Land erweitern gibt es da Ärger ... dachte ich jedenfalls.

Real ist es so dass auch Ärger gibt wenn die ihr Gebiet nicht erweitern, denn die Moslems sind der Ansicht dass das Gebiet ihnen gehört, die Juden sind der Ansicht dass die Moslems es ihnen vor vielleicht 1600 Jahren weggenommen haben und sie danach ein Volk ohne Bleibe waren.

Die Juden haben sich das Land von ursprünglich 0% auf jetzt ca. 70% sukzessive erobert und ich glaube nicht dass man beide Seiten zufrieden stellen kann, entweder der eine bekommt das Land oder der andere und dann ist Ruhe.
(keine Nachrichten mehr über die Westbank oder dem Gazastreifen)

Die Moslems die dort im Gazastreifen leben gehören ja vorwiegend zum Turkvolk, können also auch wieder zurück.
Die in der Westbank können nach Jordanien oder Syrien auswandern.

Das ist der Lauf der Dinge, eine andere Option wird es nicht geben und wenn man das sehen würde könnte man es auch gleich so machen ohne dass sich da immer wieder ein Krieg mit vielen Opfern auftut.
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18.03.2013 18:01 Uhr von sannifar
 
+2 | -7
 
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Ach, die "antiimperialistischen ´Anti-Zionisten´" kotzen sich wieder aus. Überall nur böse böse Juden!
Ja, ist natürlich alles nur Blödsinn. Schließlich habe ich die ZOGs vergessen!
(-:

[ nachträglich editiert von sannifar ]
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18.03.2013 18:30 Uhr von silent_warior
 
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@ trara123456789
Das habe ich aus einer Dokumentation dass die Leute die im Gazastreifen leben überwiegend dem Turkvolk angehören.

Ich bezweifle stark dass sich zwei so verfeindete Gruppen an die Hand nehmen und auf einer grünen Wiese hüpfend den Tag beginnen.

Das ist wie mit den Zeugen Jehovas die mir sagten dass eines Tages Kühe, Rehe und Löwen friedlich zusammen leben werden.

Als ich denen fragte was der Löwe essen wird antworteten die mir: "Gras"
Ich meinte dass Gras doch auch eine Lebensform sei die dann sterben muss. ... darauf kam nichts

Ich fragte weshalb der Löwe dann solch ein Gebiss hat und den Körperbau, beides ist für die Verwertung von Gras total ungeeignet. ... darauf kam wieder nichts


Das mit dem "beide sollen etwas nachgeben und dann in Frieden leben" funktioniert nicht.
Ich weiß dass der Vorschlag recht radikal ist, aber ich hatte auch in einer anderen Israel-News geschrieben dass sie den Leuten aus der Westbank helfen müssten das Land in Jordanien fruchtbarer zu machen.

So gäbe es jedenfalls keine toten und nicht mehr diesen Terror auf beiden Seiten und beide hätten einen Grund zusammen zu arbeiten.

Die Hippies hatten ja schon damals die Lösung dass die Leute sich da unten an die Hände nehmen sollen und alles miteinander teilen sollten.
40 Jahre später gibt es immer noch keine Lösung und es wird immer schlimmer statt besser.

Ich habe wirklich überlegt wie die Leute dort zusammen kommen könnten, es wird aber keine andere Möglichkeit übrig bleiben ... es sei denn es erscheint plötzlich der Gott der Moslems und sagt denen dass sie die Juden nicht hassen sollen und dann sagt er dass er auch der Gott der Juden ist und alle ... sich an die Hand nehmen sollen und auf einer Wiese rumhüpfen sollen.

Hast du eine bessere Lösung des Konflikts die sich auch realisieren lässt?
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18.03.2013 20:18 Uhr von Herribert_King
 
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Auch für den Antisemiten trara:

Die "Palästinenser" die es vor den 70er Jahren gar nicht gab (schon komisch?!) sind Ägypter, Türken, Libanesen, Araber etc etc.

Das sagt selbst der "palästinensische Innenminister":

http://www.achgut.com/...

Ich zitiere:" we are all egyptians".. und so weiter..
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18.03.2013 21:06 Uhr von Herribert_King
 
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doch mach mal, bin gespannt wie du uns erklären wills, dass der hamas innenminister nicht weiß zu wem sein volk gehört.. du dagegen es aber besser wissen willst..

[ nachträglich editiert von Herribert_King ]
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19.03.2013 07:47 Uhr von Herribert_King
 
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18.03.2013 22:38 Uhr von Haberal

Selten soviel Unkenntnis gelesen..
Seit nunmehr über 2000 Jahren leben und lebten immer Juden dort.
Ein Volk namens "Palästinenser" gibt es gar nicht.
Das Völkerrechtsmandat Palästina wurde aufgeteilt, wobei 2/3 an Transjordanien gingen. Über 70% der heutigen Jordanier sind übrigens "Palästinenser".. also gibt es ein "Palästina" quasi schon. Im Übrigen hatte auch Jordanien das, was man das Westjordanland nennt (Judäa und Samaria) einst illegal besetzt (weshalb die meisten Palästinenser dort die jordanische Staatsbürgerschaft haben), dagegen sagt komischerweise niemand was.
Als Israel nach dem UN Teilungsplan 1948 gegründet wurde, waren es die anrückenden arabischen Armeen die den "Palästinensern" sagten sie sollen gehen, damit sie das Land leichter einnehmen könnten, um daraufhin zurück zu kehren. Die meisten historischen Flüchtlingen von damals, haben nie einen israelischen Soldaten gesehen.
Richtig ist auch, dass das Land vor den Osmanen weder den Juden, noch den Arabern gehörte. Dort lebten auch kaum Leute.. Beduinen und so.. Im Übrigen empfehle ich dazu das Buch von Michael Wolffssohn "Wem gehört das heilige Land"? Er ist Prof. an der Bundeswehr Uni. Um den Schluss vorweg zu greifen, er kommt zu dem Ergebnis das es weder den einen, noch den anderen "gehört". (Falls hier wieder trara kommt von wegen, der ist doch Jude und Propaganda und so...)
Palästinenser sind sowohl Normaden, als auch Nachfahren von hauptsählich Ägyptern, Türken, Syrer etc..

Die Grenzen von 1967 sind nicht verteidigungsfähig.. da kann Israel sich auch gleich einen Strick nehmen, was wohl so manchen hier freuen würde..

Übrigens, Siedlungen sind wohl kaum ein Friedenshindernis.. Siedlungen kann man wieder abreißen, die Indoktrination der palästinensischen Kinder durch Hamas und PLO sind ein viel größeres Hindernis. Und erinnern wir uns noch an 2005? Israel zieht sich komplett aus dem Gazastreifen zurück. Land gegen Frieden. So wie mit Ägypten und dem Sinai. Und was geschah? Ganz Gaza wurde zu einer Raketenabschussanlage! Wundert es dich da, dass Israel so seine Schwierigkeiten hat weiter Land zurückzugeben? Und wann hat Israel überaupt genug Land zurückgegeben deiner Meinung nach? Vermutlich solange bis es gar kein Israel mehr gibt...!

[ nachträglich editiert von Herribert_King ]
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21.03.2013 04:33 Uhr von ElChefo
 
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"Siedlung"

Das neue "böse" Wort.

Im Endeffekt nur ein paar neue Wohnungen in ein paar Städten.

Würde man jede Renovierung und jedes Häusle-Bauen rund um die Welt in dem Stil kommentieren, SN bräuchte eine neue Sparte.


@Haberal

"Palästinenser sind kein Turkvolk."

...was sind sie denn dann?

Ägypter, Somalier, Jemeniten, Irakis, Araber, Iraner, Äthiopier?

Im Endeffekt sind sie genau eins: Eine Erfindung von Arafat, als Kampfbegriff. Dieses "Volk" hat es nie gegeben, der Begriff dient lediglich der Stigmatisierung eines Sammelsuriums verschiedener Völkergruppen in diesem Raum, die die jeweilig zugehörigen Länder zuhause nicht mehr brauchen können. Wie etwa in Jordanien oder im Libanon, das die grössten und ältesten Flüchtlingscamps der Welt betreibt, ohne irgendwas für die Insassen zu tun.

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