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Fukushima: Bericht der IPPNW über die gesundheitlichen Auswirkungen bei Kindern

Ein Bericht der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW) zeigt auf, wie sehr sich die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 bei Kindern bemerkbar machen. Auch wirft sie der WHO bei Bewertung der Gesundheitsrisiken Interessenkonflikte vor.

Dem Bericht zufolge gibt es einen deutlichen Anstieg von Schilddrüsenerkrankungen und Säuglingssterblichkeit. In der Präfektur Fukushima stellte man fest, dass mehr als 40 Prozent der bis 18-Jährigen Veränderungen der Schilddrüse wie z. B. Zysten aufwiesen. Dort seien seien 55.592 Kinder betroffen

Die IPPNW bezweifelt die Einschätzung der WHO, dass nur eine geringfügiges Krebsrisiko durch das Reaktorunglück bestehe. Sie stufen die Schilddrüsenveränderungen bei den Kindern als Krebsvorstufe ein. Einige Wissenschaftler befürchten bis zu 41.000 Krebserkrankungen in den nächsten Jahren.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Bericht, Fukushima, Krebserkrankung
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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