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Zypern-Rettung: Finanzexperten sehen Gefahr für die wichtige Einlagensicherung

An der Zypern-Rettung müssen sich alle Bankkonto-Inhaber mit bis zu 9,9 Prozent beteiligen. Es gibt jedoch eine europaweit geltende Einlagensicherung. Bankkunden konnten bislang darauf vertrauen, dass ihr Kontoguthaben bis zum Betrag von 100.000 Euro absolut krisensicher geschützt ist.

"Mit dem Zugriff auf die Kundeneinlagen in Zypern hat die Euro-Zone ein Tabu gebrochen", meint ein Experte der Royal Bank of Scotland. Axel Troost (Linkspartei) ist ebenfalls beunruhigt, denn die Behauptung, alle Beträge unter 100.000 Euro seien sicher, wären damit hinfällig.

Nun ist man in anderen Ländern darum bemüht zu erklären, es handele sich bei Zypern um eine Einzelfallentscheidung. Doch deutsche Sparer fragen sich nun, ob Kanzlerin Merkels Versprechen, die Spareinlagen seien absolut sicher, in Krisenzeiten wirklich Bestand habe.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gefahr, Rettung, Zypern, Einlagensicherung
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2013 11:23 Uhr von no_trespassing
 
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Lächerlich - die Renten sind sicher, die Spareinlagen sind sicher, der Euro ist stabil, die Arbeitslosigkeit ist die niedrigste, die wir jemals hatten, ...

Fakt ist nur: Die Lügen sind sicher.
Natürlich wird einkassiert, notfalls über Umwege. Die Deutschen sind nur zu blöd zu kapieren, dass der Staat das gerne über Umwege macht. Die 10% der Zyprioten sind bei uns die 25 Mrd. EUR Zweckentfremdung der Krankenkassen. Eingezahlt für die Gesundheitsversorgung, nimmt Schäuble sie für den ESM.
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18.03.2013 12:47 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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Sie kann doch gar nichts anderes sagen.

Wenn sie sagt, die Spareinlagen sind unsicher, wollen natürlich alle sofort ihr Geld haben und damit würde das gesamte Finanzsystem zusammenbrechen.

Alles beruht doch auf dem Vertrauen in die Sicherheit des Geldes.

Früher gab es ja noch Tauschobjekte oder später den Gegenwert in Gold, aber heutzutage läuft doch alles über "virtuelles Geld" ab, wo dann leider oft die Absicherung fehlt.

Insofern kann sie (völlig unabhängig der Tatsachen) natürlich nur sagen, daß die Spareinlagen sicher sind.

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