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Politiker verlässt nach 26 Jahren FDP und geht zur "Alternative für Deutschland"

Die "Alternative für Deutschland" (AfD) bekommt seit ihrer Auftaktveranstaltung am 11. März in Oberursel zunehmend mediale Aufmerksamkeit. Und sie erhält auch Zuspruch. Nach 26 Jahren verliert die baden-württembergische FDP mit Ronald Geiger einen Mandatsträger an die neue Partei.

Geiger ist Regionalrat der Stadt Stuttgart. Für die "Alternative für Deutschland" ist der Neuzugang ein echter Werbeträger. Denn offiziell wird die Partei erst im April gegründet. Mit Geigers Übertritt hält die Partei aber jetzt schon ein kommunales Mandat in der Stuttgarter Region.

Geiger begründete seine Entscheidung mit den Worten: "Die Politik der FDP in der Europa- und Bankenrettungspolitik ist ein Bruch aller liberalen Prinzipien, die mich vor gut 26 Jahren zum Eintritt in die FDP bewogen haben." In einem freien Markt müsse es auch Haftung für Entscheidungen geben.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politiker, FDP, Partei, Alternative für Deutschland
Quelle: www.handelsblatt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2013 11:12 Uhr von DieNachdenkliche
 
+6 | -8
 
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Von der FDP zur AfD. Na das lässt ja tief blicken.

Fehlt nur noch, dass die anderen "Freier Markt" Anbeter wie Rösler, Brüderle und Westerwelle zur AfD wechseln. Dann sollten auch den letzten übersichtlich GeBILDeten die Augen aufgehen, welche Hintergedanken diesen elitären Bonzenclub der AfD tatsächlich antreiben.

Obwohl die Aussagen dieser Leute zum Thema Mindestlohn, Leiharbeit und Rente eigentlich jetzt schon eindeutig sind. Und zwar keineswegs zugunsten der unteren 50 Prozent.
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18.03.2013 11:27 Uhr von vmaxxer
 
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Zur FTP geht man doch nicht aus Überzeugung sondern um Kariere zu machen. Wenns dann nicht klappt kann man ja noch zu anderen Parteien wechseln ;)
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18.03.2013 11:37 Uhr von MrDesperados
 
+21 | -1
 
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Mal ernsthaft Leute...

Nehmen wir an, CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke würden bei den nächten Wahlen komplett gegen andere Parteien ersetzt. Beispielsweise die AfR, Piraten, PdV oder andere. Dann bedeutet dies aber noch lange nicht, dass sich Deutschlands Politik automatisch ändern wird.

Deutschland ist eines von vielen Zahnrädern in der EU und solange wir als Staat unsere Souveränität nicht wiedererlangen, spielt es gar keine Rolle wo ihr euer Kreuzchen setzt, die Parteien sind sich nachher eh alle einer Meinung, weil die Vorgaben in diesem Kranken System es nicht anders erlauben.

Die Strippenzieher hinter allem, sitzen nicht in der Politik. Daher sind Wahlen m.M.n. irgendwie bedeutungslos geworden...

Ich weiß, dass ich mit diesem Kommentar wohl viele Minusse bekommen werde, aber ich habe mal an Wahlen geglaubt. Ich habe zu Schulzeiten dieses ganze System für gut und richtig befunden. Nachdem ich mich aber seit 2007 aktiv und sehr intensiv mit Politik beschäftige, sehe ich immer mehr das dem Volk mit Wahlen im allgemeinen ein Strohhalm gereicht wird, der nach Hoffnung aussieht aber nichts als Schall und Rauch ist.
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18.03.2013 12:26 Uhr von Val_Entreri
 
+8 | -1
 
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MrDesperados trifft den Nagel auf den Kopf.

Dadurch, dass Wirtschaft und Politik immer mehr miteinander verschmelzen, bleibt immer weniger Spielraum für Veränderungen.

Wir entwickeln uns immer mehr dahin, dass die großen Konzerne die Regeln bestimmen und Politiker bestenfalls als Alibi für die demokratische Staatsform fungieren.
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18.03.2013 12:42 Uhr von jens3001
 
+3 | -0
 
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Schon witzig.

Die etablierten Parteien werden verteufelt weil sie ständig etwas versprechen und es dann nicht halten.


Eine vollkommen neue Partei, die noch nciht mal gegründet ist, hingegen wird angefeuert und gelobt... nur aufgrund dessen was der Gründer gesagt hat.

Das ist ein typischer Hype, erzeugt durch die Medien die damit Geld verdienen wollen.

Natürlich ist es möglich, dass diese Partei wirklich etwas besser machen kann als andere... aber lasst sie das doch erstmal beweisen.
Ihr kauft doch auch nicht ein Auto nur weil der Verkäufer euch sagt es ist besser als das einer anderen Marke.


@Mr.Desperados:
Grundsätzlich hast du leider Recht. Egal welche Partei man momentan wählt (auch die Piraten), alle sind pro EU - in der Form wie sie aktuell exisiert.
Man hat also leider kein Wahlmöglichkeit. Gut, die NPD ist gegen die EU aber da sind deren anderen Punkte so negativ dass das nicht wirklich hilft.

Aber ich sehe das so: die EU kann ohne Deutschland ncith existieren. Würde Deutschland austreten oder sich verweigern würde das zwangsläufig zum Zusammenbruch führen und auf diese Art und Weise auch zu einem Krieg in Europa.
Und der Schuldige wäre... na? Errätst dus? Genau! Deutschland.

Von daher hat keine Partei ernsthaft eine Wahlmöglichkeit.

Aber was man durchaus mit Wahlen beeinflussen kann ist wie mit der EU-Mitgliedschaft umgegangen wird. Ob man fröhlich weiter bezahlt, ob Grundgesetze umgangen werden, usw.
Beispielsweise sind die Piraten zwar durchaus pro-EU und (leider) auch pro-Zuwanderung aber sie sind auch pro-Direktdemokratie, bzw. pro-bundesweite Volksentscheide.


Das widerum verlangt aber allen Deutschen ein sehr hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein ab.
Denn 40% Wahlbeteiligung (Tendenz sinkend) wie in der Schweiz brauchen wir hier nicht. Da braucht man auch gleich gar keine Wahlen mehr.


Andere Parteien sind auch pro-EU, weils eben nicht anders geht, aber sie gehen mit dieser Verantwortung anders um. Ob besser oder schlechter lässt sich vorab nicht wirklich sagen.

Ich bin persönlich der Meinung, dass die CDU/CSU es grundsätzlich machen _könnte_, allerdings nicht mit den Marionetten an der Spitze und nicht mit diesem lausigen Partner.
Eine starke CDU in einer Koalition mit Piraten oder Linken könnte ich mir durchaus vorstellen.

Wird so allerdings nicht so schnell kommen.... leider.

[ nachträglich editiert von jens3001 ]
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18.03.2013 13:00 Uhr von Maaaa
 
+2 | -4
 
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Von der FDP zum "rechten Arm" der FDP
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18.03.2013 13:13 Uhr von DieNachdenkliche
 
+6 | -1
 
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Zitat Val_Entreri: "Wir entwickeln uns immer mehr dahin, dass die großen Konzerne die Regeln bestimmen und Politiker bestenfalls als Alibi für die demokratische Staatsform fungieren."

Genaudeshalb sollte man Parteien wählen, die Konzernspenden ablehnen und höchste Transparenz bei Politiker-Nebentätigkeiten fordern. Davon lese ich bei dieser ominösen Bonzenpartei AfD allerdings nichts.
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18.03.2013 13:46 Uhr von Selle
 
+1 | -3
 
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Grundsätzlich finde ich die Themen der noch zu Gründenden Partei gut. Ich denke auch, das bei dieser Partei, geprägt von Professoren und Ökonomen, nicht das Schiksal der Piraten erleiden werden. Denn ich wage zu bezweifeln, das sich der Parteichef der AfD ins Fernsehen setzt und saget "Ich beziehe gerne Hartz IV" oder Mitglieder erzählen was von neuem Urheberrecht und verkaufen dann teure Bücher...

@DieNachdenkliche
Im Parteiprogramm will die AfD , dass Politiker nichts hinzuverdienen dürfen. Darüber hinaus wird kein Konzern einer Euro-Kritischen Partei Geld spenden. Denn die Konzerne sind ja die "leidtragenden"


Bleibt abzuwarten, was passiert. Jedcoh bekommen Sie meine Unterstützung. Alleine nur um die "Altparteien" mal aufzurütteln ....
Vielleicht gelingt so nach und nach ein Umdenken

[ nachträglich editiert von Selle ]
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18.03.2013 13:55 Uhr von pizzateller
 
+3 | -2
 
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@ 18.03.2013 13:13 Uhr von DieNachdenkliche

Zitat von der Programm-Website der AfD (https://www.alternativefuer.de/...):

"Wir fordern, alle bezahlten Nebentätigkeiten für Bundestagsabgeordnete zu verbieten. Für mehr als 10.000 Euro Einkünfte kann man erwarten, dass die Abgeordneten ihre volle Arbeitskraft dem Parlament widmen."
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18.03.2013 14:02 Uhr von Maaaa
 
+1 | -1
 
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In der Steuerpolitik bevorzugen sie das Modell des Ex-Verfassungsrichters Prof. Paul Kirchhof:

25 % für alle!

Die vielen Spitzenverdiener und Millionäre unter uns können sich freuen!

Das Irre ist, die kleinen Leute spenden dieser Partei 20/50€ nachdem die zum Spenden aufgerufen haben, nur weil die "Anti-Eu-Partei" lesen.

Warum lese ich darüber nicht detailliert etwas in der FAZ, FOCUS , WirtschaftsWoche, Handelsblatt den Sprachröhren dieser noch zu gründenden Partei?

Ich will auch etwas über die Legalisierung von Organspenden hören, Arme sollen gegen Geld ihre Organe verkaufen, an wen wohl?
Oder das die gegen den Mindestlohn sind usw. eben all das wird nicht an die grosse Glocke gehaengt.

[ nachträglich editiert von Maaaa ]
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18.03.2013 14:08 Uhr von gamer9991
 
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Grundsätzlich bin ich immer offen für neue Konzepte und Ideen, so zuvor auch bei den Piraten, aber auch wenn die Partei einige sinnvolle Thesen in ihrem Parteiprogramm hat, ist sie dennoch unwählbar. Da es kein realistisches Parteiprogramm ist, auch wenn jetzt groß die populistische Trommel gerührt wird, werden sie selbst, wenn sie die 5% Hürde überpringen in kürzester Zeit im politischen Nirwana als kleine unbedeutende Fraktion verschwinden und in Vergessenheit geraten, und niemand wird ihnen nachtrauern....

[ nachträglich editiert von gamer9991 ]
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18.03.2013 14:42 Uhr von Maaaa
 
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@Selle
"Die Konzerne sind die Leidtragenden"
Nein, die haben in der Vergangenheit- Dank dem EURO - gut verdient ( deshalb war Olaf Henkel auch am Anfang für den Euro)

Jetzt in der verarmten EU müssen die sowieso neue Absatzmärkte erschliessen. Jetzt kommt Amerika dran (Freihandelszonenabkommen), also juckt es die Firmen überhaupt nicht, ob die Partei gegen oder für die EU ist.
Hauptsache sie sind für niedrige Steuern bei hohem Einkommen und das ist diese Partei.

@pizzateller
Die werden sich nicht ins "eigene Fleisch schneiden". Keine Nebeneinkünfte mehr, gut dann werden die Abgeordnetengehaelter auf 20.000€ erhöht! Wahlversprechen eingehalten.
Oder, da viele Juristen mit eigener Kanzlei im Bundestag sitzen, bekommen die keine Mehrheit, dann können die immer sagen, wir wollten das.
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18.03.2013 16:49 Uhr von jens3001
 
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@Selle:

Und du glaubst das? Nur weil es auf dem Papier steht? Also bitte.... da kannst du gleich bei CDU/CSU bleiben.


@Maaaa:
Na und? Sollen die Diäten halt afu 20.000 Euro steigen. Immerhin tragen sie ja auch sehr viel Verantwortung. Aber wenn sie dann keine Nebeneinnahmen mehr ahben dürfen UND auch keine Posten während ihrer Amtszeit einnehmen dürfen UND ihre "Rente" gemindert wird solange sie einer anderen Erwerbstätigkeit nachgehen ist mir das Recht.

Wird aber eh nciht kommen.
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18.03.2013 17:07 Uhr von DieNachdenkliche
 
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@pizzateller:

Danke für den Link und die Korrektur!

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