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"Nachhaltigkeit" in aller Munde - Was passiert wirklich?

Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen sind in aller Munde. Der Lebensmittelhandel wirbt ebenso damit wie die Textilbranche und die Verpackungsindustrie.

Doch zwischen den Bekenntnissen der Wirtschaft und der Realität klafft nicht selten eine große Lücke: Die Recyclingquoten sind bei vielen Materialien weit von den Möglichkeiten entfernt.

Gearbeitet wird aber auch an gänzlich neuen Methoden zur produktiven Abfallverwertung. Schon bald könnte aus Müll sogar Strom erzeugt werden - mit Hilfe von Bakterien.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Müll, Rohstoff, Recycling, Nachhaltigkeit
Quelle: orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2013 08:52 Uhr von hausherr
 
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Aus Müll wird bereits Strom erzeugt.
http://de.wikipedia.org/...

*klugscheiß* :P
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18.03.2013 09:07 Uhr von Phillsen
 
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Nachhaltigkeit bedeutet global gesehen Nullwachstum.

Und jetzt überzeugt doch bitte mal nen Banker, nen Firmanboss, oder einen Sparbuchbesitzer, von Nachhaltigkeit...viel Vergnügen.

Davon sind wir nicht nur weit entfernt, ich würd fast behaupten, wir gehen in eine andere Richtung.
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18.03.2013 10:05 Uhr von TeKILLA100101
 
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Wieso Nullwachstum? Recycling und effiziente Verwertung und Wiederverwendung ist doch damit ein neuer Zweig, der Abbau aus der Erde und die Chemie werden eben nur weniger...
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18.03.2013 10:19 Uhr von Phyra
 
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"Nachhaltigkeit bedeutet global gesehen Nullwachstum."

Wo hast du denn den muell her?
Nachhaltigkeit bedeutet, dass ressourcen entnahme und erzeugung in balance sind, das hat null mit nullwachstum zu tun.
Natuerlich koennen wirtschaft etc. selbst bei nachhaltiger produktion wachsen, schon allein weil materialien mit der zeit viel effizienter verwendet werden koennen ...
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18.03.2013 11:39 Uhr von Phillsen
 
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@Phyra
Nein, denn du vergisst, dass der Pool aus dem du entnehmen kannst um zu erzeugen endlich ist.

Alles was du verbrauchst, im sinne von Dauerhaft in eine Form überführst, aus der es keine andere Verwendung mehr findet oder zurücktransformiert werden kann, verkleinert den Pool.

Wachstum kann nur im Sinne der Kreislaufbeschleunigung stattfinden. Alles andere ist nicht nachhaltig, da es unweigerlich zum Kollaps führt. Mag sein, dass das noch sehr lange dauert, aber Fakt ist es dennoch.

Die Natur macht es uns doch vor. Sie ist ein Kreislauf mit Nullwachstum. Oder besser ausgedrückt ein sich selbst regulierendes System über Rückkopplungen. Kein Bestand wächst dauerhaft. Entweder er überschreitet einen Kritischen bereich und bricht in sich zusammen oder es gibt einen übergeordneten Regelkreis, der ihn auf einen Gleichgewichtsbestand reguliert.
(Bsp: Populationen von Jäger und Beute)

Global gesehen --> Nullwachstum.

Wenn du das interessant findest, aber keine Systemtheorie Bücher lesen willst, kann ich dashier empfehlen:

http://www.amazon.de/...
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18.03.2013 12:30 Uhr von Phyra
 
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@Phillsen
Natuerlich gibt es bereiche in denen rohstoffe nicht nachwachsen sondern nur recycled werden koennen, aber da kann man auch nciht von nullwachstum reden, da es ansonsten hieße, dass man es nicht verwendet.
Die Rohstoffe bei denen man einen kreislauf hat, wie z.b. agrarprodukte etc. aber, bei denen kommt es vorallem auf die effiziente nutzung an, denn diese koennen in zukunft wesentlich effizienter genutzt werden, wodurch es durchaus zu einem wachstum trotz gleichbleibenden rohstoffertrages kommt.
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18.03.2013 13:07 Uhr von Phillsen
 
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@Phyra
Ich glaub wir verstehen unter Wachstum bzw. Nachhaltigkeit verschiedene Dinge.

Für mich ist etwas nachhaltig, wenn ich das was ich da mache, in etwa so wie es ist, bis in alle Ewigkeit weitertreiben könnte, ohne dass, das Umsystem sich aufschaukelt, bzw zum Stillstand kommt.
Das bedeutet aber, dass ich dem Umsystem immer genau so viel entziehe wie ich zurückführe. Und das auchnoch in einer Form, die das Umsystem weiterverarbeiten kann. --> Nullwachstum.
Natürlich kann ich dabei heute mehr aus dem Umsystem beziehen, als gestern. ich muss aber dann auch mehr zurückführen. Um meine Definition von Nachhaltigkeit zu erfüllen.
Das wäre dann wohl in deinem Sinne Wachstum oder?

Das Problem bei diesem Wachstum ist aber, dass das Umsystem eine Obergrenze hat. sowohl materiell, als auch energetisch. Ich kann meinen Prozess nur bis an diese Grenze ausdehnen, bzw mir innerhalb der Grenze mit Anderen den Platz teilen.

Aufgrund dieser Grenze, ist das Größenwachstum beschränkt. Und was noch Problematischer ist: Schon (weit) unterhalb dieser Grenze beginnt das System zu stocken und sich selbst zu blockieren.
Hast du dich schonmal gefragt warum es nicht mehr Tiere gibt in der Wildnis? Es wäre doch genug Grünzeug da um mehr Hasen etc zu ernähren und damit auch mehr Wölfe etc.
Es liegt an den Abhänigkeiten. Je dichter die Elemente sich im System drängen, desto stärker werden die Abhängigkeiten und desto heftiger schwingt das System.

Die Natur macht es uns überall vor. Wachstum MUSS endlich sein.
Was glaubst du warum du nur ca 1,80 bist und nicht 5 oder 50m groß?
Warum wird eine Ameise nicht nen halben Meter groß?
Warum werden Bäume nicht 10km hoch?

Weil Wachstum jenseits einer Kritischen Grenze immer zum Kollaps führt.
Siehe Krebserkrankungen.
Die Zellen wollen einfach nur wachsen und leben. Sonst nix. Aber sie entziehen dem Umsystem irgendwann so viel Energie, dass es kollabiert..

Cheers Phil

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