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Neue Theorie: Aufgrund hoher Körpermasse wurden Neandertaler unsozial

Das Gehirn der Neandertaler, so vermuten britische Forscher, war besonders auf besseres Sehen und die Kontrolle des massigen Körpers ausgerichtet. Deswegen war weniger Platz für komplexe Denkprozesse verfügbar. Dieser Platzmangel erschwerte es den Neandertalern, großen Gruppen zu bilden.

Die britischen Forscher haben die Schädel von 21 Neandertalern und 38 modernen Menschen vermessen und stellten fest, dass die Augenhöhlen der Urmenschen erheblich größer waren. Dadurch könnten sie auch eine größere Netzhaut und somit ein größeres Hirnareal zum Sehen gehabt haben.

Die Neandertaler lebten in höheren Breitengraden und hatten auch einen größeren Körper als moderne Menschen. Deshalb mussten sie der Beherrschung ihres Körpers und dem Sehen mehr Hirnkapazität widmen. So war weniger Platz im Gehirn für komplexe Aufgaben wie das Sozialverhalten übrig.


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WebReporter: ConalFowkes
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Verhalten, Theorie, Neandertaler, Körpermasse
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2013 20:14 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -20
 
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17.03.2013 22:14 Uhr von silent_warior
 
+4 | -3
 
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Das Skelett des Neandertalers war doch kleiner und außerdem ist in der DNA der weißen Menschen angeblich 2% Neandertaler-DNA.

Es scheint so zu sein als ob die schwarzen nach Norden vordrangen, der Platz schon vom Neandertaler besetzt war und sie durch die körperlichen Unzulänglichkeiten auch keine Chance hatten.

Durch eine Mischung entstand dann ein neuer Mensch mit anderen genetischen Merkmalen der auch im Norden überlebensfähig war und scheinbar den Neandertaler und die schwarzen Menschen im Norden verdrängte.

Tataaaa ... ich will jetzt nen Nobelpreis!
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17.03.2013 22:29 Uhr von bpd_oliver
 
+5 | -1
 
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Wenn man sich diverse Nachrichten mal durchliest, könnte man meinen, unsoziale Neandertaler gibts auch heute noch.
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17.03.2013 22:40 Uhr von blonx
 
+3 | -1
 
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@silent_warior

Ich muss Dich leider ein wenig berichtigen:
Alle Mensche, ausgenommen Schwarz-Afrikaner südlich der Sahara, tragen ein wenig Neandertaler in sich.
Der Homo sapiens ist nach Asien und Europa vorgedrungen und hat sich dort mit dem Neandertaler vermischt. Erst danach hat die Verbreitung des Homo sapiens stattgefunden.
Damit haben auch Ureinwohner Amerikas, Asiens und Australiens zu einem kleinen Anteil Neandertaler-Gene in sich

Und noch ein kleiner Hinweis auf die Neandertaler in uns allen: Es konnte belegt werden, dass Neandertaler auch rote Haare hatten. Der frühe Homo sapiens hatte jedoch ausschließlich schwarze Haare! .Was für Schlüsse Du daraus schliesst, bleibt Dir überlassen. ;)
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18.03.2013 19:03 Uhr von silent_warior
 
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@ blonx
Ja, so meine ich das doch auch.
Einst war der Mensch schwarz, hat sich dann etwas verändert durch die Neandertalergene und hat sich dann erst mal in der kälteren Klimazone breit machen können und dann ging es nach Indien, China, Amerika und Nordafrika.
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23.03.2013 17:55 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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Alles Mutmaßungen, als wenn man dabei wäre. Was wäre wenn es komplett anders gelaufen ist? Die Wissenschaftler von Heute kommen auf die "fantasievollsten" Schlussfolgerungen. Neandertaler waren ja höher entwickelt als Tiere, und jede Tierart zeigt bereits soziales Verhalten. ;)

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