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Thüringer Polizei führte Informanten in rechtsextremer Szene

Die Behauptung des Thüringer Innenministeriums, seit 2001 keine Informanten in der rechtsextremistischen Szene eingesetzt zu haben, wurde widerlegt. Laut Informationen von MDR Thüringen wurde in Jena ein Rechtsextremist als sogenannte Vertrauensperson angeworben und bezahlt.

Der Informant Ralf K. mit der Spitzel-Nummer 0206 soll nach Informationen von "Spiegel Online" von Mai bis September 2006 als Vertrauensperson geführt worden sein und überlieferte unter anderem die Information, dass die rechtsextreme Szene eine Art Sicherheitsdienst plane.

Vertrauensperson Ralf K. soll in engem Kontakt mit dem "Thüringer Heimatschutz"-Chef Tino Brandt gestanden haben. Der THS war bis 2001 das mitgliedsstärkste, militanteste und dichteste Neonazi-Netzwerk in Thüringen. Auch das Terror-Trio Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gehörte diesem Netzwerk an.


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WebReporter: owt123
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Szene, Verfassung, Rechtsextremismus, Thüringer
Quelle: www.spiegel.de

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