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Telekom-Personalchefin verrät: So dreist sind die Forderungen der Bewerber

Telekom-Personalchefin Marion Schick äußerte sich jetzt in einem Interview darüber, dass sich oftmals gut qualifizierte Uni-Absolventen bei dem Unternehmen bewerben und teilweise dreiste Forderungen stellen. Sie wollen flexible Arbeitszeiten, viel Freizeit und gute Bezahlung.

Doch so funktioniere das nicht, wie Marion Schick sagt. Der Grund der überzogenen Forderungen ist laut ihrer Aussage, dass viele noch glauben, die Telekom wäre nach wie vor ein Staatsunternehmen mit Behördenstruktur, bei dem es um Job-Sicherheit geht.

Doch es gehe größtenteils um Unternehmergeist. Deshalb fordert sie von den Bewerbern Verantwortung im Arbeitsbereich, Eigeninitiative, hohe Flexibilität, Begeisterung für Neues, Selbstständigkeit und am besten viel Lebenserfahrung. Dann gäbe es auch eine entsprechend leistungsgerechte Bezahlung.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Forderung, Bewerber, Hochschulabsolvent
Quelle: www.focus.de

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57 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2013 12:10 Uhr von Bokaj
 
+162 | -3
 
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"... am besten viel Lebenserfahrung. "

Und dazu noch jung ;-)
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17.03.2013 12:12 Uhr von Crawlerbot
 
+45 | -58
 
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17.03.2013 12:22 Uhr von Katzee
 
+94 | -13
 
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Was ist an flexiblen Arbeitszeit dreist? In den meisten Unternehmen gibt es inzwischen Gleitzeit und Arbeitszeitkonten. Und wenn ein "gut qualifizierter" Uniabsolvent eine gute Bezahlung erwartet, ist das ja wohl auch ok. Aber in Deutschland, wo immer mehr "1-Euro-Sklavenarbeit" propagiert wird (wir müssen ja mit China und Braslien konkurrenzfähig werden), da wundern mich solche Aussagen einer Personalchefin überhaupt nicht.
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17.03.2013 12:27 Uhr von FlatFlow
 
+53 | -6
 
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Ganz meine Meinung, wenn jemand eine gute Ausbildung, oder gleich eine guten Uni Abschluss vorweisen kann, der kann doch nicht für paar €uros sich verkaufen.
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17.03.2013 13:24 Uhr von newschecker85
 
+23 | -0
 
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In den Unternehmen wo ich arbeite, gibt es das Arbeitszeitkonto-Modell, ich find das gut so, da ich, wenn ich mal ein paar Tage frei haben will, das auch bekomme, ohne gleich Urlaub nehmen zu müssen.
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17.03.2013 13:47 Uhr von LinkeRevolution
 
+30 | -3
 
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Gute Qualifikation ....gute Bezahlung !

Wo ist das Problem?

Wenn die Telekom meint sie bekomme Fachkräfte für ein Butterbrot freihaus geliefert dann sollen deren Führungskräfte zukünftig die Drecksarbeit selbst verrichten.

Ich gehe dahin wo ich gut bezahlt werde ...und wenn in Deutschland niemand gut bezahlen will gehe ich dorthin wo man das macht.
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17.03.2013 13:47 Uhr von quade34
 
+13 | -12
 
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Ich habe mein ganzes Leben in festen Strukturen gearbeitet. Davon habe ich nach gängiger Meinung immensen Schaden erlitten. Da ich den nicht bemerke, kann es so schlimm auch nicht gewesen sein. Dass man sich als Einsteiger nach dem Studium erst einmal ein Rüstzeug erarbeiten muss, ist in den Gedanken der Bewerber wohl verloren gegangen. Es war schon immer so, Praxis und Theorie sind verschiedene paar Schuhe. Warum sind wohl die großen Aufsteiger der Wirtschaft und Technologie ganz klein angefangen? Man muss schon eine Basis haben, um oben mitspielen zu können. Überheblichkeit wegen eines besonderen Studium ist vollkommen unangebracht. Man muss es auch beweisen können, und nicht nur mit der Rede.
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17.03.2013 13:54 Uhr von KingPiKe
 
+28 | -1
 
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Oh man, wie sich die Telekom hier selbst ins Knie schießt...

"oftmals gut qualifizierte Uni-Absolventen bei dem Unternehmen bewerben und teilweise dreiste Forderungen stellen"

Wie kann nur ein, nach ihrer eigenen Aussage, gut qualifizierter Uniabsolvent erlauben, irgendwelche Forderungen zu stellen?

Flexible Arbeitszeiten sind Tabu? Kommt natürlich immer auf den Bereich an, wo man arbeitet. Aber wenn es Möglich ist, warum denn nicht?

Viel Freizeit? Wahrscheinlich meinst sie damit, dass die Bewerber Überstunden doc hgerne Ausgleichen wollen und 30 Tage Urlaub haben möchten. GEht natürlic hgar nicht :)

Und eine gute Bezahlung? Hat sie wirklich selbst "gute" gesagt? Herrlich. Welch Frechheit von den Bewerbern, dass sie gut bezahlt werden wollen und nicht unter Wert oder für ein Hungerlohn.


Edit: Habe eben mal die Quelle überflogen. Da liest sich das alles schon anders. Der Focus hat eher diese Bezeichungen gewählt und die Frau darauf geantwortet. Letztendlich sagst sie, dass wenn man solche Forderungen hat, man auch entsprechendes Potential mitbringen muss. Ist imho in Ordnung.

News ist also schlecht geschrieben. Aber bei einem Blic kauf den Autor wundert mich das auch nciht mehr :D

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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17.03.2013 14:03 Uhr von Nasa01
 
+20 | -1
 
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@DarkCr0w

Ich denke nicht, dass du da mitreden kannst.
Deiner Ausdrucksweise nach..... würde ich tippen.....

Baumschule.
Ohne Abschluss.
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17.03.2013 14:41 Uhr von Garstl
 
+2 | -4
 
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Crushial ist selbst Mitarbeiter der Bild
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17.03.2013 14:54 Uhr von Humpelstilzchen
 
+7 | -10
 
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Studenten haben es so an sich, dass Sie auf Grund Ihres Studiums natürlich keine oder nur wenig Praxis haben! Dazu kommen dann noch gesteigerte Ansprüche, weil Mamas Liebling eventuell aus betuchter Familie kommt und am liebsten gleich im Aufsichtsrat anfangen möchte! Natürlich mit mindestens einer Millionen Jahresgehalt! Am besten, die machen während Ihrer Schulzeit ein Praktikum bei der Müllabfuhr, damit Sie Mal einen Bezug zur Realität bekommen und sehen, wie andere Menschen Ihr Geld verdienen müssen!
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17.03.2013 15:01 Uhr von Xanoskar
 
+5 | -0
 
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@Humpel

das ist zu einfach gesagt gerade in der IT Branche gibt es keinen Studiengang ohne etliche Praktika und die IT Studiengänge werden fast ausnahmlos von den grpßen Firmen begleitet. Die Frage wäre ja was ist denn eine unverschämte Gehaltsvorstellung? 2,7 brutto? oder doch erst ab 4k brutto?
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17.03.2013 15:14 Uhr von CMLK
 
+2 | -10
 
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was für ne scheisse... kommen vonner uni und sind grün hinter dne ohren wie sonst was, aber erstmal fordern. den würd ich auch nicht einstellen. gute leistung wird gut bezahlt, muss aber erstmal erbracht werden. unjd wer wirklich denkt er wäre durcvhs studium fit fürs berufswesen.... ouh man...
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17.03.2013 15:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -0
 
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Wer sagt euch eigentlich, das es um IT ler geht und nicht um BWL Nachwuchsmanager?
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17.03.2013 15:56 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -0
 
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Ich kann nur dringend empfehlen, die Quelle zu lesen. Mit der Quelle hat die News nämlich recht wenig zu tun.
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17.03.2013 16:09 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Verantwortung im Arbeitsbereich, Eigeninitiative, hohe Flexibilität, Begeisterung für Neues, Selbstständigkeit und am besten viel Lebenserfahrung bekommt man als Unternehmen heute aber nur dann, wenn man den gut qualifizierten Bewerbern dafür im Gegenzug einen gesunden Mix aus flexiblen Arbeitszeiten, viel Freizeit und guter Bezahlung bietet.
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17.03.2013 16:48 Uhr von Wurstachim
 
+4 | -3
 
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die telekom ist der grösste drecksladen da arbeiten nur unqualifizierte vollidioten
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17.03.2013 17:50 Uhr von DerMaus
 
+5 | -1
 
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Jaja, der "Fachkräftemangel".

Wenn euch nochmal einer davon was vorheult, fragt ihn mal, was er bereit ist, für seine Fachkräfte zu zahlen....

Was fehlt sind nicht Fachkräfte, was fehlt sind Arbeitssklaven, in der Industrie auch 22-22-22er genannt.
22 Jahre alt, 22 Stunden pro Tag und 22.000€ im Jahr.
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17.03.2013 18:03 Uhr von Bongminister
 
+9 | -0
 
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Telekom,tztztz die haben vor 6,5 jahren in Düsseldorf den Mitarbeitern gekündigt&den guten Mitarbeitern aber nahegelegt sich doch über eine Zeitarbeitfirma dort neu zu bewerben zwecks Neueinstellung! Soviel zum Thema leistungsgerechte Zahlung!
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17.03.2013 18:16 Uhr von TotalDaneben
 
+8 | -0
 
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Jetzt habe ich mich doch tatsächlich hier angemeldet nur um diesen Beitrag zu kommentieren. Ich bin (war) selbst Student (DI) und bin derzeit auf Jobsuche. Es ist nicht so das es nichts gibt, ganz im Gegenteil! Nur müssen die Arbeitsbedingungen passen. Und genau hier differieren die Meinungen extrem. Ich finde ehrlich gesagt ihre Forderungen dreist. (EDIT: Kommando zurück - diese Worte wurden wohl eher so in den Mund gelegt und vom Newsautor noch überzogen wiedergegeben.) Ich bin ein junger Mensch und möchte etwas erleben statt 24/7 zu arbeiten.

* Verantwortung, Eigeninitiative, Selbstständigkeit: Ist immer mit einem entsprechenden Risiko verbunden für welches ich auch entlohnt werden möchte
* Flexibilität: Man verlangt von mir diese, doch ich darf gleiches nicht fordern?
* Bezahlung: Warum soll ich mir für ein Mindestgehalt und schlechte Arbeitsbedingungen den Allerwertesten aufreissen?
* flexible Arbeitszeiten, viel Freizeit: Ersteres wird von mir auch gefordert - also warum soll ich nicht mal eine Stunde später zur Arbeit kommen können? Oder auch mal etwas länger arbeiten wenn es passt? Letzteres ist tatsächlich überzogen - aber sicher auch falsch verstanden. Mir wäre ehrlich gesagt eine 75%-Stelle am liebsten - damit habe ich mehr Freizeit und mehr vom Leben, gehe aber gleichzeitig den Kompromiss ein weniger zu verdienen (in Summe, nicht pro Stunde) und verzichte damit wissentlich auf einen schnellen Karrieresprung...

So wie es derzeit aussieht wird der Großteil der Arbeitnehmer locker bis 70 arbeiten müssen - wenn ich jetzt nicht "lebe" wann dann? Mit 70 ist es dann auch vorbei...

[ nachträglich editiert von TotalDaneben ]
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17.03.2013 18:37 Uhr von LinkeRevolution
 
+3 | -2
 
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Also wie ich das sehe sucht die Telekom junge dynamische Fachkräfte frisch von der Uni ohne Privatleben ,Mann/Frau und was überhaupt nicht geht sind scheinbar Kinder/ Familie.
Viel Lebenserfahrung sollen sie auch mit bringen.
Allein das ist schon ein fetter Widerspruch in sich junge Menschen mit viel Lebenserfahrung.

Das alles widerspricht all dem was Uschi Von der Leyen und Cristina Schroeder vor kurzen noch in die Öffentlichkeit getragen haben.

Familie und Wirtschaft scheinen wohl bei der Telekom sowas wie Feuer und Wasser zu sein.

Ach ja als Fachkraft sollte man bei der Telekom ja keine Lohnforderungen stellen sowas kommt überhaupt nicht gut bei der komischen Personal Managerin an.

Am besten in die Bewerbung schreiben das man ohne Bezahlung arbeitet.

Urlaub auf den verzichtet man am besten auch.
Und was bestimmt richtig gut ankommt ist wenn man rund um die Uhr arbeitet also 24 Stunden am Stück.

[ nachträglich editiert von LinkeRevolution ]
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17.03.2013 18:39 Uhr von xyr0x
 
+6 | -5
 
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Die Dame hat recht ....

Letzten Montag sollten bei uns ein neuer anfangen. Arbeitsvertrag lag vor ... am Sonntag kam die Email, dass man mit den Arbeitszeiten 8-17 Uhr nicht zurecht kommen würde und die Bezahlung die ohnehin schon 15% über dem Durchschnitt liegt zu wenig wäre. *Hust* Hauptschulabschluss, Quereinsteigert ...

So ergeht uns das jeden Tag ... Die Forderungen der Bewerber gehen ins Utopische.

1. Alter 64, 20 Jahre selbständig, insolvenz angemeldet möchte nur 7 Stunden am Tag arbeiten aber nicht unter 4500 Brutto
2. Arbeitszeiten von 8-17 Uhr inkl. 1h Pause + Gleitzeit, sind zu lange
3. Arbeitsweg mit der Straßenbahn von 15 Minuten mit der Bahn, fängt aber nur an wenn er eine Jahreskarte der Deutschen Bahn 1. Klasse bekommt.
4. Noch nicht angefangen möchte aber direkt einen Lohnvorschuss
5. Ohne Geschäftshandy, Laptop und Auto fange ich bei Ihnen nicht an..

Und wir sprechen bei den Bewerbern nicht von Managern, Abiturienten, Studenten o.ä. Das ganze lässt sich beliebig weiter führen...

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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17.03.2013 18:45 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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Wenn es wirklich einen Fachkräftemangel gibt, dann sind die Forderungen nur recht und billig.
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17.03.2013 19:20 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -0
 
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@xyr0x

daher wird das mit dem Fachkräftemangel nicht lustig.
Denn entweder der Unternehmer verzichtet auf Aufräge oder er stellt diese Dödel an und die Kunden zahlen die Zeche.
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17.03.2013 19:29 Uhr von Daenerys
 
+2 | -1
 
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"Ich kann nur dringend empfehlen, die Quelle zu lesen. Mit der Quelle hat die News nämlich recht wenig zu tun. "

Stimmt, die News ist vom Inhalt der Quelle weit entfernt. Da gehts um Uni-Absolventen die meinen sie können sofort als Chef anfangen und entsprechende Vorzüge bereits bei der Bewerbung fordern.

Und alle die meinen sie hätten es verdient werden den Kampf um die Stelle an einen ehrgeizigeren oder bescheideneren Mitbewerber verlieren.

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