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Archäologen entdecken die geplagtesten Skelette Ägyptens

Als Pharao Echnaton regierte, schien die Stadt Armana, laut Wandbildern, ein wahres Paradies zu sein. Doch Archäologen haben nun Hinweise für das genaue Gegenteil entdeckt. Im Rahmen des Armana Projects führten sie Grabungen auf einem Friedhof in der Stadt durch.

"Wir haben dort die geplagtesten und kränksten antiken Skelette gefunden, die aus Ägypten bekannt sind", so ein Archäologe. Statt in Särgen, wurden die Menschen in Matten eingerollt bestattet. Die untersuchten Knochen zeugen von unwürdigen Lebensumständen.

Viele der Toten, zwischen drei und 25 Jahre alt, litten an Skorbut und Rachitis durch eine schwere Mangelernährung. Viele Kinder waren kleinwüchsig, durch die schwere Arbeit, die sie zu Lebzeiten verrichten mussten. 75 Prozent der Erwachsenen litten an Arthrose.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ägypten, Ausgrabung, Bestattung, Echnaton
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2013 12:24 Uhr von bokuliztikz
 
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@ trara123456789 und bertl058:
Noch zu früh für Niveau ?