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Studie ermittelt erschreckende Zahl der Todesopfer im Irak-Krieg

Zwei Wissenschaftler aus den USA haben in einer neuen Studie die Zahl der Todesopfer im Irak-Krieg ermittelt. Sie gehen von mindestens 120.000 Todesopfern aus.

116.000 Zivilisten starben von Beginn des Krieges 2003 bis 2011, als sich die USA aus dem Irak zurückzog. Die Zahl der ausländischen Soldaten, die bei dem Konflikt ums Leben kamen, beläuft sich auf 4.800.

"Viele irakische Zivilisten wurden verletzt oder erkrankten, weil die Gesundheitsinfrastruktur des Landes beschädigt wurde. Rund fünf Millionen Menschen wurden vertrieben", so die Wissenschaftler. Mit 810 Milliarden Dollar beziffern sie die Kosten des Krieges.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Irak, Krieg, Zahl, Todesopfer
Quelle: www.blick.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2013 10:05 Uhr von Katzee
 
+11 | -5
 
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Es wird noch wesentlich mehr Tote geben, denn durch den Wegfall des Drucks durch das Saddam-Regime ist der Bürgerkrieg zwischen den 3 Volksgruppe im Irak (Sunniten, Shiiten und Kurden) offen ausgebrochen und Terroranschläge sind an der Tagesordnung. Bush jr. war gewarnt, dass so etwas passieren könnte, doch er und seine machtgeilen Hintermänner hatten nur das Öl im Blick und alles andere interessierte sie nicht. Dumm nur, dass die Iraker gar nicht daran dachten, die USA mit ihrem Öl für die "Befreiung" zu bezahlen.
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17.03.2013 10:26 Uhr von Katzee
 
+4 | -0
 
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@ benjaminx
Ich weiss, das Cheney im Vorstand von Haliburton sitzt, Bush jr.´s Vize. Vor einiger Zeit wurde ein Bericht veröffentlicht, wonach Bush jr. und seine Öl-Hintermänner darauf aus waren, dass die Iraker der US-Ölindustrie das irakische Öl zu "Vorzugpreisen" als Dank für die "Befreiung" überliessen. Egal, wie hoch die Rechnung ist, die der irakischen Regierung präsentiert wurde, das, was sich Bush jr. und seine Hintermänner erhofft hatten, hat sich nicht erfüllt.
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17.03.2013 11:14 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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Auch in dieser News wurde darauf verzichtet mitzuteilen, dass die Todeszahlen unter Saddam Hussein höher waren - und das durch Morde, Vergewaltigungen etc., während sich die Zahl der Quelle u.a. auf Tote durch die (schon vor der Invasion) marode Infrastruktur bezieht.


Schade.


Denn im Gegensatz zum Hussein-Regime, bei dem schon die Erbprinzen bereitstanden, hat der Irak nun tatsächlich eine Chance, sich mittelfristig weiterzuentwickeln.
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17.03.2013 12:43 Uhr von helldog666
 
+0 | -3
 
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116.000 ??
Häng da ruhig nochmal eine null ran.....

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