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Syrische Christen suchen Schutz in der Türkei

Christen aus Syrien fliehen vor dem Bürgerkrieg zu ihren Glaubensbrüdern in türkischen Klostern. Damit Rebellen sie nicht zur Unterstützung der Kämpfe nach Syrien zurückschicken, meiden sie die Flüchtlingslager.

Die syrischen Christen sehen den Bürgerkrieg nicht als ihren Krieg an und versuchen, sich aus Kämpfen in Syrien herauszuhalten. In der Türkei sind im Christengebiet um die Städte Mardin und Midyat zahlreiche alte Klöster, in denen sie Schutz finden.

"In den Flüchtlingslagern sitzen die Rebellen, die al-Nusra-Front und andere Banden, deshalb wollen die Christen dort nicht bleiben. Die Rebellen sammeln in den Lagern junge Männer ein und schicken sie zum Kämpfen über die Grenze zurück nach Syrien", so Evgil Türker, Vorsitzender des Verbandes aramäischer Vereine.


WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Syrien, Flucht, Schutz, Christ, Bürgerkrieg
Quelle: www.dradio.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2013 21:11 Uhr von Shifter
 
+15 | -2
 
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Das diese Terroristen noch immer Rebellen genannt werden ist der grösste Witz überhaupt, nur leider ist das nicht wirklich komisch
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16.03.2013 21:13 Uhr von blonx
 
+5 | -1
 
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Das syrische Christen in den Kampf gegen Assad hinein gezogen werden, ist ein Witz.
Unter dem jetztigen Regime konnten sie mehr oder weniger in RUhe leben.
Doch ist es doch eher fraglich, ob das unter zukünftigen Machthabern auch so sein wird.
Mit Sicherheit sind nicht alle Rebellen-Gruppen islamistisch, aber doch einige.
Und es ist immer inakzeptabel, wenn Menschen in einen Krieg gezwungen werden.
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16.03.2013 21:20 Uhr von sooma
 
+11 | -2
 
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Vom Regen in die Traufe...? :/
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16.03.2013 22:41 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -3
 
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"Von Hungersnöten, Krieg und Verfolgung vertrieben, sind die meisten aramäischen Christen im vergangenen Jahrhundert aus der Türkei ausgewandert."

Umso bemerkenswerter, dass sich die wenigen verbliebenen noch so um die Flüchtlinge kümmern.
Ihnen dürfte es besser gehen, als in den normalen türkischen Flüchtlingslagern.
In den abgelegenen Klöstern haben sie wohl auch Ruhe von radikalen Nationalisten, die gerne mal auf Andersgläubige losgehen.
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17.03.2013 02:00 Uhr von Jolly.Roger
 
+11 | -1
 
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"Dir ist schon schon klar dass du vom ersten Weltkrieg schreibst."

1. Ich habe zitiert
2. Deswegen steht da wohl auch "im vergangenen Jahrhundert"....oder?

"Ja und nachdem Syrien frei von Assad ist,"

Mit radikalen Nationalisten meinte ich nicht unbedingt die aus Syrien ;-)

Deswegen:
"Was du das als radikale Natonalisten bezeichnest sind die Opposition Syriens"

Nein.

Ob Menschen sich an Kriegen beteiligen, wirst du schon ihnen überlassen, ebenso ob sie wieder in ihre Heimat zurückkehren oder nicht und welche Forderungen sie dann evtl. stellen.

Nicht jeder ist so wild auf Krieg, wie bestimmte "friedliche" Religionen.

"Wenn du willst dass es den Flüchtlingen besser geht als in Sammelunterkünften, warum will dann Deutschland keinen von denen aufnehmen?"

Lies doch zur Abwechslung mal die Quelle:
"Wir haben mit den europäischen Botschaften in Ankara gesprochen und mit dem US-Konsulat in Adana. Wir haben ihnen gesagt, dass wir nicht wollen, dass die Christen ins Ausland gehen - wir wollen, dass sie hier bleiben. Wenn die Europäer ihnen helfen wollen, dann sollen sie ihnen hier helfen, dann sollen sie uns dabei unterstützen."

"Aber so kennt man euch westlich des Bosporus. Warme aber leere Worte, mehr nicht. "

Wir haben ~3 Mio "Flüchtlinge" aus einem anderen Land am Hals.

"warum nimmt ihr Deutschen keine Flüchtlinge aus Syrien auf? "

Warum nehmt ihr keine Flüchtlinge aus Nordafrika auf? Richtig, weil das das Problem z.B. von Italien ist.
Die Türkei will das Problem mit ihren Nachbarn doch auch nur weiterschieben. Deshalb lässt man gerne mal die Grenzen etwas offener als üblich.
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17.03.2013 13:56 Uhr von sooma
 
+2 | -2
 
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"warum nimmt ihr Deutschen keine Flüchtlinge aus Syrien auf?"

Bundesamt für Migration und Flüchlinge,
PDF "Aktuelle Zahlen zu Asyl": http://www.bamf.de/...

Aber das tun wir doch - und zwar nicht wenige, sondern immer mehr! Es wird aber nur wenigen davon letztendlich politisches Asyl gewährt. Die Bundesländerländer sind auch schon längst an ihren Kapazitäts- und Finanzierungsgrenzen angelangt. Es fehlt vor allem an geeigneten Unterkünften und an Personal.

Auf der einen Seite werden "menschenwürdige" Unterkünfte gefordert und sogar freie Verfügung über Bargeld, es werden Tafel-Essen oder Essensgutscheine abgelehnt - und auf der anderen Seite wird gefordert, noch mehr Flüchtlinge aus solchen Krisengebieten "unbürokratisch" aufzunehmen. Aber igendwann ist die Bude halt voll...

"Wer soll das bezahlen, Wer hat das bestellt, ..." (Pompöse Moscheen spriessen wie die Pilze aus dem Boden, damit ist der Zakat aber nicht entrichtet!)

Nicht zu vergessen auch, dass Deutschland sich finanziell und praktisch (u.a. durch das THW) daran beteiligt, die VOR ORT die Flüchtlinge in der Türkei, im Libanon und in Jordanien mit zu versorgen. Dafür sollen die Mittel auch nochmal aufgestockt werden.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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18.03.2013 18:07 Uhr von fakusaman
 
+0 | -1
 
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klar sind ja alle terroristen dreck von westen in den land mit hilfe der Türkei eingeschleust scheiss pack

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