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USA: 20-Jähriger erhält Hausverbot in allen Büchereien der Welt

Bereits am Mittwoch wurde die Polizei in Racine, Wisconsin, in die städtische Bücherei gerufen, weil im 2. Stock des Gebäudes eine männliche Person sexuelle Handlungen an sich vornehmen würde. Beim Eintreffen eines Officers saß der 20-jährige Verdächtige jedoch bereits wieder an einem Tisch und las.

Die Frage, ob er wüsste, warum die Polizei gerufen wurde, verneinte er, als der Officer darauf den Grund für die Alarmierung nannte, entschuldigte sich der Verdächtige und erklärte, es wäre das erste Mal, dass er so etwas getan hätte. Daraufhin wurde er festgenommen und ins Racine County Jail überstellt.

Das Gericht setzte eine Kaution von 1.000 Dollar für seine Freilassung bis zur Verhandlung fest. Kautionsauflage: Der 20-Jährige darf "keine Bücherei auf dem Antlitz dieser Erde betreten".


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Polizei, Hausverbot, Bücherei, Ornanieren
Quelle: journaltimes.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2013 15:06 Uhr von T¡ppfehler
 
+9 | -2
 
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Hätte er das mal lieber im Gefängnis vorgeführt.
So kann es sein, dass er irgendwann wieder dort hin darf.
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16.03.2013 15:11 Uhr von bpd_oliver
 
+89 | -0
 
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Dürfen US-Gerichte Angeklagten überhaupt ein globales Büchereiverbot auferlegen?
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16.03.2013 15:52 Uhr von Kappii
 
+1 | -1
 
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Die Quelle hat den Titel zwar nicht weniger reißerisch, aber denoch entscheidet richtig formuliert. Anführungszeichen machen halt den Unterschied aus ob ein Titel richtig oder falsch ist.
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16.03.2013 15:53 Uhr von Ladehemmung
 
+0 | -13
 
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16.03.2013 16:58 Uhr von Katatonia
 
+4 | -2
 
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Wäre er mal auf die Toilette gegangen. Aber typisch prüde USA.
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16.03.2013 17:20 Uhr von HeltEnig
 
+0 | -0
 
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Wie will man das denn kontrollieren?
Also ich denke im tiefsten Dschungel könnte er wohl immer noch eine Bücherei besuchen.

Hätte doch gereicht das Verbot auf allen Büchereien der USA auszuweiten. ;)
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16.03.2013 18:59 Uhr von Leimy
 
+3 | -0
 
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Und wiedereinmal ein Fall, wo sich amerikanische Gerichte anmaßen, für die Welt zu entscheiden.

Nicht einmal innerhalb der USA können die so etwas durchsetzen. Niemand verbietet es mir, eine Bücherei aufzumachen und ihn dann dorthin einzuladen. Vermutlich ist das einfach nur eine hohle Drohung ohne Rechtsgültigkeit.
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16.03.2013 19:46 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Was sind das immer für hirnrissige Auflagen...USA halt
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16.03.2013 20:30 Uhr von Flo77
 
+0 | -0
 
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@Leimi:
Natürlich kann der Richter nicht verhindern, dass der Mensch wieder eine Bücherei betritt. Sollte es dem Richter aber zu Ohren kommen, dass der Kerl gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hat, dann hat er ganz schnell einen Kopfgeldjäger auf den Fersen, wird verhaftet und in den nächstgelegenen Knast verfrachtet.

Im Übrigen hat solch ein Verhalten in den USA auch Einfluss auf das Strafmaß im eigentlichen Prozess. Nicht so wie in Deutschland, wo man als Bewährungsauflage bekommt, sich jeden Freitag um 12 Uhr auf der Polizeiwache zu melden, und wenn es dann halt mal erst Samstag oder Sonntag wird, weil man am Donnerstag mit seinen Kumpels so abgestürzt ist, dass man erst Samstag die Klüsen wieder auf bekommen hat, dann bekommt man vom Gericht ein ernstes "Du du du" zu hören.

Wenn der Typ also nicht ganz blöde ist, hält er sich daran und ist froh, wenn er sich nicht in die nationale Sexualstraftäterdatenbank eintragen muss.
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16.03.2013 22:25 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -1
 
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Das ist kein Hausverbot sondern eine Auflage vom Gericht.

Hinzu kommt das eine Amerikanische Bücherei, sollte sie ein Hausverbot verhängen, niemals für alle Büchereien/Verbände Weltweit sprechen dürfte.

Kann ja auch keiner sagen du hast jetzt bei allen Deutschen Hausverbot, so etwas würde in meiner Wohnung immer noch ich entscheiden (Hausflur ist Vermietersache :D )

Unsinnige Überschrift = -
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17.03.2013 00:34 Uhr von Peter323
 
+2 | -0
 
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was ein Aufstand wegen so einer Lapalie.
ich mein iss nicht schön das mit anzuschauen, aber jetzt ein Volksdrama draus zu machen und drakonische Strafen auszusprechen iss bizzi daneben.
Niemand wurde wirklich geschädigt.
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17.03.2013 01:13 Uhr von Gorxas
 
+0 | -1
 
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Mehr Nebensätze gingen im zweiten Absatz wohl nicht rein? Zumal einige Nebensätze eigentlich eigenständige Sätze waren und nicht rein mit Kommata getrennt werden dürfen.

Der falsche Titel musste also gewählt werden, weil nichts anderes gepasst hat? Na das sollte doch eigentlich nicht so schwer sein... Statt den Titel der Quelle 1:1 zu übersetzen, hätte man evtl. auch einfach nur "USA: 20-jähriger wegen Sittenwidrigkeit in Bibliothek verhaftet" nehmen können, da dies korrekt ist und nicht heuchlerisch auf Hetze aus ist. Denn seien wir mal ehrlich: wer schert sich schon einen Dreck um "Kautionsauflagen", die meist innerhalb weniger Tage eh gegessen sind, da die Verhandlung bei so einer Lapalie schnell durch ist. Hauptsache eine "Hetznews" wegen nichts geschrieben. Große Klasse!
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17.03.2013 01:49 Uhr von Tanzbaer77
 
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Leute, ihr habt das wohl alle nicht kapiert, oder?

Das ist kein Hausverbot, das ist keine Bewährungsauflage, sondern eine Kautionsauflage. Sprich, betritt er irgendwo eine Bibliothek wird die Auflage widerrufen, und er kommt in U-Haft.

Die USA haben da doch gar nicht für die gesamte Welt Recht gesprochen, sondern nur über ihn, und zwar ganz simpel: Halte dich daran und zeige, dass du aus deinem Fehler gelernt hast, und zwar schon vor dem Prozess, oder gehe bis zum Prozess ins Gefängnis.

Aber schön zu sehen, wie die Schafe mal wieder gegen die USA hetzen ohne die Fakten zu kennen. =)
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17.03.2013 04:23 Uhr von dommen
 
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Ist eh ein Ami, also scheiss auf die Bücher....
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17.03.2013 07:55 Uhr von Saufhaufen
 
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dann geht er halt einfach irgendwo anders hin um bücher anzuschauen und sich zu erleichtern, wird ja wohl mehr orte geben mit büchern.
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17.03.2013 15:02 Uhr von frederichards
 
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Reichweite des Gerichts: Wisconsin!

lol
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17.03.2013 16:19 Uhr von Schnoile1981
 
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Hoffentlich hat er sich die Finger gewaschen, bevor er die Bücher angegrabbelt hat...
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19.03.2013 10:51 Uhr von d-fiant
 
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Was für ein Schwachsinn. Als ob amerikanische Richter für andere Länder sprechen dürften.

Und die Sache selber ist ja wohl mal nicht so schlimm sondern eher peinlich für den Typen.

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