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Zwei junge Nachwuchstüftler für "leuchtende" Ideen ausgezeichnet

Zwei junge Nachwuchsforscher sind für ihre Ideen ausgezeichnet worden, Automobil-Technik zur Tierabschreckung zu verwenden. Die Ausgezeichneten sind der zwölfjährige Florian Schwegler und der Kenianer Richard Turere (13).

Florian Schwegler fragte sich auf einer Heimfahrt, warum Wildtiere nicht vor den Scheinwerfers der Autos flüchten würden. Im Internet fand er die Lösung, nämlich das die Tiere fast nur Grün- und Blautönen erkennen. Deshalb installierte er blaue LEDs in den Ecken der Scheinwerfer.

Der Kenianer Richard Turere beobachtete, dass Löwen sich nicht grundsätzlich vor Licht fürchten würde, wohl aber vor beweglichen Lichtquellen.So verband er eine alte Autobatterie mit den Blinker eines Motorrades.Diese Installation dient nun als Löwenschreck. Er erhielt dafür ein Schulstipendium.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auto, Licht, Erfindung, Löwe, LED, Scheinwerfer
Quelle: www.autobild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2013 13:39 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -2
 
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Wie stark müssen die LED leuchten, damit sie nicht vom Fern und Abblendlicht überstrahlt werden???
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16.03.2013 13:46 Uhr von NoGo
 
+3 | -0
 
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dumm nur, dass das in Deutschland wahrscheinlich mal wieder illegal ist, weil Amtsanmaßung (Blaulicht dürfen nur die zugelassenen Organisationen, also Polizei, Feuerwehr, etc. haben)
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16.03.2013 14:00 Uhr von blonx
 
+1 | -0
 
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In der Quelle wird gesagt, dass diese blauen LEDs den Straßenrand ausleuchten und dadurch die Tiere abschrecken, da Blau für sie eine Warnfarbe sei. Ich denke, dass ein sehr schwache Lichtsignal ausreicht.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit dem Blau-Licht der Polizei zu vergleichen ist.
Gewonnen hat er damit übrigens bei Jugend Forscht in Unterfranken.
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16.03.2013 14:02 Uhr von olli58
 
+7 | -0
 
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Bei uns auf den Landstraßen haben die Jagdpächter bei bekannten wildwechseln blaue Reflektoren an die Begrenzungspfeiler befestigt.
So neu is das mit dem Blauenlicht denn doch nicht.
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16.03.2013 14:09 Uhr von blonx
 
+4 | -0
 
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Das für Tiere blaues Licht als Warnung angesehen wird, ist natürlich nicht neu.
Sonst hätte der Junge diese Information ja auch nicht finden können.
Allerdings ist unverständlicher Weise noch kein Autobauer auf die Idee gekommen, blaue LEDs in die Scheinwerfer einzubauen.
Dadurch könnten bestimmt viele Wild-Unfälle verhindert werden.
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16.03.2013 14:16 Uhr von RainerLenz
 
+3 | -0
 
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find ich klasse, die beiden jungen haben sich gedanken gemacht und wurden dafür ausgezeichnet ;)
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16.03.2013 14:47 Uhr von Biblio
 
+1 | -0
 
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ich staune und staune ... allerdings nicht über die Idee, sondern über die Kenntnisnahme und Würdigung.
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16.03.2013 15:10 Uhr von JustMe27
 
+3 | -0
 
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Den Blinker hätte ne Frau in Afrika letztens dringend am Hintern gebraucht. Naja, ihr Liebhaber hat ja bewiesen, man muss nicht schneller laufen als der Löwe, sondern nur schneller als das langsamste Mitglied der Gruppe, die verfolgt wird...^^
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16.03.2013 15:28 Uhr von Compolero
 
+3 | -1
 
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@blonx

Die Fahrzeughersteller sind aus einem ganz einfachen Grund an soetwas überhaupt nicht interessiert.
Durch Wildunfällle lässt sich Geld verdienen, denn ob die Versicherungen oder die Fahrzeugbesitzer die Instandsetzung des Fahrzeuges zahlen ist unwichtig. Hauptsache die Ersatzteile werden gekauft und verbaut.
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16.03.2013 20:03 Uhr von MBGucky
 
+1 | -2
 
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@Compolero

Klar! Deshalb gibt es auch keine Bremsassistenten.

Oh, Moment...

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