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Ex-Bundespräsident Christian Wulff: Staatsanwaltschaft schlägt Deal vor

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat überraschend eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen Bestechlichkeit vorgeschlagen, wenn Christian Wulff und David Groenewold gemeinsam einen Betrag von 50.000 Euro entrichten.

Allerdings würde so eine Entscheidung auch durch die Zustimmung vom Landgericht abhängen. Sollten es jedoch zu einer Anklage wegen Bestechlichkeit gegen die Beiden kommen, müssten sie zwar nur mit Auflagen rechnen, allerdings kann kein Freispruch erfolgen.

Zudem wird Christian Wulff derzeit nur noch eine Reise aus dem Jahr 2008 angelastet.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Staatsanwaltschaft, Bundespräsident, Verfahren, Christian Wulff, Deal
Quelle: www.spiegel.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2013 12:45 Uhr von Pils28
 
+14 | -0
 
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Mit "Deals" kennt sich Wulff ja aus.
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16.03.2013 12:55 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -0
 
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da wurde aber mal wieder mächtig gekungelt...
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16.03.2013 13:33 Uhr von urxl
 
+1 | -2
 
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Die Kommentare über mir sind - vorsichtig formuliert - schlecht durchdacht. Er bekommt doch wohl deshalb einen Deal angeboten, weil die Vorwürfe gegen ihn eventuell nicht 100% gerichtsfest zu beweisen sind und der Staatsanwalt sich nicht mit einem möglichen Freispruch blamieren will.

In dem nun Rot-Grünen Niedersachsen wäre es für einen Staatsanwalt sicherlich karrierefördernd, wenn er es schafft, dass Wulff verknackt wird. Wenn es also einen sicheren Sieg der Staatsanwaltschaft geben würde mit einer entsprechenden Verurteilung, dann gäbe es keinen Deal.
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16.03.2013 13:33 Uhr von Maaaa
 
+3 | -3
 
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Ich habs gewusst, ich habs gewusst, ich habs gewusst, ich habs gewusst, verdammt ich habe es gewusst!!!!

Du musst nur reich sein, denn nur dann kannst du einen Deal eingehen.

Wo bleibt die Gerechtigkeit?
Justitia mit verbundenen Augen, warum wohl?
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16.03.2013 13:34 Uhr von Adam_R.
 
+4 | -0
 
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Er als "Schnäppchenjäger" wird zu diesem Deal nicht nein sagen. XD.
Er ist und bleibt eine Witzfigur.

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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16.03.2013 14:31 Uhr von Reape®
 
+2 | -1
 
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typisch deutsch, über korruption in anderen ländern sich beschweren aber zuhause in aller öffentlichkeit rumschmieren.
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16.03.2013 14:39 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Terrorstorm

Ja, höchstwahrscheinlich wäre auch Tante Minett von nebenan so ein Deal vorgeschlagen worden, denn Deals setzen sich in der deutschen Juristerei immer mehr durch.


Mit "gleicher" hat das nichts zu tun. Eher mit deiner Unkenntnis im deutschen Strafrecht.



Diese Unwissenheit trifft natürlich auch auf die anderen zu, die sowas für ganz außergewöhnlich halten - ob nun tweety1982, Maaaa oder Reaper.
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16.03.2013 17:53 Uhr von Maaaa
 
+1 | -1
 
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@Perisecor
Ich halte es nicht für außergewöhnlich, man hört ja immer öfters von "Freikäufen", aber in meinen Augen ist das ungerecht.

Nur Tante Minett von nebenan hat keine 50.000€!
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16.03.2013 18:05 Uhr von Sonny61
 
+2 | -0
 
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Eine Krähe hackt der anderen doch kein Auge aus - oder?!
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16.03.2013 18:10 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Maaaa

Die Höhe des Deals kommt immer auf die Tat an.

Wenn die arme Tante Minett also für viel weniger Geld Mist gebaut hat, wird sie auch viel weniger zahlen müssen.
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17.03.2013 01:41 Uhr von Maaaa
 
+1 | -1
 
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@Perisecor
Die Tante Minett hat aber so einen großen Mist gebaut, wie Wulff und ist Hartz4-Bezieher.
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17.03.2013 01:45 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Maaaa

Dann wäre es trotzdem weniger. Die Strafe ist dem Vermögen stets angemessen.
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17.03.2013 01:55 Uhr von Maaaa
 
+1 | -1
 
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Dann sind es 500€ die sie nicht hat, also muss die arme Tante Minett in den Knast.
Sag ja, damit ich schlafen gehen kann.
Dafür lass ich Dir das letzte Wort wegen dem "Angriffskrieg"

[ nachträglich editiert von Maaaa ]
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17.03.2013 02:03 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Maaaa

Die 500€ muss sie haben, denn;
a) wird auch von Hartz4-Beziehern erwartet, dass sie Strafen bezahlen
b) war ja Geld vorhanden, um eine Finanzstraftat zu begehen


Wer eine Strafe nicht bezahlen kann - oder will - der muss in Ersatzhaft gehen. Die unterscheidet aber auch nicht zwischen Tante Minett oder einem Bundespräsidenten a.D.
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17.03.2013 02:14 Uhr von Maaaa
 
+1 | -1
 
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Zu
a) wovon, mit Hartz4 kommen die kaum über die Runde

b) sie hat einen Barscheck geklaut, Lebensmittel davon gekauft und verschenkt, es ist also nichts mehr vorhanden, das man zu Geld machen könnte
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17.03.2013 10:42 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Maaaa

a) Ratenzahlung.

b) Das kann unmöglich in einer Höhe gewesen sein, die den Vorwürfen an Wulff entsprechen.

Aber wir sind mittlerweile so weit in der Theorie, bleiben wir also mal dabei;
Die Konsequenz wäre, dass sie bei einem Deal deutlich weniger zahlen müsste, als Wulff. Das bemisst sich schlicht an den vorhandenen Finanzmitteln.


(Theorie u.a. deshalb, weil der Schadensersatz für Diebstahl hier zivilrechtlich geregelt werden müsste, Wulff aber eine Finanzstraftat vorgeworfen wurde)



Ich bin sicherlich kein großer Fan des deutschen Rechtssystems, auch, weil ich selbst in einem System aufgewachsen bin, welches den Schutz der Allgemeinheit über den Resozialisierungsgedanken (= Täterschutz) stellt.

Aber das Deal-Angebot an Wulff ist weder an sich ungewöhlich, noch scheint mir die Summe zu niedrig. Wie hier schon geschrieben wurde: Die Staatsanwaltschaft scheint ihre Anklage nicht besonders gut untermauern zu können, was auch dadurch erkennbar ist, dass ihm mittlerweile nur noch eine Übertretung vorgeworfen wird.
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17.03.2013 11:36 Uhr von Maaaa
 
+1 | -2
 
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Am Ende der Geschichte stellt sich heraus, was einige zu anfangs wussten, was zäht ist Geld:

Tante Minett hat heute ihre Haftstrafe angetreten, weil sie "ARM" ist und 500€, auch nicht in Raten,sie hat schon Ratenverpflichtung wegen ihrem Zahnersatz, zahlen kann.

Dem Bundespräsidenten bleibt die Haftstrafe erspart, weil er "REICH". Ist und er die 50.000€ bezahlen kann.
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17.03.2013 11:49 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Maaaa

Dein Beispiel ist massiv konstruiert.

Kann ich aber auch:
Während Tante Minett dank ihres illegalen Drogenhandels die 500€ Strafe problemlos zahlen kann, kann Wulff sie dank seiner Verpflichtungen gegenüber Banken, seiner Ex-Frau, seiner noch-Ehefrau und seinen Kindern nicht bedienen und muss ins Gefängnis.



Dass du dir die Dinge gerne drehst, wie sie dir passen, auch wenn das mit der Realität nichts mehr zu tun hat, hast du ja auch schon in anderen News gezeigt. Langweilig.



Deine Argumentationskette:
"Tante Minett von Nebenan"
-> "Tante Minett von nebenan hat keine 50.000€! "
-> "...hat aber so einen großen Mist gebaut, wie Wulff und ist Hartz4-Bezieher."
-> "...Dann sind es 500€ die sie nicht hat"

Ja, mit genügend Phantasie und Ausdauer kannst du dir ein Szenario zusammenbasteln, welches deine ursprüngliche (dumme und laienhafte) Aussage stützt. Deren Quintessenz war nämlich stets: "Ich habs gewusst, ich habs gewusst, ich habs gewusst, ich habs gewusst, verdammt ich habe es gewusst!!!!"


Nein, Maaaa. Nichts hast du gewusst. Und deine Manipulationsversuche in sowieso schon inhaltlich falschen Beispielen mögen dir vielleicht in deiner eigenen Welt vorgaukeln, dass du recht hattest, hier draußen in der richtigen Welt ist dem aber nicht so.
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17.03.2013 16:24 Uhr von Maaaa
 
+1 | -2
 
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Mit Argumenten auseinandersetzen ok
Ein konstruiertes Beispiel finde ich auch ok
Das du am Ende bei solchen Dialogen, egal mit wem, immer persönlich und auf eine herablassende Art reagierst, finde ich schade.
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17.03.2013 16:26 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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Irgendwann nervt es eben einfach.
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17.03.2013 16:44 Uhr von Maaaa
 
+1 | -2
 
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Dann antworte doch nicht mehr.
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17.03.2013 17:07 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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Dann steht dein Unsinn unkommentiert da und irgendjemand, der ebenfalls nur juristischer Laie ist, glaubt den Mist.


Da ich ein Freund von Fakten und Tatsachen bin, sowie ein großer Gegner von Unsinn, werde ich sowas stets kommentieren.

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